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263 Kommentare

  1. 1

    N8Waechter

    Hinweise zum Kommentarbereich

    Kurzfassung: Seid höflich und respektvoll zueinander und achtet auf Rechtschreibung und Zeichensetzung! Und bringt bitte Eure Wortmeldungen zügig auf den Punkt, fasst Euch möglichst kurz! Das erhöht eindeutig die Qualität des Austausches im Forum.

    Danke!

    P.S.: Durchgehende Großschreibung ist in diesem Forum ebenso unerwünscht, wie durchgehende Kleinschreibung. Wenn jemand etwas betonen möchte, bediene er sich bitte der folgenden Möglichkeiten:

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  2. 2

    N8Waechter

    Wichtige Info:

    Durch die letzte automatische Aktualisierung der Betriebsweichware dieser Netzseite scheint es aktuell zu einem Fehler bei der Kommentierung zu kommen. Sollte ein Kommentar nach dem Absenden nicht als “… muss noch moderiert werden“ angezeigt werden, bitte ich um etwas Geduld. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kommentare ganz normal in der Moderation ankommen. Sie werden zeitnah freigeschaltet, sofern ich gerade vor dem Rechner sitze, ansonsten nach einigen Stunden.

    N8w.

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  3. 4

    Che

    Anmerkung meinerseits. Es fehlt meines Erachtens die Frage: „0. Wozu diente der Limes?“

    Dazu folgendes Gedankenexperiment:

    Die meisten von uns kennen (ich durch eigene Besichtigung) noch die innerdeutsche Grenze. Wir alle wissen, wozu diese diente, nämlich um die Unzufriedenen in der DDR davon abzuhalten in den „freien Westen“ zu flüchten. In der DDR musste man ja aber den Leuten was anderes erzählen. Die Geschichte war die vom „antifaschistischen Schutzwall“ [de.wikipedia.org].

    Was stünde aber heutzutage in unseren Geschichtsbüchern, hätte der Sowjetblock den kalten Krieg gewonnen?

    Antworten
    1. 4.1

      N8Waechter

      Werter Che,

      es hätten ja auch 150 Fragen für den ersten Teil werden können, doch wozu? :kopfschüttel:

      Heil und Segen,
      N8w.

    2. 4.2

      Magnus

      Werter Che,

      Die Frage ist von uns nicht gestellt worden, da es für unsere Betrachtung keine wirkliche Rolle spielt. Abgesehen davon „hinkt“ Dein Vergleich sehr. Dies ist der erste Teil unserer Betrachtungen und in der Fortsetzung wirst Du sehen, dass Deine Überlegungen auch völlig anders interpretiert werden können.

      HuS

    3. 4.3

      wahrheitssucher777

      Wozu diente die chinesische Mauer, wenn die Schießscharten nach innen gerichtet waren?!

      Diese Menschenfarmen sind wie Knäste gebaut und die Spitzen der Zäune zeigen halt in eine Richtung. Für mich wäre die DDR besser gewesen, fast nur noch leidenschaftslose Erfüller und ich sehe es heute noch so, keine Freude mehr hier und jeder labert nur von seinen Krankheiten, wobei man für nen Fuffi gesund unterwegs sein kann, aber die brauchen das so.

      So, Garten machen …

    4. 4.4

      albrecht

      „Wozu diente die chinesische Mauer, wenn die Schießscharten nach innen gerichtet waren?!“

      Die „chinesische Mauer“ wurde von den Nordvölkern errichtet gegen die gelben Horden, deshalb die Schießscharten Richtung Süden!

    5. 4.5

      wahrheitssucher777

      Danke Albrecht, es ist schon eine Weile her, als ich damit befasste. Dann nehme ich halt den Zaun zwischen D und der Schweiz, dann passt es wieder. Nicht, dass hier jemand flüchten möchte.

  4. 5

    wahrheitssucher777

    Nach der Zwangschristianisierung der „Heiden“ konnte man mit dem verfälschten General Jesus wunderbar den freien Willen der Massen in diese kriegerische Handlungen treiben. Alles was sich keinem religiös erfundenen Team anschloss, zwecks Interessen der Langnasen, wurde dann verteufelt und verfolgt, wobei das Teuflische die Verfolger selbst darstellten.

    Im Hintergrund haben die parasitären Unterweltsbeschwörer sich die Hände gerieben, während sie die Germanen zur Schlachtbank führten, da jetzt selbst die germanischen Stämme gegeneinander bekämpften. Alle Religionen weg und zurück zur urheidnischen Weltanschauung, im Einklang mit der Natur. Jeder Stein muss hinterfragt und umgedreht werden.

    Wie bekloppt sich das alles liest, der Führer kannte jedes Detail, doch der „Deutsche“ war schon zu Balla Balla, um dem mittleren Pfad zu folgen, anderseits was bleibt einem übrig, wenn einem der Kampf aufgezwungen wird, wir befinden uns gerade wieder auf dem Weg, genau jetzt in weiser Vorausschau sollte man das Schlimmste rechtzeitig abwenden, alles Andere hatten wir schon.

    Q ist durch die Wahrheit jetzt wohl abgefrühstückt, jetzt kommt R, wie RFZ?!

    fliegende-wahrheit.com

    g an alle Ungeimpften

    Antworten
  5. 6

    Lena

    1. Was ist ein Reich?

    „Es findet sich in allen germanischen Sprachen (etwa nl. rijk), und stammt vom keltischen -rig „Macht“. Das althochdeutsche rîhhi entspricht auch schon dem ursprünglichen Gebiet (zu gebieten), lat. imperium „das unter dem Befehl stehende“. Die Bedeutung von rîhhi umfasst „Regierung;[3] Herrschaft, Gewalt; reich, mächtig; hoch“ Reich (Territorium) [de.wikipedia.org]

    Heil und Segen!
    Lena

    Antworten
    1. 6.1

      eo

      Einan kuning weisz ih, der heiszet herro Luodwig. Daz Ostarihi richet al, so einan francocano kuning scal.

  6. 7

    M.Rapp

    Ich habe auch mal einige Semester Geschichte studiert und schnell festgestellt, dass die wirkliche Geschichte nirgends zu finden ist.

    Durch langes Nachdenken verstand ich endlich den grundsätzlichen Unterschied von Altgermanen (= Kelten = Goten =…) und Römern. Unsere Vorfahren versammelten sich im Kreis, es gab keinen Heerführer in Friedenszeiten. Probleme wurden solange ausdiskutiert, bis jeder sein Recht bekam.

    Das Eigentum gab es auf zweierlei Art: die Allmende als Gemeinschaftsnutzung und den persönlichen Besitz. Mit der Niederschlagung durch Karl den Sachsenschlächter wurde ein Recht eingeführt, das nicht auf altem Recht beruhte, sondern im Gegenteil eine brutale Geschäftsordnung war. Es diente den von Karl eingesetzten Räubern in den neugeschaffenen Lehen als Rechtsgrundlage. Bis dahin gab es tatsächlich freie Bauern – alle waren frei.

    Seit die Bauern ihre Höfe zurückkaufen konnten in Deutschland (in Bayern ab ca. 1870), waren sie umgehend wieder Feinbild der im Hintergrund Mächtigen. Denn ohne freie Bauern gibt es kein freies Land. Der hochverschuldete moderne Monsantobauer, ein menschlicher Industrieroboter, ist in seinem Hamsterrad gefangen und das Gegenteil von frei.

    Zur Zeit beobachten wir verstärkt den Verkauf von Schlössern und Burgen: Was machen die Besitzer mit dem Geld? Aktien kaufen? Ich vermute Gold, um bei einem Währungscrash das Land den Bauern wieder abzunehmen. Coudenhove-Kalergie hat ja ausdrücklich gesagt, das jüdischer Blut- und Boden-Adel das Ziel ist in Deutschland.

    Ich stamme aus Nordwürttemberg, einem alten, dünnbesiedelten Agrarland, das nach ihrem alten Herrschergeschlecht ‚Hohenlohe‘ genannt wird. Bei dem Fürsten von Hohenlohe veranstaltet der J*de Joschka Fischer jährlich ein Wirtschaftstreffen, Zufall?

    Die Wahrheit aber liegt in der Tiefe. Nichts ist schwieriger als das Erkennen der Wirklichkeit.

    Antworten
  7. 8

    Lena

    2. Was ist ein Imperium?

    Der Begriff Imperium bezeichnet:

    Imperium (Rom), im antiken Rom ursprünglich die Amtsgewalt eines Beamten
    später generell den römischen Herrschaftsbereich (Imperium Romanum), siehe Römisches Reich
    davon abgeleitet weitere Großreiche, siehe Weltreich

    Britisches Imperium
    Empire
    Imperial
    Imperialismus

    Wiktionary: Imperium – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

    Imperium (Rom)

    Der Begriff Imperium (von lateinisch imperare, „herrschen“, „befehlen“, „gebieten“) gehörte im römischen Reich zum Konzept der rechtlichen Amtsbefugnisse. Ein Mann, der ein Imperium innehatte, hatte fast absolute Macht innerhalb des Zuständigkeitsbereichs seines Amtes, konnte aber per Veto oder Mehrheitsbeschluss durch den oder die Inhaber eines höher- oder gleichgestellten Imperiums überstimmt werden. …

    Imperium (Rom) [de.wikipedia.org]

    oder hier:

    Google-Suche „Was ist ein Imperium?“

    Heil und Segen!
    Lena

    Antworten
    1. 8.1

      Mohnhoff

      1. Was ist ein Reich?

      Ein Reich (im weltlichen Sinne) ist ein Gebiet, in dem eine nach außen eigenständige Ordnung (gesellschaftlich/ethnisch, ethisch/religiös, wirtschaftlich, militärisch) vorherrscht.

      2. Was ist ein Imperium?

      Kennzeichnend für ein Imperium ist eine imperialistische, d. h. aggressiv expansionistische Politik mit dem Ziel der Vorherrschaft über alle (bekannten) Territorien und Völker/Reiche. Expansion ist für ein Imperium aufgrund seiner innewohnenden Mechanismen (Wirtschaft, Gesellschaftshierarchie) zwingend notwendig. Es muss immer neue Ländereien und Untertanen zur Ausbeutung gewinnen. Damit erhält es auch einen parasitären Charakter, da es sich auf Kosten anderer ausbreiten muss. Tut es dies nicht oder wird es daran gehindert (Limes), kollabiert es und ist kein Imperium mehr.

      3. Was ist ein Imperator?

      Der Imperator ist der nominale (Allein-)Herrscher in einem Imperium. Im römisch-orientalischen Sinne ist er auch ein inkarnierter Gott und der Eigentümer des Volkes und Territoriums des Imperiums, auch wenn er sich hier mit den herrschenden Eliten, da er zu diesen gehört und aus diesen hervorgegangen ist, arrangieren muss. De facto, also hinter der Theaterbühne, ist er also kein Alleinherrscher. Man könnte auch böse sagen, er ist der CEO des Imperiums.

      4. Was ist ein Wirtschaftsgebiet?

      Ein Gebiet in dem eine durchgehende Wirtschaftsordnung vorherrscht, was im Prinzip auch wieder nur bedeutet, dass eine bestimmte Gruppe (Eliten) die Wirtschafts(Ausbeutungs-)regeln vorgibt und durchsetzt.

      5. Wer hatte die Macht und zog die Fäden in West-Rom?

      Ich vermute, dass hier auf die vorherrschenden römischen Kulte angespielt wird, wobei noch zu diskutieren wäre, ob es sich hierbei nicht vielmehr um einen Kult mit mehreren „Brandings“ (Gottheiten) gehandelt hat. (Vorläufer des Vatikans)

  8. 9

    Lena

    3. Was ist ein Imperator?

    „Imperator (lateinisch für „Befehlshaber, Gebieter“) bezeichnete in der Römischen Republik ursprünglich den Träger einer militärischen Gewalt (imperium). … Aus dem Titel Imperator entstand in vielen Sprachen, beispielsweise im Englischen (emperor) und Französischen (empereur), der Begriff für einen Kaiser bzw. der für dessen Kaiserreich (empire). Der Titel Kaiser aber entstand – wie auch der im slawischen Raum verbreitete Titel Zar – aus dem zweiten Teil der Titulatur, Caesar.“

    https://mobile.twitter.com/Imperator_Rex3/status/952684729056161792 [de.wikipedia.org]

    Aller guten Dinge sind drei.

    Heil und Segen!

    Lena, die nun doch Geschichte richtig lernen muß, dank Euch Beiden. Danke!

    Antworten
  9. 10

    Stiller Mitleser meldet

    Vielen, vielen Dank für eure unglaubliche Arbeit, lieber Nachtwächter und lieber Magnus!

    Antworten
  10. 11

    Erenion

    Ist Heinrich IV. in Canossa wirklich „zu kreuze gekrochen“?

    Soweit wie mir bekannt ist, ist ein Brief Gregors VII. an die deutschen Fürsten die einzige Quelle für diese Darstellung. Hat es so stattgefunden? Oder wurde Heinrich von den Städten in Oberitalien mit offenen Armen Empfangen und mit Geld und Truppen ausgestattet? Ist der Brief des Bischofs von Rom „Propaganda“?

    Antworten
    1. 11.1

      Magnus

      Werte(r) Erenion,

      wie auch immer es gewesen sein mag, wir verfolgen nicht den Anspruch auf absolute Wahrheit, wir haben nur einen „roten Faden“ gefunden und versuchen diesen mit Euch allen zu teilen.

      HuS

  11. 12

    Kleiner Eisbär

    Brillanter Beitrag!

    Danke Euch beiden.

    Antworten
  12. 13

    Eisenhut

    Hallo Che,

    ich finde die Betrachtung von Mauern und Teilungen durchaus wichtig und wieder hochaktuell, wenn man z. B. nach Nordkorea blickt, und naja, Stacheldrahtzäune die wieder durch die EU gehen. Tja, und wer glaubt, dass eine Mauer und Stacheldraht unerwünschte Einwanderer abhält, wird bald feststellen, daß solche Maßnahmen noch nie etwas positives erwirkt haben, für niemanden, außer für diejenigen, die das schon so geplant haben …

    Antworten
  13. 14

    Annegret Briesemeister

    Werter N8wächter, werter Magnus,

    habt Dank für eure Mühe, die ihr ob des Umfangs des vor uns liegenden Themas aufgebracht haben müsst. Der von euch erbrachte Zeitaufwand war sicher immens. Es erinnert mich an meine Abschlussarbeit zum Ende des Studiums, viele Bücher lagen überall und um den roten Faden während der Recherche nicht zu verlieren, musste regelmäßig der Kopf „gelüftet“ werden. 😄

    Mich treibt eigentlich erst einmal nur folgendes um: Ihr erwähntet bereits, daß Karl der Große in manchen Kreisen umstritten ist, zu denen ich bis dato eindeutig gehöre. Wenn er, wie ich annehme, belegt durch verschiedene Texte, nicht existierte, also auch schon eine nützliche Erfindung oder Fiktion war, wer eroberte dann Sachsen, Bayern, das Langobardenreich, etc.? Und wen krönte der Papst Leo III. dann zum Kaiser.

    Außerdem scheint die Schlacht, wegen derer er Sachsenschlächter genannt wird, und die laut meiner Recherche mit der Zerstörung Irminsuls wohl endete, ja stattgefunden zu haben. Wie habe ich damit umzugehen und die nachfolgende Geschichte zu bewerten? Gibt es eine Möglichkeit dieses außer acht zu lassen und getrennt davon, die Geschichte von Geld und Glauben zu bewerten?

    Auf der angeblichen Existenz Karls ist ja auch der Karlspreis zu Aachen begründet, wenn er nur eine Fiktion war, wäre alles bereits eine sozusagen sehr frühe Verschwörung oder die Eroberungen nur „False Flags“.

    Heil und Segen uns allen
    Annegret

    Antworten
    1. 14.1

      konfuzius61

      Es ist ja nicht nur Karl der Große, welcher angezweifelt wird überhaupt existiert zu haben. Ich kann mich noch an einen Beitrag beim damaligen Honigmann erinnern, daß die Heiligen 3 Könige um die Zeit 1045 in England erschienen wären. Nicht im Mittleren Osten.

      Hier mal einiges zur Geschichte Ägyptens

      Der Schleier der ägyptischen Baukunst fällt! [zeit-zum-aufwachen.blogspot.com]

      Die scheint ja auch nicht so gewesen zu sein.

    2. 14.2

      Magnus

      Werte Annegret,
      Werter Konfuzius,

      uns ist schon klar, dass vieles an einzelnen Begebenheiten anzuzweifeln ist, jedoch spinnen wir ja an unserem „roten Faden“ bis in die Jetztzeit und versuchen aufzuzeigen, wie es zur heutigen Situation kommen konnte und wie eine Lösung des Ganzen laufen kann.

      HuS

    3. 14.3

      biber

      Ich denke, Karl der „Große“ hat sehr wohl existiert, auch wenn er damals wohl nicht Karl hieß. Er entsprang den Karolinger und daher wohl der heutige Name. Seine heutige Verehrung (Karlsruhe, Karlspreis, …) liegt an seinen „Verdiensten“ der Kirche und deren Hintermänner gegenüber. Uns werden doch oft die schlimmsten Schurken als Wohltäter angedreht.

    4. 14.4

      Kleiner Eisbär

      Wer waren die ersten drei Rentner?

      Die Heiligen Drei Könige: Sie legten die Arbeit nieder, zogen schöne Gewänder an und gingen auf Reisen.

      🙂

  14. 15

    Texmex

    Das ist die Zusammenfassung der „Geschichte“ einer Seite, jener, die ihre Sicht vorzugsweise selber schreibt. Es gibt aber auch eine komplett andere Sicht, extrahiert aus den Widersprüchen jener „Geschichte“. Welche der Realität näher kommt? Naja, das ist wohl Ansichtssache.

    Einer der Extraheure war W. Kammeier.

    Antworten
    1. 15.1

      Mohnhoff

      Es wurde ja schon darauf verwiesen, dass dies die offiziell anerkannte Geschichtsschreibung und mit Vorsicht zu genießen ist. Dennoch lassen sich daraus einige Erkenntnisse ziehen, was der Pöbel über die Weltgeschichte glauben soll.

      Zum Beispiel, dass früher alles bäh war und wir einer stetigen Aufwärtsentwicklung unterliegen. Also heute ist alles so gut wie nie zuvor und wer was anderes sagt, ist ein reicher und hysterischer Nazi. Goldene Zeiten gab es früher nicht, nur heute, deswegen hör auf zu maulen.

      Oder, dass alles nennenswerte an Zivilisation aus dem Orient kommt. Sumer, Babylon, Ägypten und natürlich das heilige Land. Und wenn die Zivilisation von dort nicht nach Europa gekommen wäre, würden wir heute noch auf den Bäumen sitzen. Und die europäischen und kulturellen Errungenschaften sind nur dank der zivilisatorischen Infusion orientalischer Buchreligionen (hier besonders die beiden ohne Gebetsteppich) zustande gekommen.

      Weiterhin kann man an der Geschichtsschreibung erkennen, welche Regeln sich das Schweinesystem anhand dieser zusammen gezimmert hat, also z. B. auch Rechtswesen und Legitimation von Herrschaft. Ist natürlich schon kniffliger. Aber auch das gehört zur Betrachtung des Illusionstheaters sowohl von vorn als auch von hinten.

      Alternative Geschichtshypothesen (bin keineswegs abgeneigt) kann man ja immer noch einflechten. Ich tendiere z. B. auch zu der Ansicht, dass der Limes vielleicht nicht nur, aber auch dazu da war, zu verhindern, das die rechtlosen Knechte Roms nach Germanien rübermachten, wo der Lebensstandard dank Abwesenheit von Privatgrundbesitz und Zinsgeldwirtschaft 3-4 mal so hoch gewesen sein soll. Jedenfalls bösen (revisionistischen) Zungen zufolge. (Georg Kausch, Die unbequeme Nation)

    2. 15.2

      Lena

      Heil Dir, Mohnhoff! // 15.1

      Die Welt wurde vom Norden aus besiedelt. Der Älteste durfte zu Hause den Hof, den Handwerksbetrieb übernehmen, die Jüngeren mußten wegziehen und so zogen immer und immer wieder die jüngeren Kinder fort. Später waren das die weißen Götter, die auch wiederkommen.

      Die alten Kulturen waren doch alles Weiße, ganz früher … so denke ich das jedenfalls und später kamen Vermischungen hinzu und so starben die alten Völker aus. Übrig blieben nur noch die Mischrassen, die aber auch noch auf ihre weißen Götter warten, die vom Himmel kommen und die auch gesagt haben, sie kommen wieder in der Neuen Zeit.

      Heil und Segen Dir und den Deinen!
      Lena

    3. 15.3

      Lena

      Ja, Mohnhoff // 15.1

      Und dann mochten sie auch schrecklicherweise kein Gold und waren somit gegen Besteuerung resistent! Das muß für die Römer ganz entsetzlich gewesen sein.

      Heil und Segen!
      Lena

    4. 15.4

      Kuno

      Heil Lena # 15,2

      Santiano – Garten Eden [YT]

      Heil & Segen

  15. 16

    kph

    Werter N8waechter, werter Magnus!

    Ich danke für diesen sehr umfangreichen Beitrag. Da mir selbst viele Zusammenhänge nicht bekannt sind, muss ich wohl noch Hausaufgaben machen.

    Viele Grüße
    kph

    Antworten
  16. 17

    Mohnhoff

    6. Wer traf sich in Nicäa und was wurde dort ausgeheckt?

    Im Konzil zu Nicäa 325 unter Kaiser Konstantin I. wurden Führer der urchristlichen Sekten und sicher auch die führender römischer Kulte geladen. Ziel war die Definition der neuen Staatsreligion. Zuvor wurden die Christen grausamst als religiöse Underdogs und Konkurrenten zu den vorherrschenden Kulten verfolgt, man staunte aber über ihre unglaubliche Leidensfähigkeit. Das (Ur-)Christentum entwickelte sich zur Gefahr für die herrschenden römischen Kulte, weil z.B. die Christen auch keine Opfer mehr an die römischen Tempel abgaben, und diese damit wirtschaftliche Einbußen hinnehmen mussten.

    Man könnte an dieser Stelle noch spekulieren, inwieweit die Christengemeinden zunehmend unter den Einfluss nichtrömischer, auserwählter Kreise fielen. Man bediente sich also aus dem christlichen Glauben und zimmerte sich aus den brauchbaren Elementen eine neue Sklavenreligion zusammen. Wichtige Elemente waren Leidensfähigkeit, Akzeptanz der weltlichen Herrschaftsordnung, weil man ja im Jenseits belohnt werden wird, Friedfertigkeit, d.h. keine Gefahr von Rebellionen, Schuldkomplex (Jesus ist für Deine Sünden gestorben, die böse Eva hat den Apfel gepflückt, wegen der Weiber gibt es also kein Paradies mehr), die Verführung durch den Teufel und die Gefahr der Verdammnis als psychologische Druckmittel und vieles mehr.

    Weniger nützliches wurde gestrichen. Das Bildnisverbot fiel zum Beispiel unter den Tisch, damit man die alten Tempel weiter nutzen konnte. So wurde der Zeus zum Petrus und die Diana zur Maria. Heute nennt man das „Rebranding “ (Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix). Auch die Reinkarnationslehre wurde abgeschafft, weil sich das mit der Androhung der ewig währenden Höllenqual gebissen hätte.

    Christliche Gruppen, die beim Rebranding nicht mitmachten (z. B. Gnostiker) wurden weiter verfolgt. Ansonsten war der römisch-katholische Glaube nun die Staatsreligion und die einzig wahre Marke des Christentums, alle anderen waren nun illegale Plagiate.

    Antworten
  17. 18

    Larry

    @ Nachtwächter & Magnus

    Ihr habt zu viel von diesem „Q“ gelesen. Wir wollen keine Fragen, sondern Antworten. 😉

    Antworten
    1. 18.1

      Magnus

      Werter Larry,

      abwarten wir sind ja noch nicht fertig! War ja nur Teil 1 zur Einstimmung und Einleitung. 😉

      HuS

    2. 18.2

      Frigga

      @ Larry

      Dann schau mal bei der „offiziellen“ Fragenauflistung, da sind schon ganz viele schön ordentlich aufgereiht beantwortet. Warten nur auf Deine Mitarbeit. 😉

      Ich möchte mich auch bei N8W und Magnus herzlich bedanken, was für ein Mammutwerk. Wieviele Nächte und wieviel Schlaf wurden dafür wohl geopfert.

      Wer noch weiter in die Vergangenheit gehen will, der kann sich ja Edda, Atlantis und Bibel anhören, steht bei archive.org. Da kann man den roten Faden noch weiter zurückverfolgen. Ich bin jetzt beim zweiten Durchlauf desselben, weil ich am Ende den Anfang fast vergessen hatte.

      Ist der Lupo Cattivo Blog jetzt gesperrt? Kommt nicht mehr.

    3. 18.3

      Fränker

      Werte Frigga,

      Ja, der LupoCattivo-Blog wurde ohne Angaben von Gründen von WordPress stillgelegt. Das ist schade, denn dieser Blog war derjenige, der mich erst wirklich „aufwachen“ ließ. Durch den LupoCattivo-Blog bin ich ja auch erst auf den Kurzen, auf den Trutzgauer Boten (gibt es auch nicht mehr … dafür aber die-heimkehr.info) und auch auf den N8wächter aufmerksam geworden.

      Aber Maria lässt sich nicht ins Bockshorn jagen! Sie hat angekündigt, dass sie dafür sorgen wird, dass der LupoCattivo-Blog wieder ins Netz geht. Wie und wann möchte sie (wegen Feind liest mit) nicht verraten.

      Quelle: Zensur: Der LupoCattivoBlog ist gesperrt worden! [marialourdesblog.com]

      Heil und Segen
      Fränker

  18. 19

    Bildungslücke

    Generell halte ich mich mit Danksagungen und Lobpreisungen eher zurück. Der N8wächter sei aber versichert, dass seine gesamte Arbeit wertgeschätzt wird.

    Zu diesem Artikel möchte ich aber einmal explizit meinen Hut vor den Köpfen hinter diesem Werk ziehen. Da wächst die Vorfreude auf weiteren Teile! Darf ich darauf hoffen, dass das Gesamtwerk dann zeitnah in gedruckter Form im Buchhandel zur Verfügung steht?

    Weiter so, es ist wichtiger Fragen zu stellen, als Antworten zu geben!

    Antworten
    1. 19.1

      Magnus

      Werte(r) Bildungslücke,

      ich bin überzeugt davon, dass wir die Zeit nicht mehr haben, um daraus ein Buch zu machen …

      HuS

  19. 20

    Mohnhoff

    7. Was bedeutet “katholisch“?

    Allumfassend oder allgemeingültig

    8. Welchen besonderen Anspruch erhebt die christlich-katholische Kirche?

    Genauer: die römisch-katholische Kirche, als Erbe der römischen, vorchristlichen kultischen Strukturen. Die Herrschaft und Besitz über die gesamte irdische, materielle Welt, sowie allen Lebens und aller (inkarnierten) Seelen.

    9. Worauf begründet sich dieser Anspruch?

    Offiziell auf der Behauptung, dass der Papst der Stellvertreter Gottes auf Erden ist, also der Treuhänder über das Eigentum Gottes, die irdische Schöpfung. Also quasi auch Treuhandsrecht. Aber de facto auf Faustrecht, verbrämt in religiöses und pseudorechtliches Geschwurbel, ohne fundierte Beweisführung/Legitimation. Oder kurz: Betrug.

    10. Wie war die katholische Kirche in ihren Anfängen strukturiert?

    Die urchristlichen Gemeinden waren eher wie Sekten organisiert, d. h. dezentral ohne einheitliche religiöse Autorität oder Lehre. Die frühe katholische Phase war wohl auch eher kolonialistisch, d. h. regionale Gemeinden oder Klöster. An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass es in der Frühzeit des (expandierenden) Christentums verschiedene Zentren gab, die untereinander um Anhänger (zahlende Abonnenten) konkurrierten. Rom war nur eines davon.

    So wurde zum Beispiel Irland und Britannien sehr früh christianisiert, was als „Rebranding“ des druidischen Kultes zum (druidisch)christlichen aufgefasst werden kann. Dies passierte nicht durch den Einfluss Roms. Der heilige Bonifazius, der große Teile Deutschlands bekehrt haben soll, war Ire. Auf der Insel Iona war ein christliches Zentrum (Kloster) mit großem Einfluss (und Einkommen) über die britischen Inseln, bis weit in die Wikingerzeit. Erst dann verdrängte der Einfluß Roms den ionischen Zweig des Christentums.

    11. Was ist religiöser Glaube?

    Eine nicht zwingend schlüssige oder in sich widerspruchsfreie Ansammlung von (metaphysischen) Glaubenssätzen und Weltanschauungen, für die meisten Menschen ohne jegliche Grundlage der persönlichen Erfahrung oder Validierung.

    12. Welche Funktion erfüllt religiöser Glaube?

    In der üblichen Form: Wirtschaftliche, politische, moralische Kontrolle bis hin zur Gedankenkontrolle. Oder einfach Ausübung von Macht durch die religiösen Eliten. Für den Einzelnen kann der Glaube auch eine seelische Stütze im Leben sein. Das ist dann das „Feature“, mit dem geworben wird.

    Antworten
    1. 20.1

      webster robert

      Hallo.

      „Für den Einzelnen kann der Glaube auch eine seelische Stütze im Leben sein.“

      Absolut richtig, werter Mohnhoff. Normal gibt es da nichts mehr hinzuzufügen.

      Der Mensch soll irgendeinen Glauben haben, denn durch ihn aktiviert der Mensch seine Selbstheilungskräfte. Psychisch und Physisch. Auch kann es möglich werden, dass er durch Glauben die Dinge in die von ihm gewünschte Richtung unbewusst, aber doch von ihm ausgehend, leitet.

      Also ist der Glaube für mich nichts anderes, als Selbstsuggestion. Kein über-Uns hilft uns, oder steuert uns. Wir selbst ermöglichen alles.

      H&S

    2. 20.2

      Texmex

      @Mohnhoff

      Die Punkte 8 und 9 bedürfen einer Ergänzung:

      Der Papst sieht sich (und will den Menschen einreden), er sei der Stellvertreter Gottes auf Erden. Vor allem der, mit der Deutungshoheit.

      Das ist nicht so. Er ist auf Grund der Kirchenstruktur nur für die materielle Seite „zuständig“, wenn überhaupt. Er selbst kassiert von den Gläubigen nur ab.

      Für die geistige Ebene ist er absolut unzuständig. Die Zuständigkeit beansprucht ein anderer für sich. Ob berechtigt oder nicht, lasse ich mal dahin gestellt.

      Ebenso verhält es sich bei den Buddhisten, wo der Dalai Lama der Abkassierer ist und der Pantschen Lama der geistig Zuständige ist.

    3. 20.3

      Kleiner Eisbär

      Gesunde Völker brauchen weder die abrahamitische Wüstenreligion noch deren Ableger namens „Kirchentum“ oder Islam.

      Der Vatikan ist die Synagoge Satans.

    4. 20.4

      Solarplexus

      @ texmex 20.2

      Verdeutliche bitte, wer ist zuständig für die geistige Ebene, aus deiner Sicht, dass wäre mal sehr interessant! 😉

    5. 20.5

      Texmex

      @ Solarplexus 20.4

      Entschuldigung, ich habe Deine Frage jetzt erst gesehen. Gott hat den „Christen“ als geistigen Beistand den Paraklet zugeordnet.

      Paraklet [de.wikipedia.org]

      Das ist nicht der Papst. Definitiv nicht.

      In den Schriften Schröders wird ab ca. 2014ff. unter anderem erklärt, wie er zur Auffassung kommt, er sei der Paraklet. Gott hat er ebenfalls hergeleitet und als das freie Radikal Sauerstoff identifiziert. Also konkret H2O2, das ja in seiner reinen Form (35 %-Konzentration) verboten wurde (Lebensmittelqualität). Offizieller Grund : Einsatz beim Bau von Atombomben!

      Wirkliche Gesundung der Menschen verhindern. H2O2 ist das Synonym für JHWH. Das W im Hebräischen ist das Zeichen für etwas, was lebt.

  20. 21

    Clara

    Als ich feststellte wieviel und oft absurd die Geschichte gefälscht wurde und wird, hörte ich auf mich intensiv damit zu befassen.

    Unsere gefälschte Geschichte/Uwe Topper [infonetze.beepworld.de].

    Imperium Romanum/Gernot L. Geise; veröffentlicht in SYNESIS Nr. 4/1999:

    Das Imperium Romanum war das deutsche Kaiserreich [infonetze.beepworld.de]

    Das berühmt-berüchtigte Wort Rom(anorum) bedeutet, nach herkömmlicher Lehrmeinung, nichts anderes als die bekannte Stadt Rom. Das wäre allerdings die erste und einzige Stadt der Welt, deren Namen keine Bedeutung hätte.

    Doch im Griechischen finden wir des Rätsels Lösung: Rom heißt „Heer, Heeresmacht, Heeresteil, Streitmacht, Kolonne“. Demnach war jedes Römerkastell ein solches Rom!

    Lieber N8W, vielleicht kannst Du daraus eine PDF erstellen, natürlich nur wenn mein Beitrag interessant genug ist. Mein Programm funktioniert momentan nicht.

    Heil und Segen
    Clara

    Antworten
    1. 21.1

      N8Waechter

      Sehr gerne, werte Clara, bitte sehr:

      Geld und Glauben (Teil 1) als PDF-Datei

      Heil und Segen!
      N8w.

    2. 21.2

      Adler und Löwe

      Hallo N8waechter,

      kannst du das mit dem Pdf bei dieser Serie sozusagen serienmäßig machen. Einfach unter den üblichen Posten-Kommentar einen Pdf-Download einfügen. Sofern es nicht allzu viel Arbeit macht, wäre das zwecks Herunterladen einfacher.

      Übrigens ein toller Artikel.

    3. N8Waechter

      Für diese Serie ist das bereits vorgemerkt. 😉

    4. 21.3

      leitwolf75

      Hallo Clara, #21.

      habe ich schon erstellt als pdf. Dieses mache ich bei jedem Artikel vom N8wächter. Ich habe mir die „Pockedboo/App“ installiert, damit lässt sich jede Pdf-Datei abspielen und vorlesen, ähnlich wie beim Navigationsgerät.

      pocketbook-free.soft112.com

      MfG
      leitwolf75

  21. 22

    Mohnhoff

    13. Wie konnte ein eher übersichtlicher Stamm aus Salfranken derart expandieren?

    Ich spekuliere etwas: Rom war aufgrund seiner sozioökonomischen Situation (wenige superreiche Grundbesitzer, viele bettelarme Pächter und Sklaven, Zinslast) und durch die Konflikte mit Nachbarvölkern (Germanen, Pikten, Judäer, Sarmaten, etc.) zu geschwächt und nicht mehr fähig, die Invasion abzuwehren. Auch, da zu dieser Zeit die Expansion Roms schon zum Erliegen gekommen war und das kapitalistische Wirtschaftsmodell nur in Expansionsphasen funktioniert. Weiterhin durch Allianz mit den lokalen Eliten, siehe 14.

    14. Warum nahm Chlodwig I. das katholische Christentum an?

    Durch die Annahme des Christentums und Salbung zum christlichen König (und Beschützer der Kirche) und dem damit einhergehende Wechsel zur Erbmonarchie, konnte Chlodwig die Vorherrschaft seiner Familie über Generationen sichern (so dachte er sich das wohl jedenfalls), während im germanischen Brauchtum der König von den freien Männern/Edelleuten gewählt wird und kein Erbtitel mit Sonderrechten und Alleinherrschaftsansprüchen ist. Durch diesen Schritt hat sich Chlodwig als fremdländischer Besatzer auch mit den lokalen gallisch-römischen Eliten und der druidisch-christlichen Kirche verbündet, erhielt damit auch Zugriff auf deren Geldströme und hat damit seinen Machtanspruch gesichert. Im Gegenzug verzichtete er darauf, das eroberte Gebiet sozioökonomisch zu germanisieren, was der gallorömischen und kirchlichen Oberschicht sicher schlecht bekommen wäre.

    15. Welche Folgen hatte die Annahme des katholischen Christentums für die Stämme im Frankenreich?

    Die Gallier waren meines Wissens nach schon weitestgehend christianisiert. Das fränkische Gebiet distanzierte sich kulturell (Religion, Sprache, Wirtschaftsregeln) vom germanischen Herzland, geriet unter den Einfluss der Kirche und entwickelte sich zur Gegnerfraktion (teile und herrsche) Germaniens. Es entwickelte sich eine auf Grundbesitz und Vasallentum basierende Feudalgesellschaft, das meritokratische Modell der Germanen wurde abgeschafft. Es kam zur Vermischung der Franken mit den eingeborenen Gallorömern.

    16. Welchen Zweck verfolgte die Katholizierung des Frankenreichs?

    Aus Sicht der Kirche: Gewinnung von Abonnenten, Sicherung eines Einflussgebietes, Gewinnung einer weltlichen Macht (Frankenkönigtum) als Kampfköter im Namen des (Jehovateufels) Herrn.

    Antworten
  22. 23

    Bjørn Lystaal

    Vielen Dank für diesen weiteren, umfassenden Vorstoß in Richtung Wahrheit. Ich muss allerdings bekennen, dass ich mit dem enorm aufwendig recherchierten Artikel aber auch gar nichts anfangen kann. Insofern vermag ich eine Hilfestellung für aktuelle Aufgaben diesem Artikel nicht zu entnehmen.

    Das liegt natürlich primär an mir selbst. Einerseits bezweifle ich absolut jede Quellenlage, die aus oder von der Kirche kommt, auf das Schärfste. (Und andere waren vielleicht mal verfügbar, aber nur, bis die Kirche kam.)

    Bei den selbstgesalbten Gott-der-Herrschaften war der Eigennutz schon immer Programm, oder genauer: Gründungszweck. Himmlischer Segen stand drauf, und irdische Vorteilsnahme war drin.

    Wenn ich lesen muss, „Kaiser und Kirche stritten sich um die Frage, wer unmittelbarer gottgewollt/gesandt/beauftragt und also zur Macht legitimiert sei“, dann rollen sich mir sämtliche Nägel auf.

    Andererseits ist es mir auch von Herzen schnuppe, wer wem wann welchen Brief geschrieben oder Titel verliehen hat und ob er dabei näher oder entfernter zu ‚Gott‘ stand. Der Klerus war/ist ausschließlich eine Machtorgansiation.

    Was die Frage- und Antwortkategorie angeht:

    Ich pflichte den Autoren bei: Wir müssen uns (selbst) klarmachen, was die Begrifflichkeiten, die wir unbedacht verwenden, tatsächlich bedeuten. Nach meinem persönlichen Empfinden allerdings enthalten die hier gefragten Begriffe nicht im Mindesten irgendwelche Wahrheiten, sondern sie stellen menschgemachte Bezeichnungen vor, die schon beim Inumlaufbringen einen vorher bestimmten Zweck erfüllten.

    Ich würde es begrüßen, man würde die zum Einschätzen jeweils notwendige Begriffsdefiniton dem Artikel beifügen. Wie gesagt: Meine ganz eigene Einschätzung.

    Oh, und kürzere Sätze wären nett. 🙂

    Der Wahrheit die Ehre

    Antworten
    1. 23.1

      Magnus

      Werter Bjørn Lystaal,

      es ist ja erst Teil 1, es geht noch weiter. Lass Dich inspirieren und gehe mit uns den Weg, denn die Antworten für unsere kommenden Aufgaben können nur verstanden werden, wenn wir die Vorgeschichte begreifen.

      HuS

  23. 24

    Hanswa

    Ach ihr Pseudoerleuchteten – schaut letztendlich tatenlos dem Ausmerzen eures Volkes zu. In 20 Jahren gibt es keine Deutschen mehr, was kümmert uns dann deren Geschichte.

    Antworten
    1. 24.1

      konfuzius61

      Servus, woher nimmst Du Deine Weisheiten?

    2. 24.2

      Clara

      „Deutsch“ ist ja nicht „nur“ das Aussehen, sondern für mich vor allem anderen eine Geisteshaltung. Mir ist kürzlich so in den Kopf gekommen, daß die Natur immer Wege zur Optimierung findet.

      Nun stelle man sich mal vor, in 20 Jahren (wie @ Hanswa (24) meint) sind wir optisch verschwunden, aber jetzt schlägt mit voller Wucht unser geistiges genetisches Erbe durch (dieses verschwindet ja nicht so einfach). Das wird für ((Jene)) eine Überraschung. 🙂

      Das mußte ich loswerden, denn mir geht es wie Lena. Mein Mann hält mich für verrückt und will auch von nix was wissen.

      HuS

    3. 24.3

      wahrheitssucher777

      Ca. 280 Millionen Deutschstämmige weltweit … Gebt dem mal ein Taschentuch.

    4. 24.4

      Kleiner Eisbär

      „In 20 Jahren gibt es keine Deutschen mehr, was kümmert uns dann deren Geschichte.“

      So entlarvt sich ein – auserwählter – Hanswurst.

    5. 24.5

      wahrheitssucher777

      @ Kleiner Eisbär

      Astrein, für diese Spezie von Hans geht es dann wieder in die Höhlen und auf die Bäume zurück.

    6. 24.6

      Thorson

      Werter wahrheitssucher777 (#24.3),

      MK, MK, MK, ist ein ultra-gutes Buch. 😉

      HuS

    7. 24.7

      Lena

      Liebe Clara! // 24.2

      Seit dem 13. Juni habe ich einen total wissbegierigen Liebsten zu Hause. Er macht nun einen „CrashKurs“ durch. Was mir in meinen Kindertagen schon zufiel, dann immer „Dröpche for Dröpche“ und seit 16 Jahren in geballter Form zufällt, lernt er nun und zwar sehr willig.

      Der 13. eines jedes Monats ist schon ewig mein Glückstag. Wir heirateten an einem Freitag den 13. Der Standesbeamte wollte uns unbedingt auf Donnerstag den 12. umschiffen, was ja nicht klappte.

      Also, ich wünsche auch Dir in allernächster Zukunft für Deinen Liebsten das Gleiche aus vollem Herzen! Vergiß nicht: nichts ist umsonst in diesem Universum!

      Heil und Segen Dir und Deinen Lieben!
      Lena

    8. 24.8

      Lena

      „In 20 Jahren gibt es keine Deutschen mehr, was kümmert uns dann deren Geschichte.“

      So entlarvt sich ein „auserwählter“ „Hanswurst.“ Mit einer zur 6 gebogenen Nase.

      Danke Dir, Kleiner Eisbär!
      HuS, Lena

    9. 24.9

      Clara

      Danke, liebe Lena // 24.7 für Deine Worte.

      Es ist so wie es ist, dennoch erkenne ich auch Fortschritte. Beispielsweise fand mein Mann meine gesundheitlichen Tipps „eigenartig“, aber er probierte sie heimlich mit Erfolg.

      Lieber Nachtwächter,

      schon mehrmals konnte ich gedanklich eine Fliege davon überzeugen, schleunigst mein Wohnzimmer zu verlassen. Das gefällt mir, denn so einem Brummer mit der Fliegenklatsche zu Leibe zu rücken, tat ich nur ungern. Gleich nachdem ich Deinen Hinweis dazu las, konnte ich es ausprobieren.

      Heil und Segen
      Clara

  24. 25

    Göttin der Liebe

    Werte Gemeinschaft, werter Nachtwächter,

    habt ihr schon mal von ITNJ – „International Tribunal for Natural Justice“ gehört. Bin „zufällig“ bei YT drauf gestoßen.

    Da reden Insider über alles Heiße. Unter anderem auch dieser niederländische ehemalige Banker Ronald Bernard, der über die satanischen Geschichten innerhalb der Elite ausgepackt hat. Er schildert seine komplette Geschichte, hat eine spirituelle Perspektive zu allem.

    Ich war sehr beeindruckt von seinem Vortrag. Alles sehr glaubwürdig und aufrüttelnd, verbunden mit einer spirituellen, heilenden Botschaft.

    Ich weiß nicht, was es mit ITNJ auf sich hat. Vielleicht hat jemand mehr Informationen oder eine Einschätzung zu diesem Gremium. Scheint auch recht neu zu sein. Die anderen Zeugen zu anderen Themen klingen auch sehr authentisch und interessant.

    Ich war überrascht und wollte es mit euch teilen.

    Heil und Segen

    Antworten
    1. 25.1

      miharo

      @Göttin der Liebe, sieh dir mal „The Westminster Seatings“ des INTJ an:

      The Souvereign Voice ITNJ Commemorative Issue

      Das graphische Design ist der Hammer. Dazu die ganzen Siegel und Bildchen, die gesamte Aufmachung finde ich absolut suspekt. Wer steckt da so viel Arbeit und aufdringliche Seriosität rein?

      Entscheidend ist aber „Natural Justice“ – das steht irgendwo in dem Untersuchungsbericht – heißt für die:

      Man redet mal mit den Tätern, sagt denen, daß man das nicht macht und die Sache ist erledigt. Das lehne ich komplett ab. Mit Psychopathen und Satanisten führt das nirgendwo hin.

      Heil und Segen dir

  25. 26

    ein leser

    Vielen Dank für eure Mühen und den detaillierten Artikel zur Geschichte.

    Ich las vor ein paar Wochen mal von W. Kammeier, „die Fälschung der deutschen Geschichte“. Unter der Annahme (was ich nicht überprüfen kann), daß seine Quellenstudien zu den Originaldokumenten stimmen, gab es kein Canossa in der uns überlieferten Form. Die Geschichte insbesondere des Mittelalters wurde massiv gefälscht. Plausibel erscheint mir seine These, daß es nur eine Institution gab, die dazu in der Lage war: Der Vatikan und die römisch-katholische Kirche. Ziel wäre unter anderem, insbesondere die Menschen in Mitteleuropa von ihren Wurzeln zu trennen.

    Analogie in der heutigen Zeit: Nicht das, was wirklich passiert, sondern das, was darüber aufgeschrieben oder neuerdings auf elektronischen Medien gespeichert wird, ist wahr.

    Einer meiner Lehrer gab einen Hinweis, wie man etwas überprüfen kann: Hören Sie auf Ihr Empfinden. Im Sinne von in sich finden. „Empfinden“ nicht ins Englische (wie auch der Begriff Heim) übersetzbar. Das ist unabhängig von äußerer Beeinflussung und kann zu einem hervorragenden Kompaß werden. Es ist allerdings schwer, die Stille, die es dafür braucht, zuzulassen. Und es wird alles dafür getan, daß wir nicht zur Ruhe kommen.

    Nebenbei findet ja auch seit Jahrzehnten ein Krieg gegen die deutsche Sprache statt, weil damit Denkwege gegangen werden können, die in anderen Sprachen so nicht möglich sind.

    Viele Grüße

    Antworten
    1. 26.1

      soliperez

      Lieber einer Leser

      das geht mir runter wie Olivenöl was Du da geschrieben hast:

      Nicht das, was wirklich passiert, sondern das, was darüber aufgeschrieben oder neuerdings auf elektronischen Medien gespeichert wird, ist wahr.

      Kleines Beispiel heute: Die WAZ-Regionalzeitung veröffentlichte heute morgen einen Artikel: „Acht Jungen missbrauchen 13-Jährige“, der aufgrund der politischen Korrektheit schon nach kurzer Zeit gelöscht wurde, habe ihn nur im google-Zwischenspeicher gefunden.

      Auch zu deiner Aussage: „Nebenbei findet ja auch seit Jahrzehnten ein Krieg gegen die deutsche Sprache statt, weil damit Denkwege gegangen werden können, die in anderen Sprachen so nicht möglich sind., meine volle Zustimmung. Ich hasse die „neue deutsche Rechtschreibung“ abgrundtief, da sie meine intuitiv erworbene deutsche Rechtschreibung, auch durch Lesen deutscher klassischer Literaten, total zerstört.

      Ich sage meiner Frau, die Nachhilfe unter anderem in deutscher Sprache gibt und auch manchmal verzweifelt ist seit Jahren über die Änderungen, dass dies ein höherer Plan ist. Ist ja auch von Orwell im „1984“ so beschrieben. So langsam glaubt sie mir, aber nur langsam.

      Da ich hier nun schon mal schreibe, meinen großen Dank auch Magnus und dem Nachtwächter für diesen erhellenden Artikel. Liegt ganz auf meiner Erkenntnislinie. Viele Kommentatoren erwähnen ja die Zweifler an der „offiziellen Geschichte“ wie Kammeier, Topper, Geise und andere Zweifler, an dem was uns offiziell in das Hirn (Verzeihung, aber anders kann man es nicht sagen) geschixxen wird.

      Heil und Segen

    2. 26.2

      Kleiner Eisbär

      „Die Tiefe, Klarheit und Genauigkeit der deutschen Sprache ist unerreicht. Der folgende Beitrag zeigt auf, wie man mit Spott und Spitzzüngigkeit den Widersinn des BRiD-Theaters trefflich vorführen und zerlegen kann. Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen des folgenden Beitrages. …“

      Die Klarheit unserer deutschen Sprache [die-heimkehr.info]

      Und als Beigabe das hier:

      Die Geheimsprache der deutschen Märchen [die-heimkehr.info]

      Gruß vom kleinen Eisbären

  26. 27

    Daryl Gomez

    [umfangbedingt hierhin ausgelagert]

    Antworten
  27. 28

    Thorson

    Herzlichen Dank, werter N8wächter und werter Magnus,

    durch reinen Zufall habe ich mir gerade letzte Woche ein Buch über Internet gekauft, der Titel:

    Die beiden Weltmächte – Der 500jährige Kampf der Germanen mit Rom
    von Kurt Pastenaci, 1942, Verlag: Adam Kraft Verlag

    Jetzt muß ich mich wohl beeilen mit dem Lesen. 😉

    Heil und Segen
    auf all unseren Wegen

    Antworten
  28. 29

    Schrecki

    Vielen Dank euch beiden,

    ich konnte den Artikel aus Zeitgründen noch nicht fertig lesen, ist aber für morgen angesetzt, aber was ich gelesen habe zeigt, dass es der beste Artikel wird, den ich seit langem gelesen habe, da es für mich mehr als wichtig ist! Tausend Dank!

    Heil Euch

    Antworten
  29. 30

    Sailor

    Danke, werter Magnus und werter N8wächter, für Ihre Arbeit. 🙂

    zu 17. Was ist der Ursprung des “Pontifex Maximus“?

    Bezeichnung für den höchsten Priester des ehemaligen Römischen Reichs.

    zu 18. Wer führte den Titel des “Pontifex Maximus“?

    Als Jupiter, Merkur und Co. dem christlichen Glauben weichen mussten, übernahm der römische Bischof den Titel Pontifex Maximus. Und damit auch die späteren Päpste.

    Netzverweis: Warum heißt die Amtszeit der Päpste eigentlich Pontifikat? [navigator-allgemeinwissen.de]

    Interessant zu lesen auch die Beiträge zu Chlodwig I.:

    Chlodwig I. [navigator-allgemeinwissen.de]

    Antworten
    1. 30.1

      N8Waechter

      17/18: Da ist noch mehr …

    2. 30.2

      aavadan

      17. / 18.

      Pontifex Magnus ist der große Brückenbauer zwischen den Welten. Christen sind geneigt (worden), ihn als Mittler zu Gott sehen zu müssen. In Wahrheit bereitet er die Ankunft seines Herrn vor.

      „Die Geschichte lehrt uns, dass „Pontifex maximus“ der Titel des mit Fischschwanztalar und Fischkopfhut bekleideten, obersten Baalspriesters Babylons war, der sich schon damals als unfehlbarer Stellvertreter Gottes ausgab und Ring und Schuhe küssen lies. Später musste er, nachdem er die Medo-Perser, die Babylon besiegten, nicht überwinden konnte, nach Pergamon flüchten. Seine Priester waren ebenso zölibat, wie die des Papstes heute.

      Der letzte Pontifex Maximus in Pergamon, Atallus III., übertrug seinen Titel 133 v. Chr. an den römischen Kaiser. Im Jahre 378 hat sich dann Kaiser Gratian, als er „Christ“ wurde, geweigert, diesen Titel zu übernehmen. Und dann lag dieser Titel ungenutzt in Rom, bis ihn sich der Bischof von Rom angeeignet hat. Mit sämtlicher Verkleidung wie Fischhut, Talar, den Hirtenstab und den zwei Schlüsseln des Gottes Janus.

      Aber erst 431 hat er zum ersten Mal bekannt gegeben, dass die Schlüssel angeblich die Schlüssel Petri seien. Der Bischof von Rom ist als Papst der Nachfolger verbrecherischer Organisationen:

      1. Nachfolger Cäsars und Fortsetzung der römischen Christenverfolgung bis zum heutigen Tag!
      2. Nachfolger des obersten Baalspriesters.

      Der Papst sieht äußerlich wie der oberste Baalspriester aus. …“

      (Quelle: Wie wurde der Papst zum Pontifex Maximus?) [hure-babylon.de]

    3. 30.3

      Sailor

      Sailor (30) und N8w (30.1)

      Ergänzend zum “Pontifex Maximus“:

      Pontifikat, 5. Jahrhundert: Leo I. war der bedeutendste römische Bischof des 5. Jahrhunderts. Er griff den römischen Titel des „Pontifex Maximus“ (oberster Brückenbauer = oberster Priester) auf, den auch Caesar, Augustus und andere Kaiser als oberste Priester des Jupitertempels führten, verwendete ihn aber nicht exklusiv für sich als römischer Bischof, sondern er sprach von Christus als dem wahren, obersten Pontifex, bzw. benutzte den Begriff als Synonym für Bischöfe.

      Netzverweis: Leo der Große – Pontifikat [de.wikipedia.org]

      In der Zeit von Leo I. stand auch der römische Primatsanspruch auf seinem ersten Höhepunkt. Als Papstprimat (der oder das; lat. primatus: Vorrang, Vorzug), Primat des Papstes oder Petrusprimat, bezeichnet man den vom Papsttum der römisch-katholischen Kirche beanspruchten Vorrang als Führer des gesamten Christentums.

      Dieser Anspruch wurde seit dem 3. Jahrhundert auf die Überlieferung der römischen Gemeinde zurückgeführt, der Apostel Simon Petrus sei der erste Bischof von Rom gewesen und habe dort das Martyrium erlitten, usw.

      Netzverweis: Papstprimat [de.wikipedia.org]

      Ich denke, die Vereinnahmung des Titels diente der Festigung des Machtanspruchs der römisch-katholischen Kirche. Meine individuelle Einschätzung.

      Mein Dank geht an die Kommentatoren für die vielen Denkanstöße. Dem werten N8wächter wünsche ich viel Kraft, um dieses Thema, bzw. Kommentare weiter bearbeiten zu können. 🙂

    4. N8Waechter

      Danke, Sailor, sehr gute Arbeit. 🙂

      Nur um das hier nochmal zu betonen, da es beim Sailor sonst womöglich als Nebensatz untergeht:

      Der Titel Pontifex Maximus (lateinisch für „oberster Brückenbauer“) bezeichnete ursprünglich den obersten Wächter des altrömischen Götterkults und ging später auf die römischen Kaiser [!] und schließlich auf den Bischof von Rom [! >> nicht „Papst“, so nannte sich erst Gregor VII.!] über.Pontifex Maximus [de.wikipedia.org]

  30. 31

    Claus

    Ich war ein paar Tage nicht hier. Zuerst habe ich mit den Beitrag „Das Auge, der Spion“ durchgelesen und war wirklich frustriert, dass nicht das geringste (relevante) davon eingetreten ist. Ich war kurz davor, meinem Frust durch einen Kommentar freien Lauf zu lassen, habe es mir dann aber, nicht zuletzt um nicht falsch verstanden zu werden, verkniffen.

    Was ich aber nun mit diesem Eintrag geliefert bekomme, hat mich für heute erst einmal überfordert, sodass ich zunächst nicht den vollständigen Beitrag gelesen habe (ich habe heute doch tatsächlich auch gearbeitet und stoße, da auch nicht mehr der Jüngste, hier und heute an meine Grenzen).

    Ich habe aber schon erkannt, dass von den beiden Autoren (Nachtwächter und Magnus) hier etwas ganz interessantes ins Rollen gebracht wurde. Ich bin schon gespannt, diesen Beitrag in Ruhe auf mich wirken zu lassen und auf die Fortsetzung(en) freue ich ich schon heute. Ein paar weiterführende/aufklärende Kommentare scheint es ja auch schon zugeben. 🙂

    Vielen, vielen Dank (Claus, du sollst doch hier nicht rumschreien [>> deshalb hat der N8w. das auch soeben ausgebessert! 😉 ]) an den Nachtwächter und an den Magnus!

    PS: Ich kann mich noch gut an einen anderen Beitrag des Nachtwächters erinnern. Es ging damals auch in diese Richtung. Ich nannte es dem Nachtwächter gegenüber eine Art Workshop und fand die Fragen sehr spannend und die Ergebnisse (z.B. die Blutlinie der Queen – wurde von mir damals recherchiert und beantwortet 😉 ) größtenteils sehr überraschend.

    Antworten
  31. 32

    Siegfried Hermann

    Das muss wohl Synchronisation der Ereignisse sein. Was ist ein (Bundes)-Herold? (sehr verkürzte Fassung)

    Hausmeister Krause würde sicher sagen: „sischaa, sischaa, wiki gucken …“

    Nun gut. Das steht eben nur das Unwesentliche drin, wie immer. Ein Vorläufer des Botschafters … blabla. Das Wesentliche aber, die Heraldik, sprich Wappenkunde und Wappen-Recht taucht an anderer Stelle als „Beigabe“ auf.

    Wesentlich daher, dass mit dem Wappen mit Beginn der Ritterzeit ziemlich genau beschrieben wurde: Wer der Wappenträger war, welchen Stand er zum König, Kaiser, Papst, Lehen inne hatte und welche Ländereien und Titel sein eigen er nennen durfte. Damit wären wir voll im Thema: Wer bin ich!? Welche Macht habe ich!? Und wer bist du und die blöde Rautekuh!?

    Der Brückenschlag zur Gegenwart:

    Praktisch alle ehemaligen „privaten“ Wappenträger führen ihr Wappen, allen zum Trotz, durch die Jahrhunderte, Machtsysteme und der Abschaffung der Adelsrolle Anfang der 1920er Jahre, immer noch. Praktisch alle Kommunen, Städte, Landkreise, Grafschaften führen diese Wappen „offiziell“, bis auf einige kosmetische Designänderungen unverändert bis zum heutigen Tage als Hoheitsabzeichen! … was gleichbedeutend mit Machtdarstellung ist.

    Was ist dann die „BRD“? Können die Westmächte überhaupt hier was zu melden haben!? Was will man uns blödes Ratevieh damit sagen!?

    Damit ist der „Bundesherold“ selbsterklärend. Wer ist der eigentliche Eigentümer? Und welche Art von Macht „verkündet“ er!?

    Als Beispiel:

    Polizei prüft Alter von Susannas Mörder [bild.de]

    Was will uns der Eigentümer des Bundesherold damit mitteilen!? (Schlagzeile reicht)

    Tja und der 11. Juni 18 ist vorbei und der gute alte Walter zum 333. Male gefoppt. Trotz aller Friedhofsruhe, oder gerade deswegen, wäre eine Aktualisierung des Q geboten. Und hinter dem Vorhang braut sich ordentliches zusammen.

    Werter N8W, der Walter wartet dringendst auf Antworten.

    Heil und Segen durch die Woche

    Antworten
  32. 33

    Clara Schumann

    Guten Abend N8wächter,
    Guten Abend Magnus,

    was für eine Heidenarbeit, aus so einem Riesen-Zeitrahmen auch nur die wesentlichen Punkte herauszuarbeiten und in einem Beitrag zusammenzuschreiben! Das sind ganz neue Ansätze! Allein die wiederholte Frage nach der Bedeutung von Lehen, jetzt im Wissen um die ursprünglich freien Bauern, steigert den Furor Teutonicus in mir.

    Ich wünsche Eurem Beitrag die größtmögliche Verbreitung und allen Lesern, wie mitarbeitenden Kommentatoren, weitreichende Erkenntnisse aus Eurer (Vor-)Arbeit!

    Accon Sal Beverina
    Clara

    Antworten
  33. 34

    DerkleinePrinz

    Liebe Göttin der Liebe!

    Diesen Beitrag von Ronald Bernard habe ich auch vor ein paar Tagen gesehen. Bei dem Kameraschwenk habe ich Robert David Steele erkannt. Der sitzt im Gremium. Daraufhin habe ich ihm eine ePost geschrieben. Er setzt sich für die Kommission zur Pädophilie ein.

    Ich hatte Robert Steele bereits im Februar kontaktiert und ihn um eine Einschätzung der Dinge gebeten: Ich wollte wissen, ob er an Verhaftungen und wesentliche Veränderungen zugunsten der Menschheit glaubt. Zu meiner Überraschung hat er geantwortet:

    „I do think there will be very positive developments in 2018.“ Sprich: Er glaubt schon an sehr positive Entwicklungen in diesem Jahr. Mehr sagte er nicht.

    2017 hatte ich einige Videos von Steele gesehen, auch im Interview mit Sarah Westall, und ich fand das recht aussagekräftig. Deshalb habe ich ihm geschrieben.

    Lieber N8wächter, lieber Magnus, mit dem Almanach muss ich mich länger beschäftigen. Ein paar Punkte werde ich sicherlich nachlesen.

    Nun habe ich mich doch nochmal zu Wort gemeldet.

    DerkleinePrinz

    Antworten
    1. 34.1

      N8Waechter

      „Nun habe ich mich doch nochmal zu Wort gemeldet.“ >> Gut so. 🙂

    2. 34.2

      Kleiner Eisbär

      „„Nun habe ich mich doch nochmal zu Wort gemeldet.“ >> Gut so. 🙂 “

      Und weiter so … 😉

  34. 35

    Ortrun

    Der Lupocattivoblog wurde anscheinend aus dem Verkehr gezogen von WordPress, ist nicht mehr erreichbar. Wer von euch weiß etwas darüber?

    Antworten
  35. 36

    kph

    Passt zwar nicht zum aktuellen Beitrag. Schade, wieder einer weniger!

    “lupocattivoblog.wordpress.com is no longer available. This blog has been archived or suspended in accordance with our Terms of Service.”

    “lupocattivoblog.wordpress.com ist nicht mehr verfügbar. Dieser Blog wurde in Übereinstimmung mit unseren Nutzungsbedingungen archiviert oder ausgesetzt.“

    Quelle: [lupocattivoblog]

    kph

    Antworten
  36. 37

    josef57

    Leider ist es schon wieder passiert, der lupocattivoblog ist nicht mehr erreichbar. Die Reihen der Aufklärer lichten sich. Schade.

    H&S

    Antworten
    1. 37.1

      Triton

      War lupocattivo wirklich ein Aufklärer? Wenn nicht, wer hat es dann beendet?

    2. 37.2

      Ortrun

      „Lupo“ (Detlef Apel, R.I.P.) war ein Aufklärer von großer Qualität und ein integerer Mensch. Was danach aus seinem Blog wurde, ist eine andere Geschichte. Seine Beiträge waren es jedenfalls wert, gerettet zu werden.

    3. 37.3

      Gabriele

      Maria versucht wieder auf Sendung zu gehen:

      Zensur: Der LupoCattivoBlog ist gesperrt worden! [marialourdesblog.com]

  37. 38

    kph

    43. Was ist die Römische Kurie?

    „Bei der Ausübung der höchsten, vollen und unmittelbaren Gewalt über die Gesamtkirche bedient sich der Papst der Behörden der römischen Kurie.“

    44. Welche Funktion hat(te) die Kurie?

    „Diese versehen folglich ihr Amt in seinem Namen und mit seiner Vollmacht zum Wohle der Kirchen und als Dienst, den sie den geweihten Hirten leisten. CHRISTUS DOMINUS, 9“

    Diese Behörden bestehen aus: Staatssekretariat, Sekretariate, Kongregationen, Gerichtshöfe, Päpstliche Räte, Ämter, Päpstliche Kommissionen, Schweizergarde, „Einrichtungen, die mit dem Heiligen Stuhl verbunden sind“, ULSA, Päpstliche Akademien, Päpstliche Komitees

    Quelle: Die Römische Kurie [vatican.va]

    kph

    Antworten
  38. 39

    Morlock

    Geld und Glauben?

    Lassen wir doch einfach den Glauben weg (daran), dann geht es uns besser! Dort steht ja nicht: „Glaube und Geld“.

    Glauben:

    „Unter Glauben versteht man ein Fürwahrhalten ohne methodische Begründung. Glauben in diesem Sinne bedeutet, dass ein Sachverhalt für scheinbar (hypothetisch) wahr oder wahrscheinlich gehalten wird“

    Glaube:

    „Das Wort Glaube (auch Glauben; …‚begehren‘‚lieb haben‘‚für lieb erklären‘, ‚gutheißen‘, ‚loben‘) bezeichnet eine Grundhaltung des Vertrauens, vor allem im Kontext religiöser Überzeugungen.“

    und:

    „Das Et-Zeichen, auch Und-Zeichen, ist ein in bestimmten Fällen verwendbares Ersatzzeichen für das Wort „und“ (lat. et). Es wird umgangssprachlich auch als Kaufmanns-Und, kaufmännisches Und oder Firmen-Und bezeichnet, da es im Geschäftsbereich vielfach verwendet wird und in zahlreichen Firmennamen enthalten ist. Deutsch: Zurechnen

    Geld [de.wiktionary.org]: unter anderem: Vergeltung

    Ein „Wesentlicher“ Unterschied, weil verknüpft! Da sind wir auch nicht weit vom Wesen entfernt. Wem ist das alles zuzurechnen? Der Person. Ich bin keine Person, sondern bin im Besitz einer solchen. Geschichtlich sind die Fragen allemal wert, sie genauer zu beleuchten. Nur wozu?

    Welche Erkenntnis soll mir denn zu Teil werden? Ich weiß und beinhalte doch schon alles. Jedenfalls hypothetisch, wer widerlegt es? Hyperborea habe ich getan, mit anderen. Atlantis ist auch unter mir vergangen. Trotzdem bin ich hier!

    Vorgestern bin ich hier irdisch (11.06.2018) um 02.30 Uhr wach geworden, in Erwartung des vermuteten bevorstehenden Ereignisses und hatte dann aber doch nur wieder „Heiligen Stuhl“. Der kam einfach so (von selbst?), aber der wird wohl erst im zweiten Teil behandelt. 🙂

    Nun stellt sich doch die Frage: Glaube ich an Geld? Gutheissen, lieb haben, loben, begehren.

    Oder halte ich es für wahr, für wahrscheinlich – es scheint nur so als ob.

    Die Machtverhältnisse so wie sie sind, haben wir alle gemeinsam aufgestellt, ansonsten müssten wir den Erfinder, Installateur den ©-Inhaber außerhalb suchen. Dann wären wir aber nicht Schöpfer und landeten unweigerlich wieder im Glauben.

    Wir setzten ihn auf einen Heiligen Stuhl und glaubten an ihn. Und nun kommt das große Erwachen, alles nur Einbildung!

    Danke für den Beitrag, Magnus (und) N8waechter.

    Das Bild mit den Krabbelfingern unter der Bischofsmütze, sehr schön. 🙂

    Antworten
    1. 39.1

      weißer rhythmischer Weltenüberbrücker

      Bedeutung Glauben:

      Ich habe vor Jahren mal jemanden sagen hören, daß Glauben aus dem althochdeutschen (oder so, weiß ich nicht mehr genau, ist schon ca. 20 Jahre her) Glauben = „geh laube an“ käme. Also im Sinne von „in die Laube gehen um sich bergen, bzw. zu schützen“. Hmm…

      Vor was und wegen was und warum?

  39. 40

    Lena

    Moin, Freunde der Wahrheit!

    Nun ist Lupo Cattivo auch Geschichte. Es Ist Endzeit! Die letzten Millimeter unseres Weges zum Licht sind angebrochen!

    Heil und Segen!
    Lena

    Antworten
    1. 40.1

      Saiwalo

      Ja, momentan kommt es knüppeldick …:

      Es scheint, als hätte man an höherer Stelle langsam erkannt, was für ein Ei man sich mit dem freien Internet für alle gelegt hat. Und als wäre die DSGVO nicht schon Schikane genug, will man künftig auch das Setzen von Netzverweisen zu Artikeln und anderen Informationen (also die Grundfunktion des Internets) erschweren, bzw. verunmöglichen:

      Vergesst die DSGVO: Das Netz verliert gerade seine Informationsfreiheit [t3n.de]

  40. 41

    Bjørn Lystaal

    Mir kam beim Nachdenken über diesen Artikel und die vielen klugen Kommentare der Gedanke, dass sich ein Begriff ständig wiederholt, wenn es um Macht geht, und das schon seit ewigen Zeiten: der Begriff ‚Rat‘.

    Nicht nur der Empörungsrat und die Räterepubik, sondern auch

    – engl.: council
    – lat.: concilium
    – russ.: sowjet

    … und natürlich, spätestens seit Asterix berühmt: Triumvi-Rat. 🙂

    Hatte Hape Kerkeling also recht? „Und wir raten, raten, raten …“

    Antworten
  41. 42

    albrecht

    Zum Römischen Reich:

    Bis ca. 323 v.u.Z. wurde in Rom noch die Saturnalien, also rein heidnisch-nordische Feste gefeiert. Danach wurde Rom sukzessive unterwandert. Bis 539 v.u.Z war Judäa in babylonischer Gefangenschaft in Bab Illu. Danach zogen diese über Kleinasien nach Griechenland und bis nach Rom.

    Zum Frankenreich:

    Die Hintergrundmächte/Judäa suchten einen neuen Wirt. Zuerst die Merowinger, dann die Salfranken. Damit wurden die germanischen Stämme unterwandert und geteilt durch die Hilfe bzw. Schwäche von sog. weißen Verrätern.

    13. Wie konnte ein eher übersichtlicher Stamm aus Salfranken derart expandieren?

    Die Expansion erfolgte über die Finanzen und über geheimes Wissen.

    24. Warum ließ sich Karl der Große von Papst Leo III. zum Kaiser krönen? [!]

    Derjenige der einem die Krone aufsetzt, herrscht über einen – Unterwerfung! Karl der Große war auch ein weißer Verräter aus einer nordischen Blutlinie. Die Staufer haben uns nicht verraten!

    Frankenkönig Karl der Sachsenschlächter erließ im Jahre 797 die Kapitulationsbedingungen für die besiegten Sachsen, genannt „capitulare Saxonicum“, auch benannt als „Paderborner Kapitularien“. Nach diesem Erlass wurde jeder mit dem Tode bestraft, wer am alten Glauben festhielt und/oder Opfer den alten Göttern darbrachte.

    Capitulare Saxonicum – „Die-Paderborner-Kapitularien“ [ausgelagerte PDF]

    Das ZwangsTaufgelöbnis

    Hinweis: Alle Sachsen, auch ihre Frauen und Kinder, mußten gegenüber den römischen Geistlichen nachstehendes Taufgelöbnis leisten, um ihrer Hinrichtung zu entgehen!

    Frage des Priesters: „Forsachistu diabole?“ (Entsagst Du dem Teufel?)
    Antwort des Täuflings: „Ec forsachu diabole.“ (Ich entsage dem Teufel)
    Frage des Priesters: „End allum diabol gelde?“ (Und aller Teufelsgilde?)
    Antwort des Täuflings: „End ec forsachu allum diabol gelde.“ (Und ich entsage aller Teufelsgilde)
    Frage des Priesters: „End allum diaboles uercum?“ (Und allen Teufelswerken?)
    Antwort des Täuflings: „End ec forsachu allum diaboles uercum end uordum, Thuner, Wodan,
    Saxnot ende allum them unholdun the hiro genotas sint.“ (Und ich entsage allen Teufelswerken
    und Worten, Donar, Wodan, Saxnot und allen Unholden, die ihre Genossen sind)

    Weder viel Wissen noch Phantasie braucht man, um zu begreifen, daß in diesem Taufgelöbnis die germanischen Gottheiten von der römischchristlichen Kirche als Teufel, Unholde und deren Genossen verunglimpft wurden.

    Soviel erstmal!

    Antworten
    1. 42.1

      Marco

      Danke, Albrecht, und Heil Dir,

      wie konnte ein heidnisches Weltreich wie Rom, von ein paar Jüngern christianisiert werden? Zum roten Faden:

      „Der wahre Beginn dieser Geschichte fiel auf irgendeinen Tag im Jahre 458 v. Chr. … An jenem Tage schuf ein kleiner palästinensischer Stamm namens Juda, der sich lange Zeit zuvor von den Israeliten abgesondert hatte, ein rassisch fundiertes Glaubensbekenntnis, das sich im folgenden auf die Geschicke des Menschengeschlechts womöglich verheerender ausgewirkt hat als Sprengstoffe und Seuchen. Es war dies der Tag, an dem die Theorie von der Herrenrasse zum „Gesetz“ erklärt wurde.(5 Bücher Mose). …

      Die Religion, die eine fanatische Sekte damals begründete, hat im Lauf dieser fünfundzwanzig Jahrhunderte zahllose Menschen zutiefst beeinflusst, was eine Erklärung für das Ausmaß ihrer zerstörerischen Wirkung liefert. Warum sie zu jener bestimmten Zeit, oder überhaupt, entstanden ist, kann niemand erklären.“ (Quelle: Douglas Reed; Der Streit um Zion)

      Ja warum sind sie aus dem Nichts gekommen? Vielleicht weil das Fischezeitalter vor der Türe stand. Weil Jahos (Schaddains) Zeitalter begann. Weil Gott dies alles zuließ, damit wir die zeitlich begrenzte Erfahrung von Lüge, Schmerz und Dunkelheit machen konnten.

      Warum ist die Lüge ihre größte Stärke und warum ist unsere Gutgläubigkeit unsere größte Schwäche? Haben wir hier zu-fällig den passenden Schlüssel für das Schloß oder die „Sollbruchstelle“ in der ansonsten göttlichen Perfektion des arischen Menschen?

      Accon und Beverina
      Marco

  42. 43

    gstauderwaugerl

    @eo #6.1

    Was bedeutet „scal“? Ich komme einfach nicht drauf.

    Antworten
    1. 43.1

      weißer rhythmischer Weltenüberbrücker

      Vielleicht von s(k)calieren?

    2. 43.2

      Kleiner Eisbär

      Ich vermute, daß scal „soll“ bedeutet im Sinne von „soll sein“ / sein soll“.

      Gruß vom kleinen Eisbären

    3. 43.3

      eo

      Der kleine Eisbär liegt richtig: ’soll‘ – dieselbe Wurzel wie ’shall‘.

      Der Vers ist aus dem Ludwigslied – frei zitiert.

  43. 44

    gstauderwaugerl

    Das Bild ist so super, ich sehe jedesmal gierige Finger unter dem Papstkappl hervorkommen … 😀

    Antworten
    1. 44.1

      weißer rhythmischer Weltenüberbrücker

      Oder doch eher festkrallen, weil kurz vorm absaufen? 🙂

  44. 45

    josef57

    wahrheitssucher777, 24.3

    „Ca. 280 Millionen Deutsch-Stämmige weltweit … Gebt dem mal ein Taschentuch.“

    Ich gehe davon aus, das die Dunkelziffer viel höher ist, da durch die Absetzbewegung die genaue Zahlen, uns verborgen bleiben.

    HuS.

    Antworten
    1. 45.1

      wahrheitssucher777

      Ja Josef, das fällt unter Kategorie Betriebsgeheimnis und wenn alle Deutschen hier auswandern würden, dann kann man hier afrikanische Souvenirs in Lehmhütten erwerben oder beim Hans Muscheln mit Zinseszinszins tauschen.

      g

  45. 46

    Adler und Löwe

    Passt zwar nicht ganz hierher, möchte dennoch mal kurz einen Blick darauf werfen:

    Donald Trump und Kim Jong-un in Singapur – Der Gipfel – Fotostrecke [spiegel.de]

    Wollt ihr die rote oder die blaue Pille? Und lest mal „Times“ rückwärts.

    Antworten
  46. 47

    aavadan

    6. Wer traf sich in Nicäa und was wurde dort ausgeheckt?

    Konstantin I. („in hoc signo vinces“ …, Fake-News der ersten Stunden des Christentums) berief das Konzil von Nicäa 325 v.Chr. ein, um seine Macht zu zementieren. Ihm ist das Meisterstück gelungen, das niedergehende (weil militärisch/wirtschaftlich ausgerichtete) Römische Reich zu „transzendieren“ (wörtlich). Statt sich immense Rüstungsausgaben für Grenzsicherungen und Infrastruktur aufzubürden, ließ er eine scheinbar transzendale (= Religions-)Macht entstehen, die bis heute die Welt regiert und die Wiederkunft ihres Herrn vorbereitet.

    Die meisten Teilnehmer kamen aus dem oströmischen Reich, die des weströmischen Reichs hatte er ohnehin im Griff. Wie wichtig dieses Treffen für Konstantin I. war, kann man daran erkennen, dass er die Reisespesen für alle Teilnehmer übernahm.

    Neben der Berechnung der Daten der Osterfeste (das zentrale Fest der Christen, auch, wenn es heute eher Weihnachten zu sein scheint …) hat er dafür gesorgt, dass babylonische Wesenheiten in das Christentum übernommen wurden und die Trinität Gottes (Vater,Sohn, Heiliger Geist) festgeschrieben wurde.

    Konstantin war übrigens „Gastgeber“ für die Unterzeichnung der „Römischen Verträge“ von 1957:

    Bilddatei

    Auch nur logisch, wenn man die Geschichte betrachtet …

    Antworten
  47. 48

    Erde_71

    Hallo Magnus und N8Waechter,

    ich denke ich habe Eure Intention und die Vorgehensweise verstanden, wie ihr euren „roten Faden“ darstellen möchtet. In der Tat ist es nicht von entscheidender Bedeutung, ob alles genau so abgelaufen ist oder auch wahrhaftig ist – es sind die Tendenzen, welche einem den „roten Faden“ aufzeigen. Sehr gut!

    Ich bin auf die weiteren Teile gespannt, auch dahingehend, ob Euer „roter Faden“ sich mit meinem – lange recherchierten „roten Faden“ (ein Puzzle-Bild mit eben noch vielen fehlenden Puzzlestückchen, aber mit einem schon erkennbaren Gesamtbild) deckt. Wenn dem so ist, werden wir wohl sehr erstaunt sein, wie ein solches Konstrukt erschaffen und über Jahrhunderte (ja sogar Jahrtausende) aufrecht erhalten werden konnte und (noch) kann.

    Zu den höchstwahrscheinlich fehlenden oder auch falschen Geschichtsauslegungen möchte ich nur diese Visualisierung von mir geben (da hilft der Verglich zum Puzzle-Bild): Auch wenn relativ viele Puzzle-Teile fehlerhaft platziert sind oder gar fehlen, kann man das eigentliche Zielbild erkennen!

    Also bin gespannt und ziehe den Hut vor Eurer (gesamten) Arbeit! (Wer schon mal versucht und hoffentlich erfolgreich solch eine Recherche durchgeführt hat, weiß, wie aufwendig dies ist.)

    Herzliche Grüße

    Antworten
  48. 49

    kph

    42. Was ist der Kirchenstaat?

    Kirchenstaat das Staatsgebiet des Papsttums. Seit dem 4. Jahrhundert hatte die römische Kirche durch zahlreiche Schenkungen Grundbesitz in Italien erhalten (Patrimonium Petri) und begründete ihren Anspruch auf eine unabhängige Landesherrschaft durch die (gefälschte) Urkunde Konstantins (Konstantinische Schenkung). Bis auf den Dukat Rom (als byzantinischer Verwaltungsbezirk) hatte die Kirche im Kampf mit Byzanz und den Langobarden ihre Gebiete wieder eingebüßt.

    Der Frankenkönig Pippin übernahm (gegen die Langobarden) die Schutzherrschaft über Papsttum und Rom und garantierte in einer Urkunde zu Quierzy 754 (Pippin’sche Schenkung) den Dukat Roms, das Exarchat Ravenna und die Pentapolis (5 Städte an der Adria) als kirchliche Territorien. Im 8. Jahrhundert erneuerte und vergrößerte Karl der Große die Pippin’sche Schenkung.

    Die größte Ausdehnung hatte der Kirchenstaat unter Papst Julius II. (1503–1513), auf Dauer gingen nur Parma und Modena verloren. 1809 wurde der Kirchenstaat von Napoleon I. säkularisiert; 1815 wurde er restituiert, ging aber in den nationalen Einigungsbestrebungen im Königreich Italien auf (1860 und 1870).

    1929 wurde ein souveränes Territorium um Peterskirche und Vatikan als Symbol päpstlicher Unabhängigkeit geschaffen (Lateranverträge). Der Kirchenstaat finanzierte z.T. die päpstliche Hofhaltung. Vom Kirchenstaat im staatsrechtlichen Sinn kann man erst sprechen, seit das Papsttum die (bis um 1200 vom Kaiser beanspruchte) Schutzherrschaft durch kirchliche Oberhoheit ablöste.

    Quelle: Kirchenstaat [wissen.de]

    kph

    Antworten
  49. 50

    Lena

    Heil Euch!

    Es geschehen weltweit Zeichen und Wunder und auch in meinem Umfeld! Wer Augen hat der sehe – wer Ohren hat der höre. Allvater sei Dank!

    Ein Feuerwehrkamerad liegt im Koma (voll mit Krebs- und Metastasen), an der Beatmungsmaschine, zum Sterben in ein Alten- und Sterbeheim gekommen, erwacht plötzlich wieder, schreibt Wats Apps … : „Der liebe Gott wollte mich noch nicht haben, als ich bei Ihm ankam. Er schickte mich wieder zurück.“ Nun kann er wieder sprechen, essen und läuft schon am Rollator und soll und will auch, nach Hause.

    Das ist ein Wunder! An einem Tag – vorgestern – geschehen!

    Heil und Segen uns allen!
    Lena

    Antworten
    1. 50.1

      Göttin der Liebe

      Herzliche Grüße an den Aufgewachten!

      Heil und Segen

  50. 51

    aavadan

    Jetzt hab ich es. Mit tiefem Respekt vor der wunderbaren Arbeit des N8w:

    Der N8w ist in Wirklichkeit „Q“ und wir sind Anons. 😉

    Antworten
    1. 51.1

      N8Waechter

      Mist! Und ich dachte, keiner merkt es … 😉

    2. 51.2

      Tim Buktu

      Genau, endlich mal einer, der es geschnallt hat – ich wusste das schon lange! Muss ja auch so sein, oder hat jemand von euch schon mal ein Foto gesehen, auf dem der N8i und Q gemeinsam drauf sind? 😉

      Zum Thema: Ich hatte mir vor einigen Jahren einmal das Buch „Der Heilige Gral und seine Erben“ gekauft – in der Annahme, durch die Namen und Abfolge der Namen (Darsteller) einen gewissen Überblick zu erhalten (Blutlinie Jesu, blablabla …). Nach ein paar dutzend gelesenen Seiten, stellte ich dann eine leichte Rauchentwicklung im Hinterkopf fest – ich sah vor lauter Namen, Zahlen und Verweisen keinen Strang mehr – das blieb dann auch so bis zur letzten Seite. Hatte es mir etwas gebracht? Nein!

      Ich schätze diese Artikelreihe (Schnitzeljagd für(s) Erwach(s)en(e) sehr, jedoch raucht auch jetzt wieder der Kopf und es brauchte ein paar Anläufe, bis ich bis zum Schluß dieses Teils angekommen war. Liegt wiedermal an den vielen Namen, Zahlen etc.

      Was nehme ich mit? Die Bestätigung dessen, was ich mein Leben lang schon immer befürchtet (vor geistigem Auge gesehen) hatte, aber nie in Worte packen konnte – was mir auch jetzt wieder schwer fällt!

      Heute fiel mir dann wieder ein bekanntes Zitat eines gewissen Herrn „Kirchhügel“ über die Füße, sinngemäß etwa: „Es spielt keine Rolle, ob die Deutschen unter der Fuchtel Hitlers oder eines Jesuiten stehen – sie müssen vernichtet werden, ihrer Stärke wegen!“

      Heruntergekocht hat es der Mann doch damit auf den Punkt gebracht!(?) Sollte ich damit total falsch liegen, bitte ich um „Einspurung“ aufs richtige Gleis!

      An der Stelle noch eine Frage, die ich schon länger einmal stellen wollte:

      Wie ist es zu verstehen, daß ein Wolfgang Eggert (den ich bislang sehr schätze) mich zuerst mit seinen Beiträgen aufrüttelt (Erst Manhattan, dann Berlin) um dann in einem anderen Videoausschnitt zu sagen, die Protokolle seien eine Fälschung?! Ich rätsele darüber und komme nur zu einem möglichen Ergebnis; er sagt dies, damit er anderes sagen/schreiben darf?! (Für jede Antwort schon mal danke voraus!)

  51. 52

    Sonnenschein

    Werter N8wächter, werter Magnus,

    von Herzen Dank für diesen Artikel, der die Vorfreude auf mehr steigert.

    Geschichte hat mich nie interessiert und obwohl ich aus Aachen stamme, war mir das Kaiser Karl-Getue innerlich immer suspekt. Zu recht, wie man heute sieht. Wofür ich euch aber auch danken möchte ist, daß ich nun weiß, warum ich das von meiner Oma geerbte Meyers Lexikon von 1927 so in Ehren gehalten habe. Jetzt kommt es zum Einsatz.

    Leider sehr mühselig zu lesen, da in altdeutscher Schrift. Gott sei Dank hat meine Oma mich diese noch gelehrt. Da stehen so viele deutsche Wörter drin, die ich schon seit meiner Schulzeit nicht mehr gehört habe. Was sind wir doch sprachlich heruntergekommen! Diesen Anstoß durch euch, das Lexikon endlich mal in die Hand zu nehmen, weiß ich sehr zu schätzen.

    Sonnige Grüße

    Antworten
  52. 53

    kph

    Erstaunen, bzw. Ratlosigkeit im Kommentar nach dem Nordkoreabesuch von Trump:

    „Für die NWO ist Nordkorea eine Notwendigkeit. Die Schurkenstaaten haben es geschaffen, es zu einem Feind des Westens zu gestalten, und Feinde sind entscheidend dafür, die Massen vereint und einem korrupten Regierungs- und Finanzsystem gegenüber gehorsam zu halten.

    Kommentar: Wenn Nordkorea plötzlich nicht mehr der Feind ist, der angegriffen werden soll – wer ist dann jetzt notwendig? Das ist unheimlich.

    Vielleicht braucht man keine Feinde mehr, sondern ist auf der Suche nach möglichen Freunden!?

    Quelle: “Erfolg” in Singapur: City of Londons orchestriertes offensichtliches Schauspiel mit gehorsamen Schauspielern Trump und Kim Jong-un [euro-med.dk]

    kph

    Antworten
  53. 54

    aavadan

    8. Welchen besonderen Anspruch erhebt die christlich-katholische Kirche?

    Das „petrinische Prinzip“ ist der entscheidende Anspruch der katholischen Kirche. Der Bischof von Rom wird als der Nachfolger Petri (Petrus war nie in Rom) angesehen. Petrus soll, einem verfälschten Zitat in der Bibel nach „der Fels sein, auf den ich [gemeint ist Jesus] meine Kirche bauen werde“. Interessant dazu die Forschungen von Dr. Schwarz (jesus-forscher.de), der nachweist, dass sich jede Nennung des Wortes „Fels“ in der Bibel ausschließlich auf Jesus bezieht.

    Damit kann die katholische Kirche als einzige Glaubensverwaltungsgesellschaft eine direkte Verbindung zu ihrem Religionsstifter („Stellvertreter Christi auf Erden“) und seinem „Lieblingsjünger“ (fraglich, weil: „Noch ehe der Hahn kräht, wirst Du mich drei mal verleugnet haben“) herstellen und ist so unantastbar.

    Durch die drei mittelalterlichen Bullen ging die katholische Kirche sogar soweit, den Besitzanspruch auf alle Körper und die Seelen (!) aller Neugeborenen zu erheben.

    Antworten
  54. 55

    aavadan

    45. Was war der wahre Zweck des Ersten Kreuzzugs?

    Der erste Kreuzzug fiel mitten in die Zeit des Investiturstreits. Dabei ging es grob gesagt um den Streit der weltlichen Mächte und der geistlichen Macht (Katholische Kirche, resp. der Papst), wer Geistliche in ihr Amt berufen darf. Es konnte natürlich nicht im Sinne des Papstes sein, dass weltliche Machthaber „ihre“ Geistlichen berufen und er keinerlei Kontrolle über sie hat.

    Die „Rettung/Befreiung Jerusalems“ vor den Moslems war der vorgeschobene Grund, der viel Zuspruch in der Bevölkerung fand, denn: „Das 11. Jahrhundert war geprägt von starker Religiosität in weiten Teilen der Bevölkerung und Angst vor dem drohenden Ende der Welt.“ (Erster Kreuzzug [de.wikipedia.org])

    Geschichte lehrt, denn diese Begründung (Rettung von …) finden wir bis heute immer wieder (Ukraine, NATO-Beitritt baltische Staaten, u.a.).

    Papst Urban II. „begeisterte“ also Landvolk und Fürsten, sich „seiner Sache“, der Befreiung Jerusalems, anzunehmen und Tausende in das gelobte Land zu entsenden. Damit hatte er die weltlichen Fürsten entscheidend geschwächt, denn nicht nur, dass ihnen Tausende Soldaten fehlten, diese mussten ja auch versorgt und finanziert werden. Da reichten einige Versprechungen von ewigem Seelenheil und großen Schätzen, je nach Gusto der zu Beteiligenden.

    Antworten
  55. 56

    Hans Kolpak

    Bodenrecht, Umverteilung und Ausbeutung haben ihre Wurzeln in der Wirtschaftspolitik, die keltische Druidenpriester der katholischen Kirche aufzwangen. Geistliche, Geldverleiher und Staaten ziehen an einem Strang. Die Wirtschaftstheorien haben nur den Zweck, die Ausbeutung zu verschleiern. Kapitalismus und Sozialismus sind die zwei Seiten einer einzigen Medaille.

    Da Georg Kausch mit seinem Werk im deutschen Sprachraum einzigartig geblieben ist, führt kein Weg an den Zusammenhängen vorbei, die er aufzeigt. Es waren stets die Geistlichen und Mönche, welche den Landraub, die Ausbeutung und die Irreführungen vorantrieben, um dort, wo das ausbeutungsfreie Wirtschaften germanischer Völker vorherrschte, Fuß zu fassen.

    Immer, wenn es den Menschen gut ging, wandten sie sich von den verlogenen Kirchenfürsten und Geschichtsfälschern ab. Waren sie in Not, suchten sie Trost bei ihren Ausbeutern und Kriegstreibern. Absurder geht es kaum!

    Die Debatte über gesellschaftliche Polarisierungen ist ziemlich nutzlos, weil alle Ideologien „in der Luft hängen“. Sie hangeln sich von Dogma zu Dogma, ohne im Leben verwurzelt zu sein. Die politischen Parteien, mit ihren sinnfreien Streitereien, vernebeln und verschleiern lediglich die Ausbeutung der Menschen durch das Bodenrecht und das Geldsystem.

    Deshalb komme ich immer wieder auf Georg Kausch zurück:

    2009 | Die unbequeme Nation: 2000 Jahre Wirtschafts- und Religionskrieg gegen die Deutschen von Georg Kausch (GeorgKausch.de)

    Neben ihm verblassen die Ideen der Österreichischen Schule zu einer Wirtschaftstheorie von vielen.

    Antworten
  56. 57

    kph

    14. Warum nahm Chlodwig I. das katholische Christentum an?

    In den Quellen werden zwei Motive für den Übertritt Chlodwigs zum Christentum genannt. Das eine war der christliche Königsgedanke. Der König war in seinem Amt auch durch seine vermeintliche Abstammung von den heidnischen Göttern legitimiert. Diese Abstammungslegitimation und damit die Verbindung zu seinen heidnischen Vorfahren musste er aufgeben, als er Christ wurde. Stattdessen wurde dem König verheißen, er werde einst im Himmel mit seinen Nachkommen herrschen. Damit wurde ein christliches Königtum begründet, was auch die Pflicht des Königs zur Mission einschloss.

    Das zweite Motiv war dasjenige des stärkeren Gottes (Sieghelfermotiv). Das Bekenntnis zum Christentum sollte dem König den Beistand Gottes in der Schlacht sichern. In diesem Sinne berichtet Gregor von Tours, dass Chlodwig sich für das Christentum entschied, nachdem der christliche Gott ihm in der Schlacht von Zülpich die erbetene Hilfe gewährt hatte, während er von seinen bisherigen Göttern solchen Beistand vergeblich erhoffte. Eine Rolle spielte wohl auch der Einfluss seiner zweiten, katholischen Frau Chrodechild.

    Quelle: katholische Christentum [wikipedia.org]

    kph

    Antworten
    1. 57.1

      eo

      Das Manöver lief wohl (wie schon bei der Paradiesgeschichte) über das Weib. Mit anderen Worten, die wortgewandten Missionare setzten bei den Frauen (der Mächtigen) an und diese nervten dann ihre Männer mit den frommen Geschichten, usw. usf.

      Der andere Grund dürfte sein, daß der fränkische Adel aus machttaktischen Gründen es für klug und zukunftsweisend erachtete, den Dissenspunkt Religion und Götter bei der Masse der unterworfenen, romanisierten Bevölkerung auf diesem Wege abzubauen. (Den Westgoten wurde nicht zuletzt ihr Arianertum zum Verhängnis). Außerdem hatte man Geschmack daran gefunden, sich des Apparats der Kirche für Organisation und Verwaltung seines Reiches, bzw. Herrschaftsbereichs zu bedienen.

    2. N8Waechter

      Jetzt kommen wir der Sache nahe. 😉
      (>> letzter Satz!)

  57. 58

    Gartentraum

    Die Mythen & Realität Teil 1 [YT]
    Rekonstruktion der Geschichte – 2 [YT]

    Leider will mein Computer nicht mehr kopieren. Also die Iveta Blömer hat auch viel zu Geschichte rausbekommen.

    Antworten
  58. 59

    Schwabenmädel

    Werter N8wächter und werter Magnus,

    das ist ja wirklich ein sehr umfangreiches Werk geworden. Vielen lieben Dank für diese viele Recherchearbeit, die ihr hier geleistet habt und wohl immer noch leistet! Habe ich doch schon beim Lesen Mühe, den Überblick zu behalten und das alles einzusortieren und zu verdauen. Das ist wirklich ein sehr umfassendes Thema, das in sämtliche Lebensbereiche hineinstrahlt und einige Zeit in Anspruch nimmt, um „verdaut“ zu werden.

    Vielen Dank auch an die Kommentatoren, die ja bereits viele Fragen beantwortet haben. Das erspart mir viel Zeit und Mühe. 🙂

    Die Krabbelfinger unter der Mütze sind mir auch gleich aufgefallen. 🙂

    Euch allen ein gutes Verarbeiten dieser vielen Informationen!

    Antworten
    1. 59.1

      Alfreda

      #59. Liebes Schwabenmädel,

      da bin ich ja froh, dass ich nicht die Einzige bin, die Mühe hat, den Überblick zu behalten. Geschichte war nicht gerade mein Lieblingsfach in der Schule und ich habe es abgewählt, sobald ich konnte. Und nun muß ich mich auf meine alten Tage damit herumplagen. 😉

      Ich hab schon überlegt, ob ich mir Zeichnungen anfertige, um einen besseren Überblick zu haben. 😉

      N8i und Magnus – was für eine Leistung!

    2. 59.2

      Schwabenmädel

      Liebe Alfreda,

      das mit den Zeichnungen ist eine gute Idee. 🙂 Falls Du das umsetzen solltest, hätte ich großes Interesse daran!

      Geschichte war auch noch nie so mein Ding, ich fühlte mich immer irgendwie belogen und lag damit wohl auch nicht so verkehrt. 🙂

      Außerdem widerstrebt es mir irgendwie, mich mit den größtenteils niedrigen Beweggründen anderer Menschen zu beschäftigen. Ist wohl eine innere Einstellung von mir, auf jeden Fall macht da mein Kopf nicht so gerne mit und vergißt dann auch leicht wieder.

      Euch allen einen frohen Tag!

    3. 59.3

      Sebun

      Werte Alfreda 59.1,

      ich habe auch schon den Plan gefasst, mir dazu eine Grafik zu erstellen, damit der schnelle Überblick gewahrt wird. Wenn es gut wird, werde ich es hier teilen.

      Geschichte war immer mein Lieblingsfach. Blöd nur, dass vieles von dem gelernten erstunken und erlogen ist. Von daher freue ich mich auch in dieser Hinsicht auf zukünftige Aufklärungen.

      Heil und Segen euch beiden.

    4. 59.4

      Alfreda

      59.3: Lieber Sebun,

      das wäre klasse, wenn du uns teilhaben ließest an deiner Grafik, denn wenn Geschichte schon immer dein Lieblingsfach war, dann bist du ja geradezu prädestiniert dafür, uns Geschichtsphoben die Zusammenhänge visuell darzustellen. Ich hab es versucht, aber das Ergebnis ist ’ne glatte Sechs. 🙁

      59.2: Liebes Schwabenmädel,

      ja, ist bei mir wohl auch so gewesen; ich wußte wohl von Kindesbeinen an intuitiv, dass es Energievergeudung ist, sich mit den Lügen in Geschichte und Politik zu beschäftigen, solange die Lüge unbehelligt war. Ich hatte einfach „keinen Sinn für Interesse“ bei diesen Themen.

      Heil und Segen uns allen

  59. 60

    kph

    24. Warum ließ sich Karl der Große von Papst Leo III. zum Kaiser krönen? [!]

    Seit 795 war Leo III. Papst in Rom. Das Papsttum war in dieser Zeit unter den Einfluss des in diverse Fraktionen aufgesplitterten römischen Stadtadels geraten, der bei der Papstwahl ausschlaggebend war. Leo wurde unter anderem ein unwürdiger Lebenswandel vorgeworfen, vor allem aber verfügte er beim stadtrömischen Adel über keinerlei politischen Rückhalt, seine Lage wurde immer prekärer.

    Ende April 799 spitzte sich die Konfrontation zwischen dem Papst und dem Adel so zu, dass auf Leo ein Attentatsversuch unternommen wurde, hinter dem Vertraute des vorherigen Papstes Hadrian I. standen. Leo überlebte und flüchtete zu Karl nach Paderborn. Diese Vorgänge schildert das Paderborner Epos. Karl leistete Leo militärische Unterstützung und ließ ihn Ende 799 nach Rom zurückführen. Im Spätsommer des Jahres 800 begab sich Karl selbst nach Italien, Ende November erschien er in Rom. Dort kam es am 1. Weihnachtstag, dem 25. Dezember 800, in Alt St. Peter zur Kaiserkrönung Karls des Großen durch den Papst.

    Damit wurde eine äußerst wirkungsmächtige Entwicklung für das gesamte weitere Mittelalter in Gang gesetzt: die Übertragung der römischen Herrschaft auf die Franken (translatio imperii). Das römische Kaisertum im Westen, wo 476 der letzte Kaiser in Italien abgesetzt worden war, wurde durch die Krönung Karls erneuert.

    In diesem Zusammenhang spielten heilsgeschichtliche Aspekte eine wichtige Rolle; das römische Imperium galt als das letzte Weltreich der Geschichte (Vier-Reiche-Lehre). Nun existierte ein neues „römisches Kaisertum“, das an den Herrschaftsanspruch der antiken römischen Kaiser anknüpfte und in der Folgezeit erst von den Karolingern, dann seit den Liudolfingern (Ottonen) von den römisch-deutschen Königen beansprucht wurde. Ohne die Tragweite abschätzen zu können, legte Karl somit auch den Grundstein für das römisch-deutsche Kaisertum.

    Karl hatte selbst, seit einiger Zeit gezielt auf die Kaiserkrönung und die Erneuerung des römischen Kaisertums im Westen hingearbeitet. Der Papst wirkte zwar als Koronator, befand sich aber in einer äußerst schwachen Position und war ganz von Karls Unterstützung abhängig. Als Kaiser übernahm Karl denn auch die Rolle des Richters über Leos römische Gegner.

    Quellen: [wikipedia.org]

    Leo III. (Papst)
    Karl der Große

    kph

    Antworten
  60. 61

    Sebun

    Werter Nachtwächter und werter Magnus,

    vielen Dank für diese Aufarbeitung. Ich denke, dass es wirklich an der Zeit und überaus wichtig ist, diese Zusammenhänge zu erarbeiten. Denn wer die Vergangenheit nicht kennt, versteht auch die Gegenwart und Zukunft nicht. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Teile, und hoffe, dass ihr sie noch rechtzeitig fertig bekommt. Ich denke, ich werde mir demnächst mal einen Krankenschein holen, um mehr Zeit zur Recherche und Zusammenstellung zu haben, auch für mich im persönlichen. Nun zu den Fragen:

    12. Welche Funktion erfüllt religiöser Glaube?

    Religiöser Glaube ist grenzüberschreitend und kennt keine Nationen. Daher können damit auch verschiedene, vielleicht sogar sich feindlich gegenüberstehende Nationen, unter dem Banner der jeweiligen Religion geeint werden, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen (siehe Kreuzzüge). Natürlich ist dies nur ein Deckmantel, mit dessen Hilfe einige wenige ihre Ziele unter Zuhilfenahme mehrerer Nationen erreichen können.

    17. Was ist der Ursprung des “Pontifex Maximus“?

    Der Wortherkunft nach (pontis = Brücke, facere = machen) müsste ein Pontifex ein Brückenbauer sein. Diesen Beinamen sollen die Priester erhalten haben, da ihnen der Bau des Pons Sublicius, der ältesten Brücke Roms, zugeschrieben wird. Maximus wäre dann wohl der oberste Brückenbauer. Von Rom aus in die ganze Welt („geistige“) Brücken zu bauen (die alle nach Rom führen) war vielleicht der Hintergedanke dieses Titels.

    21. Was ist ein König?

    Im ursprünglichen Sinne ein Kundiger, der in einer bestimmten Thematik ein Fachmann ist, und in Notzeiten als derjenige auserwählt wurde, das Problem am besten lösen zu können. Nach Beilegung der Not wurde der Kundige nicht mehr be-nöt-igt, und so ging der „König“ wieder seiner gewohnten Arbeit nach. Siehe auch Wahl-Monarchie.

    23. Was ist eine Wahlmonarchie?

    Ganz kurz laut Wikipedia: Wahlmonarchie bezeichnet eine Monarchie, deren Herrscher nicht durch Erbfolge, sondern durch eine Wahl bestimmt werden.

    50. Warum haben sich die Heere Konrads und Ludwigs nicht vereinigt?

    Ich vermute mal, weil Frankreich und Deutschland sich feindlich gegenüber standen, und jeweils einen anderen Papst unterstützten.

    So, das war es für das Erste.
    Heil und Segen.

    Antworten
  61. 62

    Marswind

    Der Artikel zeigt einen tiefen historischen Blick. Ich erlaube mir einige Fragen und Gedanken:

    Was hilft es uns, die tieferen Ursprünge des Schuldgeldsystems und des Schuldkultes zu kennen, um der Niederringung Deutschlands entgegenzutreten? Ab wann wird eine solch geschichtliche Betrachtung gedankenschwer? Sind es nicht eher pragmatische, taktische Entscheidungen, die uns in die Freiheit führen?

    Mir widerstrebt, die katholische Kirche derart in Frage zu stellen (darauf läuft es hinaus). Ich stamme aus einem gemischt-konfessionellen Elternhaus, ich kenne einige Abgründe, und ich sehe die Unterwanderung der Kirche (Jesuiten). Aber ich würde nicht gegen diese Organisation Stellung beziehen, denn sie ist unser Kultur verwurzelt.

    Wie sagte Max Weber in seiner „Protestantischen Ethik“ sinngemäß: die Evangelischen seien Verstandesmenschen, die Katholiken seien sinnempfänglicher, sinnstiftender. Das sieht man ganz gut in der Kunst und an den Sakralbauten.

    Das Thema ‚Blutlinien‘ hätte ich vor ein paar Jahren mit einem Lächeln ignoriert. Aber inzwischen habe ich etwas mehr Informationen zusammen. Fritz Springmeiers Buch von 1995 ist recht chaotisch. Heute habe ich was auf roguemoney.net von den babylonischen Blutlinien gelesen: Aus Babylonien seien hunderttausend Sklaven importiert worden, die dann sozial aufgestiegen sind. – Das ist etwas konkreter, und man könnte nun der orientalischen Spur weiter nachgehen. Aber ist das wirklich so relevant? Ist das ganze nicht eher eine Naturkonstante von Macht?

    Magnus und N8wächter sagen im Artikel ja selber, daß vom Imperium immer wieder irgendwelche germanische Stämme rekrutiert wurden.

    Antworten
    1. 62.1

      Triton

      „Mir widerstrebt, die katholische Kirche derart in Frage zu stellen (darauf läuft es hinaus). Ich stamme aus einem gemischt-konfessionellen Elternhaus, ich kenne einige Abgründe, und ich sehe die Unterwanderung der Kirche (Jesuiten). Aber ich würde nicht gegen diese Organisation Stellung beziehen, denn sie ist unser Kultur verwurzelt.“

      Sowas bringt mich regelrecht auf die Palme. Das hat nichts mit unserer heidnischen-arischen Kultur zu tun! Es ist unsere Pflicht, widernatürliche Organisationen in Frage zu stellen, wenn es offenbar wird, wem sie angehört. Ich stelle mich aktiv gegen diese katholische Kirche und werde sie bekämpfen, wo ich nur kann. Denn sie ist verlogen und nichts anderes, als ein menschlich bornierter Haufen, der sich als Gottesvertreter auf Erden ausgibt. Und diese Organisation gehört auf den Müllhaufen der Geschichte, daran darf kein Zweifel gelassen werden.

      Römer, Kapitel 1 Vers 27:

      Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; … desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.

      Das ist nur ein Aspekt, weshalb die katholische Kirche verschwinden wird und der wahre Gott, dessen Vertreter niemals eine menschliche Organisation sein wird, wird dieses bewerkstelligen.

    2. 62.2

      aavadan

      „Mir widerstrebt, die katholische Kirche derart in Frage zu stellen (darauf läuft es hinaus) …“

      Für mich hat es sich gelohnt, mein Weltbild immer und immer wieder zu überprüfen. Für Dich habe ich nur mal zwei Bilder zum Papst/Vatikan herausgesucht.

      1. Die Audienzhalle des Papstes. An welches Tier erinnert Dich das? Und welche Bedeutung hat dieses Tier in der Bibel?

      Bilddatei

      2. Welchen Eindruck hast Du von diesem Bild (gemeint ist der Hintergrund), ebenfalls ein Empfang des jetzigen Papstes …?

      Bilddatei

    3. 62.3

      Mohnhoff

      Da hätte ich auch noch zwei Bildchen, die mehr als zweitausend Worte sagen:

      Bilddatei

      Bilddatei

      Kann es sich hierbei um einen handwerklichen Fehler des Möbelschreiners handeln, der vom Auftraggeber schlicht übersehen wurde?

      Oder dass hier noch:

      Bilddatei

      Wenn man sich mit Geschichte befasst hat (etwa Zwangschristianisierung, Ablasshandel, Inquisition, Hexenverbrennung und deren kommerzielle Aspekte) – und zwar selbst mit der geschönten und heute offiziellen Version – und dann all die anderen Unstimmigkeiten kennt, wie ständige Missbrauchsvorwürfe, Verschwendungssucht und die unglaubliche Geschäftstüchtigkeit dieses Vereins, dann frage ich mich, wie man allen Ernstes glauben kann, dass dieser Laden irgendetwas Heiliges an sich haben kann, dass all die anderen Schweinereien akzeptabel oder tolerierbar macht? Das sind keine einzelnen Ausrutscher oder Entgleisungen, das ist das Standardprogramm!

      Ist das eine Kritik am christlichen Glauben an sich? – Nein! An der Person Jesus Christus oder seiner Lehre? – Nein! Weil dieses Syndikat einfach absolut gar nichts mit diesen gemein hat, geschweige denn deren Lehren oder Ideale verkörpert, sondern das genaue Gegenteil.

      Man kann ja für christliche Ideale eintreten, aber dann muss man sich knallhart gegen den Vatikan stellen, denn diese Truppe spielt im anderen Lager. Andernfalls ist man nur ein pharisäerhaftes Opfer ihrer Gehirnwäsche. Aber kein Christ. Das bezieht sich auch auf Protestanten, die sind ja heutzutage über die Ökumene auch wieder irgendwie an die Mutterkirche angebunden.

      Und ja, es gibt eine Verwurzelung mit unserer Kultur, wenn wir die botanische Metapher bemühen möchten. Aber genauer gesagt ist es eher die Umschlingung unseres Volks- und Kulturkörpers mit einer giftigen, dornenbewehrten Schlingpflanze, die in sein Fleisch schneidet und ihn vergiftet, von seinem Saft sich nährt und wässert, die Blüten des Körpers teils abtötet, teils mit ihrem Schleim überwuchert, so dass es scheint, es wären die Blüten der Schlingpflanze und die versucht ihre Ranken durch alle Bereiche dieses Körpers zu bohren und dessen Wuchsrichtung so zu deformieren und so nach unten zu verkrümmen, als dass er sich nicht frei so entfalten kann – zum Licht! – wie es seinem Naturell entsprechen würde oder die Umschlingung zersprengen könnte, sondern krank und schwach am Boden entlang wuchert – dahinvegetiert. [Holla, soll mir noch einer vorwerfen, meine Sätze seien lang! 😉 . N8w.]

      Ich bin sicher, dass in den weiteren Teilen der Artikelserie dieser Aspekt noch sehr schön hervortreten wird.

  62. 63

    Diskowolos

    Ist es nicht eigentlich ziemlich seltsam, dass Menschen, Unternehmen und Organisationen Land und Boden in ihr Eigentum überführen können? Grund und Boden sollten eigentlich unverkäuflich und Gemeinschaftseigentum sein.

    Jeder sollte ein Stück Land erhalten, um damit seine ökonomische Unabhängigkeit zu gründen, die ihm gegen jedermann zum freien Mann und zur freien Frau macht. Nur der Freie kann auch unbeschadet in der Polis mitwirken, er ist dann weder bestechlich oder abhängig. Der Landbesitz könnte von Generation zu Generation übertragen werden, Spekulationen mit Grund und Boden wären damit ausgeschlossen. Die Kosten für wohnen und Existenz würden drastisch sinken.

    Antworten
    1. 63.1

      N8Waechter

      Ein Blick in die Zukunft, werter Diskowolos. 🙂

    2. 63.2

      Schwabenmädel

      🙂 Diese Grundlage (Land zum Bewohnen/Bewirtschaften) ist in der Anastasiabewegung enthalten und Putin hat bereits (meines Erachtens vor 1 oder 2 Jahren) mehrere Landstriche zur Besiedlung freigegeben, d.h. in Rußland wird das bereits gelebt, zumindest ist ein Anfang gemacht.

  63. 64

    gstauderwaugerl

    Wegen @eo #6.1

    Zitat: „Einan kuning weisz ih, der heiszet herro Luodwig. Daz Ostarihi richet al, so einan francocano kuning scal.“

    @weißer rhythmischer Weltenüberbrücker und Kleiner Eisbär #43,1 bzw. #43,2 (kennt sich noch wer aus?)

    Also, ich verstehe es so:

    Einen König weiß (kenn) ich, der heißt (Herr? hier?) Ludwig. Das (al = gesamte?) Österreichische Reich so einen Frankenkönig … (scal???)

    Und Ludwig war da, würde also passen:

    Bilddatei

    Antworten
    1. 64.1

      Mohnhoff

      Nach meinem Gefühl entspricht das „scal“ dem englischen (angelsächsisch/niederdeutschen) „shall“, könnte also „soll“ heißen.

      „Das gesamte Österreichische Reich soll (so) einen (i.S.v. einzigen) König haben“.

      Vielleicht ist „richet“ aber auch ein Verb? Richten / regieren?

      „Regieren über all das Öster/Ostreich soll (so) ein Frankenkönig“.

  64. 65

    gstauderwaugerl

    @ weißer rhythmischer Weltenüberbrücker #44.1

    Zitat: „Oder doch eher festkrallen, weil kurz vorm absaufen? 🙂“

    Jaaaa, jetzt sehe ich es auch! Paßt ja noch besser, Bild gespeichert. 😀

    Antworten
  65. 66

    gstauderwaugerl

    Lieber N8Wächter und lieber Magnus,

    vielen Dank für die wirklich tolle Arbeit, die ihr da geleistet habt. Ich habe mir das jetzt schon zum zweiten Mal durchgelesen, aber ich glaube ich muß morgen (wenn ich frisch und munter und ausgeruht bin) noch mal ran, damit ich da den Überblick behalte.

    Irgendwie seid ihr anscheinend der Meinung, daß da wirklich intelligente Leute bei euch lesen. 😀

    An der Stelle auch ein herzliches Danke an die Kommentatoren, alle Achtung!

    Antworten
  66. 67

    aavadan

    11. Was ist religiöser Glaube?

    Religiöser Glaube ist im Gegensatz zu persönlichem, individuellen Glauben ein institutionalisierter Glaube. Dabei gibt die Institution (Kirche, Yogi, etc.) die Glaubensgrundsätze vor, die von den Gläubigen (meist kritiklos) übernommen werden.

    Ein wunderschönes Beispiel ist die Art, wie sich Katholiken „bekreuzigen“ (es lohnt, sich das mal anzusehen). Die Allermeisten übernehmen die Geste von den Priestern/Eltern, ohne nachzudenken und bekreuzigen sich so, dass das Kreuz auf dem Kopf steht. Sie weihen sich jedesmal Satan. – Unglaublich, was institutioneller = religiöser Glaube alles bewirken kann.

    Der religiöse Glaube bietet den Massen die Sicherheit, indem er eine Konformität bietet und verlangt. Man kann das ja alles auswendig lernen und schon steht man im Glauben. Allerdings ohne jede innere (= seelische) Beteiligung. Was ja seitens der Kirchen, etc. erwünscht ist.

    So wie die Wissenschaften den Menschen von seinem irdischen Ursprung versuchen fernzuhalten, so versuchen es alle (!) religiösen Vereinigungen mit dem religiösen Glauben, den Menschen von seinem geistigen (= seelischen) Ursprung fernzuhalten.

    Allein diese Unterfrage gäbe Anlass zu langen Ausführungen, vielleicht ein andermal. Hier ist Kürze geboten.

    Antworten
    1. 67.1

      Thorson

      Sehr gute Zusammenfassung und Darstellung zum Glauben!

  67. 68

    aavadan

    Nachtrag zu

    8. Welchen besonderen Anspruch erhebt die christlich-katholische Kirche?

    Die katholische Kirche ist schon immer das Einwohnermelde- und Steueramt der Welt gewesen. Alle Geburten wurden seit jeher erfasst. Katholische Kirchen-Bullen (Urkunden, die wichtige Rechtsakte des Papstes verkünden):

    Die Bulle Unam Sanctam (1302, Papst Bonifatius VII) besagt, dass alle Lebewesen dem Papst unterworfen sind.

    Die Bulle Romanus Pontifex (1455, Papst Nikolaus V.) trennt jedes neugeborene Kind von allem Recht auf Eigentum.

    Die Bulle Aeterni Regis (übersetzt „Ewige Herrschaft“ 1481, Papst Sixtus IV.) sagt, dass alle Kinder der Rechte auf ihren Körper beraubt sind. Sie gehören dem Papst/Vatikan. Wir haben nicht einmal mehr Anspruch auf unseren eigenen Körper.

    Man mag ja darüber lächeln, doch dieses Lächeln wird bald gefrieren, wenn man lernt, dass diese Dinge immer auch magische Auswirkungen haben, und damit leider nur unserem Alltagsbewusstsein entzogen sind. Jede neue Seele wird für das Steuer- und auch das Kreditgeschäft eines Landes bewertet. Die Zahlungsfähigkeit eines Staates wird anhand der zuzumutenden Verschuldung je Seele (sic!) errechnet.

    Demnach betrachtet uns die katholische Kirche als Lehen. Lesen wir doch mal die Definition des Lehens bei Wikipedia und denken wir dabei immer, dass „Lehen = Seele“ ist. Dann erkennt man, wie gruselig das alles ist.

    Antworten
    1. 68.1

      Bjørn Lystaal

      Recht hast du. Wundervoll, dass du die Bullen (unanfechtbare Kirchengesetze, ergo: oberste weltliche Gesetzgebung) so präzise auseinandergepflückt hast. Ich las allerdings irgendwo, die drei Bullen seien 2011 aufgehoben worden.

      Zudem hat der Iskus Franz meines Erachtens mit der Bulle vom April 2015 den gesamten Vatikan zum Ende des Gnadenjahres, also November 2016, aufgelöst, bzw. geschlossen, genau mittels der Formulierung:

      „Das Jubiläumsjahr endet mit dem Christkönigssonntag am 20. November 2016. Wenn wir an diesem Tag die Heilige Pforte schließen, werden unsere Gefühle von dankbarer Ergebenheit gegenüber der Allerheiligsten Dreifaltigkeit bestimmt sein, dass sie uns eine solche besondere Zeit der Gnade geschenkt hat. – – Wir werden dann das Leben der Kirche, die gesamte Menschheit und den unermesslichen Kosmos der Herrschaft Christ anvertrauen – – mit der Bitte, dass seine Barmherzigkeit sich wie der Morgentau auf die Geschichte lege und sie fruchtbar werden lasse mit dem Einsatz aller für die unmittelbare Zukunft.“

    2. 68.2

      aavadan

      Zu 68.1, lieber Björn,

      ich kann nichts dazu im Internet finden, dass die Bullen 2011 aufgehoben wurden. Oder dass Papst F. „den gesamten Vatikan zum Ende des Gnadenjahres, also November 2016, aufgelöst hat.

      Die Bulle aus 2015 hat laut Die Päpstliche Bulle [erzbistum-koeln.de] das hier zum Inhalt:

      „Papst Franziskus hat am 11.März 2015 in Rom in einem besonderen Dokument („Bulle“) zur Feier des „Hl. Jahres der Barmherzigkeit“ eingeladen.“

      Die von Dir zitierte Formulierung betrifft „die Heilige Pforte“ des Petersdoms in Rom, die nur aus ganz besonderen Anlässen (Jahr der Gnade, Jahr der Barmherzigkeit, etc.) geöffnet und eben auch wieder geschlossen wird.

      Hast Du dazu bitte Quellen?

  68. 69

    aavadan

    26. Was ist ein Lehen?

    Definition:
    Lehnsherr: Katholische Kirche (als „Stellvertreter Gottes“)
    Lehnsmann/Vasall: Wir alle

    Interessant, woher es kommt: (Lehnswesen [de.wikipedia.org])

    „Das Lehnswesen entwickelte sich wohl nach dem Vorbild des römischen Klientelwesens und aus dem germanischen Gefolgschaftswesen.

    Die katholische Kirche (als Erfüllungsgehilfe ihres „Herrn“) betrachtet uns Menschen als Lehen. Lesen wir doch mal die Definition des Lehens bei Wikipedia und denken wir dabei immer, dass „Lehen = Seele“, Lehnsherr die Kirche, Vasallen sind alle Menschen.

    Dazu Wikipedia:

    „Begriffe

    Unter Lehen – lat. feudum, feodum, beneficium – verstand man ein weltliches Gut. Das konnte sein: ein Stück Land (mit Gebäuden), ein politisches Amt, ein Recht (zu fischen, jagen, Steuern einzutreiben) oder andere Werte von erheblicher Dauer. Der Eigentümer (Lehnsherr) gab dieses Lehen unter einer Bedingung, z. B. (gegenseitiger) Treue, in den zumeist erblichen Besitz des Berechtigten, der dadurch zum Lehnsmann wurde, unter dem Vorbehalt des Anheimfalls. Das Lehen beinhaltete ein ausgedehntes Nutzungsrecht an der fremden Sache, die zugleich zwischen dem Lehnsherren und dem Lehnsmann ein Verhältnis (wechselseitiger) Treue begründen und erhalten sollte. Das Wort beneficium bezeichnete dabei nicht nur die mit dem Lehen verbundenen Güter – diese wurden normalerweise feudum genannt –, sondern auch die damit verbundene Rechtsbeziehung. Durch das Lehen änderte sich also nicht das Eigentum, sondern der Besitz des Lehnsgutes. Eigentümer blieb der Lehnsherr. Neuer Besitzer und somit direkter Nutznießer und auch zuständig für Verwaltung und Pflege wurde der Lehnsmann. Die vom Lehnsmann geforderte Treue sollte sich z. B. in militärischer und politischer Unterstützung ausdrücken.“

    Damit sind wir alle von der Wiege bis zur Bahre ein reines Witschaftsgut. Frei handelbar, kreditierfähig, global verfügbar. Wir brauchen keine Golddeckung des Geldes. Wir sind die Deckung des Geldes.

    Antworten
    1. 69.1

      Bjørn Lystaal

      „Wir sind die Deckung des Geldes.“

      Nein. Unsere Personen stellen diese Deckung. Wenn wir verstehen, dass der Mensch eine Person besitzt und nicht ist, dann erschließt sich der Weg aus der Klammer.

  69. 70

    Morlock

    @ Diskowolos K.63

    Zitat: Deutsche Mitte – Kurzprogramm (PDF)

    „Wir fördern die unabhängige, regionale Agrarproduktion in Familienbetrieben und Genossenschaften:

    Landwirte sollen ohne EU-Diktat handeln und die volle Ernährungs-souveränität zurückerhalten. Zudem erhält jeder volljährige Bürger das Recht, ein kostenloses Grundstück mit einer Größe von 400 m² als Privateigentum zu erhalten und frei zu bewirtschaften (=> 9,1% der Landesfläche).“

    Bundestags-Wahl BRD 2017 0,1% / 63203 Stimmen.

    Plan B von der Wissenmanufaktur und Zeitgeistmovement.de.

    Zeitgeist: Moving Forward (Deutsche Version) [YT]

    Lohnt sich allemal zu durchdenken, auch wenn gleich wieder einer kommt und sagt: „Alles U-Boote!“

    lg

    Antworten
    1. 70.1

      Koppi

      Wir brauchen das Rad nicht neu erfinden.

      Wir setzen einfach das um, was schon einmal für 12 Jahre super funktioniert hat. Diesmal allerdings weltweit, jedes Land/Volk für sich, und ohne Weltkrieg, in dem die halbe Welt Krieg gegen eine aufgewachte, sich befreiende Nation/Volk führt!

    2. 70.2

      Tim Buktu

      Werter Morlock,

      Herr Hörstel war bis vor einiger Zeit auch für mich ein Hoffnungsträger! Vieles, was er sagt(e), kann man ohne zu zögern unterschreiben und unterstützen – da gibt es auch nichts zu diskutieren, ich bin da etisch und moralisch in großen Teilen bei ihm und dem Parteiprogramm. Hörstel ist ein augenscheinlich guter Mann, mit guten Ideen und steht für etwas, alles schön und gut soweit.

      Ähnlich wie beim Thema Trump, habe ich mir auch über Hörstel einiges an Filmmaterial angeschaut, zumindest, bis es zum Parteiencrash kam und sich die Neue Mitte bildete. Dabei galt mein Interesse besonders, den „Programm- & Werbevideos“ aus Vorträgen vor Publikum, die nicht von ihm (oder der Partei) kamen, sondern von dritten aufgenommen und ins Netz gestellt wurden.

      Interessant fand ich dann immer besonders die Fragerunden, wo er zumindest versucht, auf die konkreten Fragen des Publikums auch Antworten zu liefern. Ganz besonders spannend wurde es immer dann, wenn die „Gretchenfrage“ aufkeimte – sprich; was er gegen das Banken und Finanzsystem zu tun gedenkt.

      Tja, und ähnlich, wie vor ein paar Tagen bei einer gewissen Frau A. Weidel, kam/kommt auch in diesem Kontext nurmehr heiße Luft. Und zugegeben, auch ich finde das sehr schade, denn ich hätte ihm auch ein weiteres mal meine Stimme gegeben!

    3. 70.3

      leitwolf75

      @Tim Buktu: 70.1

      Thema: C. Hörstel

      Ich kann nur davon abraten, lässt die Finger weg von Herrn Hörstel! Ich bin auch schon auf ihn reingefallen. Hörstel drückt in seinen Videos sehr viel auf den sogenannten Angstknopf, unter seinen Videos wedelt er denn kräftig mit dem Klingelbeutel. Das ist für mich nicht die richtige Art und Weise.

      Ich glaube, wir brauchen keine Partei für den Wandel in Deutschland. Die Ereignisse, die in den kommenden Wochen passieren werden, werden dieses System BRiD automatisch zum Fallen bringen.

      Heil und Segen
      leitwolf75

  70. 71

    weißer rhythmischer Weltenüberbrücker

    Mal ein etwas anderer Gedankengang:

    Es sieht ja so aus (und ist sicher bewußt so aufgebaut worden), dass Segnungen von der höchsten religiösen Instanz in Rom in die weite Welt hinausgehen oder auch getragen werden = missionieren. Kennen wir ja alle. Nur, was ist eigentlich mit der Beichte?

    Der „Segen“ liegt doch für den Gläubigen darin, dass er seine Schuld, seine Sünden beim Pfaff.., ähh, Priester beichten kann/darf/soll und dann von seiner Schuld oder was auch immer freigesprochen wird!?

    Für mich sieht das doch ganz nach einem Netz(werk) aus – jeder hat was davon: der eine Halt und Befreiung, der andere bekommt Infos. Je nach Art der Infos werden diese weitergeleitet und der „Chefpriester“ kann eingreifen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Tolle Sache für jeden oder? „Segensnetz“ und Spionagenetz gleichzeitig!

    Antworten
  71. 72

    kph

    48. Welchen Sinn hatte der Zweite Kreuzzug?

    Für den Papst war der eigentliche Anlass der Verlust des Kreuzfahrerstaates Grafschaft Edessa im Jahre 1144, mit dieser Bulle wollte er vor allem in Frankreich für einen neuen Kreuzzug werben. Er wandte sich mit der Bulle direkt an Ludwig VII. (Frankreich) und versprach für dessen Untertanen eine vollständige Absolution. In seinem Aufruf zum Zweiten Kreuzzug hatte der Papst den Kreuzfahrern Vorrechte in Aussicht gestellt. Dieser kam allerdings erst zustande, als Bernhard von Clairvaux als Kreuzzugsprediger 1146 König Ludwig VII. von Frankreich und auch den römischdeutschen König Konrad III. für dieses Unternehmen gewinnen konnte. Mit seinen Predigten entfachte er in ganz Europa einen Sturm der Begeisterung für die Kreuzzüge. Er warb für sie im nördlichen Frankreich, in Flandern und am Rhein.

    Bernhard von Clairvaux – Kreuzzüge [wikipedia.org]
    Quantum praedecessores [wikipedia.org]

    kph

    Antworten
  72. 73

    Sonnenschein

    Hallo Schwabenmädel, 63.2

    sehr erstaunt war ich, als ich diese Woche einen Artikel in Schrot&Korn über die Weltackerbewegung (2000m2.eu) gelesen habe. Die verfolgen ein ähnliches Projekt wie bei Anastasia beschrieben. Hatte leider noch keine Zeit, mich da genauer einzulesen, da hier beim N8wächter soviel interessantes zu lesen ist. Werde ich aber noch nachholen.

    Sonnige Grüße

    Antworten
  73. 74

    kph

    49. Wem diente der Zweite Kreuzzug?

    Zwischen den infolge des Ersten Kreuzzugs gegründeten Kreuzfahrerherrschaften kam es recht schnell zu Konflikten, oftmals kriegerischer Art. Zudem war das normannische Fürstentum Antiochia in ständige Kämpfe mit dem Byzantinischen Reich verwickelt, bis es im Jahr 1138 unter byzantinische Oberhoheit geriet. Als der Graf von Edessa im Herbst 1144 mit einem großen Heer zur Unterstützung von Hisn Kaifa aufbrach und die Stadt ungeschützt zurückließ, nutzte Emir Zengi von Mossul die daraus resultierende Schwäche und eroberte Edessa. Ein Großteil der Zivilbevölkerung in der Stadt wurde von den Eroberern getötet. Dadurch gerieten die verbliebenen Kreuzfahrerstaaten in Bedrängnis. Auf der anderen Seite steigerte der erste vernichtende Schlag gegen eine Kreuzfahrerherrschaft den Kampfeswillen der Muslime.

    Der Zweite Kreuzzug war ein von der Kirche geförderter Kriegszug zur Entlastung der Kreuzfahrerstaaten, der durch den Verlust der Grafschaft Edessa im Jahr 1144 veranlasst wurde. Er begann 1147 und endete nach mehreren Niederlagen der Kreuzfahrer im Heiligen Land im Jahr 1149 als Misserfolg; die Christen konnten allerdings auf anderen Schauplätzen Erfolge verbuchen.

    Die Kreuzzüge der christlichen Völker des Abendlands waren (vorgeblich) religiös motivierte Feldzüge, die eigentlich der Befreiung Jerusalems und des Heiligen Landes Palästina aus der Hand der „Ungläubigen“ dienen sollten, aber tatsächlich schnell zur reinen Machtpolitik genutzt wurden. Der Begriff Kreuzzug wurde bald auf Kriege gegen Nichtchristen anderer Länder und gegen von der Kirche als Ketzer betrachtete Menschen ausgeweitet.

    Zweiter Kreuzzug [wikipedia.org]
    Der zweite Kreuzzug [croionberga.de]

    50. Warum haben sich die Heere Konrads und Ludwigs nicht vereinigt?
    Konrad III. (HRR) [wikipedia.org]
    Zweiter Kreuzzug [wikipedia.org]

    kph

    Antworten
  74. 75

    Christof777

    zu 69.1: „Wir sind die Deckung des Geldes.“

    „Nein. Unsere Personen stellen diese Deckung. Wenn wir verstehen, dass der Mensch eine Person besitzt und nicht ist, dann erschließt sich der Weg aus der Klammer.“

    Das kann so nicht stimmen. Zwar werden die Personen / Geburtsurkunden benutzt zur Deckung des Geldes, dass ist richtig. Aber eine Person ist eine tote, fiktive Sache – und die kann keine Werte erschaffen. Das kann nur der hinter der Person stehende Mensch.

    Richtig wäre also:

    Die von einem Menschen im Laufe seines Lebens zu erwartende Wertschöpfung wird in Form der der Person zugeordneten Geburtsurkunde fingiert und zur Deckung des Geldes verwendet. Die Sammelschuldverschreibungen (verbriefte Geburtsurkunden) übergibt der Staat den Banken und erhält im Gegenzug Kredite, die er nicht zurückzahlen muss. Die Zinsen sind es, die er zahlen muss (Schulden werden nur bedient, niemals zurückgezahlt). Und die holt er sich in Form von Steuern von denen, die als Gläubiger diesem System überhaupt den Lebenssaft geben. Matrix pur.

    Antworten
    1. 75.1

      Mohnhoff

      Nach meinem Verständnis ist es auch nicht so, dass der Mensch die Person besitzt, bzw. diese das Eigentum des Menschen ist, da der Staat diese Person erschaffen hat und damit ihr Eigentümer ist.

      Der Mensch wird eigentlich nur durch Betrug dazu angehalten, sich für diese Person zu halten und als ihr Treuhänder zu fungieren und ihre Pflichten zu übernehmen (Steuern zahlen usw.), obwohl er eigentlich der Begünstigte sein müsste.

  75. 76

    Sailor

    Und weiter geht es: 🙂

    46. Wem nützte der Erste Kreuzzug?

    Dem Papst, unter anderem zur Festigung seines Machtanspruchs. Suprematieanspruch / Primat des Papstes oder Petrusprimat.

    „Hinter dem sorgfältig und langfristig geplanten päpstlichen Aufruf zum Kreuzzug verbarg sich mehr als nur die angestrebte Rückeroberung des Heiligen Landes und das Ziel der Befreiung der dortigen unterdrückten und teilweise unter Gräueltaten durch Muslime leidenden Christen.“

    „Einerseits strebte Urban II. eine Wiedervereinigung mit der byzantinisch geführten Ostkirche an, andererseits konnte er die Kirche als zielgebende Ordnungsmacht in Mitteleuropa etablieren, das nach dem Ende des karolingischen Reiches in sich befehdende adlige Einflussgebiete zerfiel.“

    „Der Kreuzzug war ein geschickt initiiertes machtpolitisches Instrument in einem zersplitterten und von Machtkämpfen erschütterten Europa. Der Aufruf zum Kreuzzug war zumindest teilweise von Erfolg gekrönt. Urban II. einte erstmals die seit langem in Streitereien untereinander verstrickten französischen Adligen und gab ihnen mit dem Ziel eines gerechten Kampfes im Dienste der christlichen Sache hierfür eine ideelle Grundlage.“

    Netzverweis: Erster Kreuzzug – Folgen [de.wikipedia.org]

    47. Welche Veränderungen verursachte der Erste Kreuzzug in Europa?

    Einigung unter den in Streitereien untereinander verstrickten französischen Adligen und Beilegung des Investiturstreits.

    „Der Investiturstreit war damit beigelegt, doch hatte das Kaisertum dadurch starke Einbußen erlitten. Die sakrale Aura des Kaisers war erschüttert und die bis dahin bestehende Einheit von Kaisertum und Papsttum aufgehoben, wie auch das Reichskirchensystem faktisch zertrümmert, wenn auch nicht beseitigt wurde. Die Bischöfe bauten ihre Territorien aus, was teils in Konkurrenz zu den weltlichen Fürsten geschah, womit der Territorialisierung des Reiches Vorschub geleistet wurde – sehr zu Lasten des Königtums. All dies führte zur Neuorientierung der Idee des Kaisertums unter den Staufern, wobei die Problematik des Verhältnisses des Imperiums zum Papsttum sich im Interregnum verstärkte und bis ins Spätmittelalter Bestand hatte.“

    Netzverweis: Investiturstreit [de.wikipedia.org]

    „Die Grundvoraussetzungen für den Handel der Seerepubliken mit der Levante u. a. Venedig wurden geschaffen.“

    Seerepubliken – Geschichte der Seerepubliken [de.wikipedia.org]

    Antworten
  76. 77

    harpo

    Super Artikel. Bin schon gespannt auf die nächsten Teile.

    Zum Thema möchte ich diesen englischsprachigen Vortrag von Santos Bonacci empfehlen:

    The Self Proclaimed Elite Fear This Information, Your Soul Is Owned By The Vatican [YT]

    Santos Bonacci ist im allgemeinen zu empfehlen zu Themen wie Astrotheologie, Gnostik, Spiritualität etc.

    Antworten
  77. 78

    Alfreda

    Da ja im Moment wohl Geschichtsaufarbeitung auf dem Plan steht, habe ich hier was Spannendes anzubieten. Der Florian von der “Zuversicht” hat wiedermal ein hoch interessantes Video gemacht, über “Die Geschichte des Badens” [YT].

    Das Baden in basischem Wasser (Ph 8 – 8,5) ist ein wahrer Jungbrunnen und wurde von den Kelten ausgiebigst praktiziert, was ihnen eine hervorragende Gesundheit bescherte. Die Römer hatten was dagegen und haben es im Laufe der Jahrhunderte geschafft, das Baden zu verbieten.

    Sehr, sehr spannende Lesung.

    Antworten
  78. 79

    Frigga

    @ Alfreda,

    was für ein wunderbares Video. Geschichte mal unter einem anderen Aspekt. Toll. Danke.

    S H

    Antworten
  79. 80

    Torsten

    Werte Gemeinde,

    ich beantworte jetzt hier keine Frage, aber ich setze dennoch einen Hinweis:

    Germanische Stämme – Die Alamannen [midgardswoelfe.de]

    Uns alles Gute!

    Antworten
  80. 81

    Torsten

    Werte Gemeinde,

    ergänzend:

    Germanische Stämme [deacademic.com]

    Ich weiß ja auch nicht, ob/was richtig ist. Im Grunde können wir nur unsere Intuition oder aber dem Erlebten und daraus resultierenden Wissen resümieren. Fakt ist, keiner war vorher dabei oder er weiß es nicht mehr.

    Allen die nach Wahrheit suchen,

    Heil und Segen.

    Antworten
  81. 82

    gstauderwaugerl

    Passagen aus dem Domesday Book [de.wikipedia.org]:

    „Eine Witwe, die einen Ehemann nahm, musste 20 Shilling an den König zahlen. Bei Jungfrauen waren es 10 Shilling.“ (??? Wie setzt sich der Preis zusammen? Ansporn zur Keuschheit, ist dann billiger?)

    „Starb ein Bürger, der im Dienste des Königs stand, so waren 10 Shilling Auslösung für ihn zu bezahlen.“

    Na servas! Soviel zu: Nur der Tod ist umsonst, und der kostet des Leben.

    Antworten
  82. 83

    Torsten

    Werte Gemeinde,

    es gab und gibt 13 Stämme, die Deutsch sprechen. Ein Volk, nennen wir es mal das 13. Volk! Es ist Israel.

    Wenn man aber die/oder den Zyklus des Lebens auseinander revidiert, wird man unweigerlich bemerken, eines bedingt dass andere. Ich bemerke, wir sind im dualem System. Wer sich befreien möchte: Jetzt ist die Zeit um sich zu Leben!

    Neu als Buch in deutsch: PJ Nr. 3 „Space–Gate – Der Schleier wird entfernt“ [christ-michael.net]

    Der christliche Glaube wurde vergewaltigt, durch jene Herren die herrschen wollen.

    Nein!

    Heil und Segen uns!

    Antworten
  83. 84

    Gänselieschen

    6. Nicäa

    Nicht Alexander, sondern sein Diakon Athanasius war Arius ebenbürtig. Er war Kirchenpolitiker und Theologe zugleich, der mit Menschen umgehen konnte, aber in seinen Mitteln nicht immer einwandfrei war, freilich auch eine fünfmalige Verbannung auf sich nahm. Er verteidigte den Origenismus, ohne ihm völlig gewachsen zu sein. Vor allem verstand er ihn in einem entscheidenden Punkt nicht: den dialektischen Begriff.

    >>wesensgleich<>wesenseins<>ökumenische<>Apostolicum<>Nicaenum<>gezeugt, nicht geschaffen aus der Substanz des Vaters, homoousios (wesensgleich) dem Vater<<.

    Hier geschah etwas unerhörtes und für alle Zeiten Entscheidendes: Im Zentrum des christlichen Bekenntnisses stand nicht mehr ein biblischer Satz, sondern Begriffe der griechischen Philosophie, die im neuen Testament überhaupt nicht vorkommen. (Propyläen Welt-Geschichte, Bd. 4)

    Antworten
  84. 85

    sherina

    19. Was ist die Funktion des Papstes?

    Leitung der Kirche. Aufgabe des Papstes ist die Leitung der Gesamtkirche. Hierzu bedient er sich seiner amtlichen Gewalten, insbesondere der Primatialgewalt.

    Der Papst stellt so die Einheit der in Teilkirchen (Bistümer, Kirchen eigenen Rechts) aufgeteilten Kirche sicher. Fragen und Sachen, die die Kirche als Ganzes betreffen, sind seiner Amtsgewalt reserviert. Allein der Papst darf Bistümer errichten, neu umschreiben oder aufheben, die Erlaubnis zur Bischofsweihe erteilen, religiöse Institute aufheben und über Selig- und Heiligsprechungen abschließend befinden. Zudem sind dem Papst gewisse Prozesse, etwa Ehenichtigkeitsverfahren von Staatsoberhäuptern oder Prozesse gegen Kardinäle reserviert. Im Hinblick auf die unierten Ostkirchen sind bei alldem die Rechte der Patriarchen und Metropoliten zu beachten, die im CCEO geregelt sind.

    Zur Leitung der Gesamtkirche bedient sich der Papst eines umfangreichen Verwaltungsapparats, der römischen Kurie. Die Kompetenzen und Zuständigkeiten der Kurienbehörden ist in der Apostolischen Konstitution Pastor Bonus geregelt.

    Souverän des Staates Vatikanstadt

    Der Papst ist Souverän des Staates der Vatikanstadt. Der 1929 durch die Lateranverträge gegründete Staat ist eine absolute Wahlmonarchie, der Papst Träger der gesetzgeberischen, rechtsprechenden und ausführenden Gewalt. Die Verwaltung des Staats ist an eine Kurienbehörde, die Päpstliche Kommission für den Staat der Vatikanstadt delegiert.

    Papst – Aufgaben und Funktionen

    20. Welche Legitimation hatte dieser Posten?

    „Reinhardt: Er verkörpert den Absolutismus. Seine Dienstzeit ist unbegrenzt. Im Vatikan bleiben die Eliten unter sich. So etwas gibt es heute nur noch im Olympischen Komitee (lacht). Letztlich nimmt der Papst eine übernatürliche Legitimation für sich in Anspruch, die heute kein Politiker mehr für sich reklamieren kann.“

    Wie sieht der Papst der Zukunft aus? [zeit.de]

    Die Bischöfe von Rom verstehen sich seit ältester Zeit als Nachfolger des Apostels Petrus und Inhaber des Petrusdienstes gemäß Matthäus 16,18:

    „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“ – (Mt 16,18-19 EU)

    Papst – Kirchenrechtliche Stellung [de.wikipedia.org]

    Antworten
    1. 85.1

      N8Waechter

      Hut ab, werte Sherina! Stark. 🙂

    2. 85.2

      Karl Stülpner

      Ich möchte nur kurz auf die bisher so treffende Malachias-Prophezeiung der Liste der letzten 112 Päpste verweisen:

      Malachias-Weissagung: In Rom trat der letzte Papst sein Amt an [theologen.wordpress.com]

      Der jetzige dürfte also zum Glück der letzte sein.

      Der jetzige wird jedoch möglicherweise schon auf anderen Ebenen sehnsüchtig wegen solcher und anderer Sachen erwartet, siehe Goockel-Bilder bei Suche „Papst bei Christmette“.

      Papst vergleicht in Christmette Heilige Familie mit Flüchtlingen [tt.com]

  85. 86

    sherina

    Herzlichen Dank, werter Nachtwächter,

    das freut mich sehr. Ich lese mehr als dass ich schreibe. Ich brauche auch immer sehr lange, bis ich etwas formuliert habe und bin dann auch nicht überzeugt, dass das brauchbar war. Nun denn, so haben wir alle unser Packerl. 🙂

    Ich verstehe alles auch mehr aus der Intuition heraus und das kann nicht immer in Worte gefasst werden. Dein Abendappell 67.1 hat mich dann doch bei meiner Ehre gepackt und ich habe mich den ganzen Tag durch Geld und Glauben, sämtliche Netzverweise und mehr gelesen.

    Hut ab, dir und Magnus, vor euren Leistungen. Und da ich mich auch zum Kreis der Aufgewachten wähne, habe ich mich dann selbst in den Allerwertesten getreten. 🙂 Also der Papst wird nicht mein bester Freund und zum katholischen Glauben wechsle ich auch nicht, bin halt eine heidnische, gottgläubige Germanin.

    So, und weiter geht es mit der nächsten Frage. 🙂

    Antworten
  86. 87

    sherina

    27. Welche Funktion hat ein Lehen?

    Das Lehnswesen beruhte im Wesentlichen auf zwei Komponenten, dem persönlichen und dem dinglichen Element:

    Persönliches Element

    Lehnsherr und Vasall verpflichteten sich zu gegenseitiger Treue. Sichtbarer Ausdruck der Ergebenheitshandlung war das Einlegen der Hände in die des Herrn (Handgang – vergleichbar mit dem heutigen Handschlag, allerdings bringt der Handgang ein hierarchisches Verhältnis zum Ausdruck).

    Dingliches Element

    Auf der Basis dieses Treuegelöbnisses stellte der Lehnsherr dem Vasallen Land zur Verfügung. Der Vasall leistete dafür unterschiedliche Dienste und war zu Abgaben verpflichtet.

    Lehnswesen [de.wikipedia.org]

    Lehnsherr und Lehnsnehmer sollten sich einander verpflichtet fühlen. Beide schworen sich einen Lehnseid. Hierbei finde ich besonders wichtig, dass dies auf Basis eines Treuegelöbnisses erfolgte. Also ist die Bindung beider deutlich stärker, als heute z.B. Darlehensgeber und -nehmer. Der Eid sollte nicht nur die Bindung der Partner herstellen, sondern betonen, dass der Lehnsmann seinen Status als Freier nicht verlor, denn nur Freie konnten sich durch Eid binden.

    28. Wie lange hat ein Lehen Bestand?

    Auflösung eines Lehensverhältnisses

    Ursprünglich war eine Lehnsbindung ein lebenslanges Treueverhältnis, das nur der Tod beenden konnte. Es war auch unvorstellbar, dass man mehreren Herren Lehnsdienst leistete. Tatsächlich entstand jedoch im späten 11./frühen 12. Jahrhundert die Mehrfachvasallität, die die Treuepflicht des Lehnsmanns erheblich lockerte. Zudem konnte Lehnsgut nach und nach zu Eigengut erworben werden (Allodialisierung). Auch die damit einhergehende Möglichkeit, ein Lehen zu vererben, minderte die Eingriffsmöglichkeiten des Lehnsherrn und lockerte die persönliche Treuepflicht des Lehnsmanns. Verstieß der Lehnsherr gegen seine Schutz- und Fürsorgepflichten, konnte ihm der Lehnsnehmer unter bestimmten Umständen die Treue aufkündigen (diffidatio). Mit der Zeit nahm die Bedeutung des Lehnsgutes immer mehr zu, während die Treuepflicht immer mehr in den Hintergrund trat, und am Ende war ein Lehen einfach ein Landgut, für das der Erbe eine bestimmte Zeremonie durchführen musste.

    Antworten
  87. 88

    sherina

    33. Welche Folgen hatte das Domesday Book?

    Die im Domesday Book eingetragenen Grundbesitzverhältnisse galten als rechtlich „endgültig“. Die Bezeichnung als Domesday entstand um das Jahr 1180, weil später nichts angefochten werden konnte. Das Domesday Book war damit auch eine Volkszählung und ein wichtiger Schritt zur Zentralisierung der Macht weg von den Adeligen und hin zum Königshof.

    Domesday Book [de.wikipedia.org]

    Antworten
  88. 89

    sherina

    34. Für was wurde durch die Eroberung Englands der Grundstock gelegt?

    Die normannische Eroberung Englands im Jahr 1066 begann mit der Invasion des Königreichs England durch Herzog Wilhelm II. der Normandie, die nach der Schlacht bei Hastings zur normannischen Herrschaft über England führte. Sie ist ein wesentlicher Meilenstein in der Geschichte Englands, da sie:

    – England stärker an das kontinentale Europa heranführte,
    – den skandinavischen Einfluss auf der Insel zurückdrängte,
    – die Bühne für den englisch-französischen Konflikt bereitete, der bis ins 19. Jahrhundert hinein andauern sollte,
    – die Grundlagen für eine der mächtigsten Monarchien Europas schuf,
    – den Beginn der Entwicklung des Common Law darstellt,
    – das höchstentwickelte Verwaltungssystem Westeuropas vorbereitete sowie
    – die englische Sprache und Kultur grundlegend veränderte.

    Die normannische Eroberung Englands war die letzte erfolgreiche Invasion der Insel.

    Antworten
  89. 90

    sherina

    32. Welchen wahren Zweck verfolgte die Eroberung Englands durch Wilhelm?

    Eine weitere Konsequenz der Invasion war das fast völlige Verschwinden der angelsächsischen Aristokratie und des angelsächsischen Einflusses auf die Kirche in England (bereits im Jahr 1070 ersetzte Wilhelm den bisherigen Erzbischof von Canterbury, Stigand, durch den italienischstämmigen Lanfrank von Bec). Die normannische Landpolitik führte dazu, dass im Domesday Book aus dem Jahr 1086 nur noch zwei angelsächsische Grundeigentümer verzeichnet sind. 1096 wurden alle Diözesen von Normannen gehalten.

    Keine andere mittelalterliche Eroberung hatte derart katastrophale Konsequenzen für die unterlegene frühere Herrscherschicht. Wilhelms Ansehen unter seinen Gefolgsleuten kannte fast keine Grenzen mehr, da er in der Lage war, ihnen große Ländereien zu überlassen, ohne selbst dafür die Kosten tragen zu müssen. Seine Verleihungen steigerten darüber hinaus seine Machtposition im Land, da jede Land- oder Titelvergabe den neuen Herrn verpflichtete, eine Burg zu bauen und die Einwohner zu unterwerfen. Dadurch verstetigte sich die Eroberung ohne weiteres Zutun des Königs.

    Normannische Eroberung Englands [de.wikipedia.org]

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage rein intuitiv, dass damit das germanisch/keltische Wissen, die Kultur verdrängt wurde. Und dass dies einen signifikanten Abstieg der nordischen Kultur und das Leben der Nordvölker bedeutete. Alles, was jenen nützlich war, übernahmen sie und der Rest wurde verdrängt. Und dann natürlich das:

    Das Ausmaß, in dem die Eroberer ethnisch von der Bevölkerung getrennt blieben, unterschied sich regional und entlang der Klassengrenzen. Erst im 12. Jahrhundert wurde von ehelichen Verbindungen in spürbarer Zahl zwischen Angelsachsen und Normannen berichtet. Über die Jahrhunderte hinweg, vor allem nach 1348, als der Schwarze Tod den englischen Adel deutlich dezimierte, vermischten sich die Gruppen jedoch derart, dass sie kaum noch unterscheidbar waren.

    Antworten
  90. 91

    Morlock

    [aufgrund des Umfangs hierhin ausgelagert]

    Antworten
    1. 91.1

      Annegret Briesemeister

      Werter Morlock,

      bezüglich Brotbrechen während der Eucharistiefeier:

      Das verzehren der „geweihten“ Oblate als den angeblichen Leib Christi und das Trinken des Weines als angebliches Blut Christi ist für mich schon länger als ziemlich perfides Ritual wahrnehmbar. Es deutet auf Kannibalismus hin und ich könnte mir durchaus vorstellen, daß durch die Regelmäßigkeit besagten Rituals bei jedem Gottesdienst, und derer gibt es viele, gezielt in satanische Richtung gewiesen wird und damit dementsprechende Energien abgeschöpft werden.

      Heil und Segen uns allen

  91. 92

    sherina

    51. Warum kehrte das deutsche Heer nach Friedrichs Tod umgehend in die Heimat zurück?

    Friedrich wurde sein Tod von einem Seher im Wasser vorhergesagt. Vielleicht glaubte sein Heer, dass der Kreuzzug unter „keinem guten Stern“ stand und dass die Aktion nicht von Gott gewollt war.

    Antworten
    1. 92.1

      N8Waechter

      Im Text oben wurde bereits ein Hinweis gegeben.

    2. 92.2

      sherina

      Im Text steht, dass er ertrank, bevor er Jerusalem erreichte. Sein Heer war also führerlos. Das hatte ich gelesen.

      Von Antiochia aus kehrte ein großer Teil des Heeres demoralisiert auf dem Seeweg nach Hause zurück. Um seinen Tod ranken sich diverse Legenden. Es ist nicht bekannt, wo er begraben wurde. Auch kann sich keiner erklären, dass er stark erhitzt unbedingt baden musste. Er kannte ja die Vorhersage.

      Er sollte wohl mit seinem Heer nicht ankommen. Und als er dann verstarb, nahm man das als willkommenen Anlass zur Umkehr. Denn wenn sein Heer angekommen wäre, dann hätte er mit anderen Jerusalem zurückerobert. Gegen die Türken war er ja bereits siegreich.

    3. N8Waechter

      Lehen! „Der König ist tot, es lebe der König.“

    4. 92.3

      sherina

      Stimmt! Hatte ich selbst herausgearbeitet. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

      Wahrheit ist einfach. Das Lehen endete mit dem Tod Friedrichs und damit die Treuebindung des Militärdienstes.

  92. 93

    kph

    Heute auf brd-schwindel.ru gefunden:

    „Ich möchte in diesem Video einfach mal ein paar Gedanken zum Römischen Kaiserreich bis 1806 loswerden und euch diese Zeit als das 1. Deutsche Reich vorstellen.“

    Römisches Kaiserreich – HRRDN – 1. Deutsches Reich [YT]

    kph

    Antworten
    1. 93.1

      N8Waechter

      Interessanter Zeitpunkt. 😉

  93. 94

    sherina

    54. Wie war das Verhältnis zwischen Richard I. und Phillip II.?

    Philipp und Heinrich befanden sich zu dieser Zeit in einem ständigen Konflikt um die englischen Lehen in Westfrankreich. Der Konflikt blieb auch nach dem Tod von Heinrich auf englischer Seite bestehen.

    Der Konflikt mit Frankreich blieb und so vereinbarten Richard und Philipp gemeinsam auf Kreuzzug zu ziehen. Die beiden trauten sich eben gegenseitig nicht. Da die Abwesenheit eines Königs in dieser Lage aber als großer Nachteil angesehen wurde, kam wohl nur ein gemeinsamer Aufbruch in Frage. Im Juli 1190 war es dann so weit. Richard und Philipp machten sich auf den Weg ins Heilige Land.

    Der französische König Philipp und der englische König Richard zogen zunächst gemeinsam los. Die beiden Armeen trennten sich aber noch in Frankreich wieder.

    Der Dritte Kreuzzug zeigte deutlich, dass sich die Einzelinteressen der teilnehmenden Herrscher nicht mit der Idee vom gemeinsamen Kampf der Christen vereinen ließen. Das Richard im heiligen Land auf Kreuzzug war, hielt Philipp (dieser war vorzeitig heimgekehrt und hatte sein Heer Richard unterstellt) nicht davon ab, kriegerisch gegen englische Lehen auf französischem Gebiet vorzugehen.

    Dritter Kreuzzug [kreuzzug.de]

    Der englische König Heinrich II. und der französische König Philipp II. beendeten ihren Dauerkonflikt um die englischen Lehen in Westfrankreich und nahmen am 21. Januar 1188 in Gisors in der Normandie gemeinsam das Kreuz.

    Dritter Kreuzzug [wikipedia.org]

    Antworten
  94. 95

    sherina

    55. Was ist ein Orden?

    Eine Ordensgemeinschaft (auch Orden, von lateinisch ordo ‚Ordnung‘, ‚Stand‘) ist eine durch eine Ordensregel verfasste Lebensgemeinschaft von Männern oder Frauen, die sich durch die Profess an ihre Lebensform binden und ein geistliches Leben in Gemeinschaft führen, in der Regel in einem Kloster.

    Profess = Ordensgelübde sind das öffentliche Versprechen eines Novizen in einer Ordensgemeinschaft, nach den evangelischen Räten und unter einem Oberen nach einer Ordensregel zu leben.[1] Das Ablegen der Ordensgelübde wird auch als Profess (Profess von lat. professio, ‚Bekenntnis‘) bezeichnet, ein Ordensangehöriger, der die Gelübde abgelegt hat, als Professe.

    Ordensgemeinschaft [de.wikipedia.org]

    Antworten
  95. 96

    sherina

    25. Warum wurde das Mittelreich aufgelöst und auf West- und Ostreich verteilt?

    Das Mittelreich (Lotharii Regnum lateinisch für „Reich Lothars“) erhielt zuerst Lothar I. Bevor dieser verstarb, teilte er es an seine Söhne Ludwig II., Karl von der Provence und Lothar II. auf.

    Ludwig II. hatte 2 Töchter, Karl verstarb kinderlos und Lothar II. hatte keinen legitimen Nachfolger.

    Das einstige Mittelreich wurde nach deren Tod an die Onkel Karl des Kahlen (Westfrankenreich) und Ludwigs des Deutschen (Ostfrankenreich) verteilt.

    Antworten
  96. 97

    Lena

    „[…] Zum drittenmal in den drei Jahrhunderten unserer modernen Entwicklung empfängt die deutsche Nation von der Gottheit das Gnadengeschenk des weltgeschichtlichen Genies.”

    „Zweitausend Jahre unserer Geschichte sehen heute auf uns herab. Zweitausend Jahre unserer Geschichte wollen nicht umsonst gewesen sein.”

    Schon in den Zeiten der Völkerwanderung hat der germanische Raum, aus dem später Deutschland erwuchs, den Stoff zu großen politischen Gestaltungen, zu den Reichen eines Theoderich und eines Geiserich, aus sich herausgeschleudert. Er hat von den Mündungen der Elbe an den Strand des keltischen Britannien jene Gründer Angel-Lands entsandt, die die Sage als Hengist und Horsa, Wiktgiesels Söhne, Urenkel des Wotan bezeichnet.

    Aus seinem Schoß entstieg der große Karl. Und dann, als die eigentliche Geschichte eines deutschen Volkes beginnt, da hat dieses Volk die gewaltige Reihe deutscher Könige und Kaiser geboren, die Ottonen, die Salier und die Staufer. Es hat die Geschlechter Heinrichs des Welfen und der Babenberger hervorgebracht, der Ordensritter und der Hansen, den großen Friedrich ebenso wie Maria Theresia, endlich im 19. Jahrhundert einen Stein und Bismarck und im 20. Jahrhundert einen Adolf Hitler.

    Weiter hier: Vollender des Reiches [zeitundzeugenarchiv.wordpress.com]

    HuS, Lena

    Antworten
  97. 98

    Lena

    Wir wissen, daß die letzten Entscheidungen der Geschichte nicht zu berechnen sind, denn sie werden gefällt von der Gottheit.

    Aber in uns lebt auch der alte germanische Glaube, daß um die Entscheidung der Gottheit gerungen werden muß und daß das „Tapfersichzeigen“, „Nimmersichbeugen“ die „Arme der Götter“ herbeiruft.

    Heil der Gottheit!
    Lena

    Antworten
  98. 99

    Tim Buktu

    @ 62.3: Werter Monhoff und Mitleser/kommentatoren/innen,

    man muss gewissen „Persönlichkeiten“ nur einmal ins Gesicht schauen – mehr noch in die Augen – und dann weiß man eigentlich ganz gut Bescheid!

    Ein Satiriker (Hagen Rether?) hat dies in Bezug auf Herrn Ratzinger einmal ziemlich zynisch und treffend resümiert, leider kriege ich es nicht mehr ganz zusammen – „…so sehen liebende Augen aus!“ – aber es bezog sich auf seine Ausstrahlung und die wirkt auch auf mich äußerst befremdlich, um nicht zu sagen un-hei(m)-lich!

    Ich habe jetzt den ganzen Tag schon darüber nachgedacht, ob ich diesen Kommentar schreiben soll, oder nicht – und ich will ihn schreiben, da es mir wichtig erscheint! (Ebenso wichtig, wie vor ein paar Tagen, als jemand per Video-Beweis(!) das Trump-Kim-Treffen als Fake propagierte)

    Kurz – es geht um diese Fotomontage:

    Bilddatei

    … die auch noch ziemlich schlecht gemacht ist! Jedes geübte Auge wird bestätigen „können“, daß die Hände, bzw. die jeweiligen Mittelfinger hier hineinmontiert wurden. Und um den Kommentar möglichst kurz zu halten, erspare ich mir diesmal eine längere Erklärung dazu, aber ich bin mir da 100 % sicher!

    Und ich schreibe das, weil ich eben denke, daß das Veröffentlichen solcher Bildmontagen hier auf dieser Seite nur den Leuten Vorschub leistet, die uns ohnehin als Verschwörungstheos abtun (wollen) – gerade mit solchen Fälschungen!

    Ich behaupte jetzt einfach, daß Heino in der nächsten Star-Wars-Episode mitspielt – es gibt sogar schon Bildmaterial zum „Arbeitstitel“ :

    Bilddatei

    Diese Montage zu erstellen, hat mich keine 2 Stunden Arbeit gekostet – das Suchen nach einem geeigneten Heinofoto mit eingeschlossen!
    😉

    Antworten
    1. 99.1

      sherina

      57. Welche Legitimation hat ein Orden?

      Ein Orden erhält seine Legitimation durch eine päpstliche Bulle.

  99. 100

    Morlock

    Lieber N8waechter, noch etwas zum auslagern. 🙂

    [So ist es. Hier – Leseempfehlung! N8w.]

    Antworten
    1. 100.1

      Annegret Briesemeister

      Werter Morlock,

      danke für deine Erinnerung an das Video zur Astrotheologie. Ich habe es schon vor Monaten mit großer Spannung angesehen. Es ist wahrlich überaus aufschlussreich und sehr verständlich in seiner Übersicht gestaltet. Je öfter man es ansieht, desto deutlicher werden Zusammenhänge erkennbar.

      Nur zu den Aussagen zwölf Begleiter/zwölf Monate habe ich Zweifel. Allerdings kann ich diese im Moment noch nicht ausreichend begründen, ich bin noch auf der weiteren Suche. Ich finde zu all dem ein Video von Wolfgang Eggert interessant. Es geht um das Thema „kein weiteres Armageddon“. Er schildert ebenfalls aufschlussreich das in allen Kulturen/Religionen sich die jeweiligen erlebten und vorauszusehenden Geschehnisse gleichen, bzw ähneln. So warten nahezu alle, egal welchem Glauben zugehörig, auf eine Art Erlöser und alle beschreiben die abgelaufenen Ereignisse ähnlich. Z.B. Hyperborea, Lemuria, Atlantis, etc.

      Heil und Segen
      Annegret

  100. 101

    sherina

    56. Wie ist ein Orden aufgebaut?

    Ich habe mir den Templerorden angeschaut: Aufbau und Struktur des Ordens [dietempler.net]

    An der Spitze stand als oberster Repräsentant der Gemeinschaft der Großmeister, der vom Großkapitel, einer Versammlung der Provinzialmeister, gewählt und kontrolliert wurde. Ihm standen der oberste Schatzmeister und der höchste Kaplan, ein Geistlicher im Bischofsrang, zur Seite. In den Regionen der einzelnen Länder herrschten die Provinzialmeister, die ihrerseits Provinzkapitel einberufen konnten und denen die Oberaufsicht über die Komtureien ihrer Heimatgebiete oblag.

    In den herkömmlichen Klosterhierarchien hieß der höchste Würdenträger Abt.

    Den Komtureien, d.h. einzelnen Klostergebieten, wiederum stand ein Komtur vor, der seinerseits von einem lokalen Kaplan und einem Schatzmeister unterstützt wurde. Zur Beaufsichtigung der Waffen, der Pferde und des Gerätes war zudem je ein Seneschall abgestellt. Die Masse der Templer war prinzipiell nach der Dreiteilung der Feudalgesellschaft organisiert: So zerfiel der Orden in jene, die Kämpfen (Ritter und dienende Brüder), jene, die beten (Kapläne und Priester) und jene, die arbeiten (Arbeitsbrüder).

    Antworten
    1. 101.1

      N8Waechter

      Interessant, nicht wahr?! 😉

    2. 101.2

      sherina

      Ich weiß nicht. Auf der einen Seite: Ja, es ist spannend und interessant. Auf der anderen Seite weiß ich noch nicht, wohin es mich führt, das viele Wissen. Aber das kommt wohl noch.

      Auf jeden Fall stelle ich folgendes fest: Seitdem ich mich so intensiv damit beschäftige, hat sich in mir etwas aufgetan.

      Mein Gefühl sagt mir, dass so ein Orden, wenn er gut und edel geführt ist, sehr gut sein kann. Wir leben wohl in einem ähnlichen Modell, aber auf Basis dunkler Energien. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Für niemanden, auch nicht für die Dunklen. Denn wenn ich nur nehme und nicht gebe, dann muss das System eines Tages, wenn alles raus ist, zusammenfallen.

  101. 102

    Atlanter

    Alex über den Deutschen Orden [brd-schwindel.ru]

    Der Deutsche Orden hat seine Wurzeln in der Zeit des Dritten Kreuzzugs. Der Dritte Kreuzzug hatte zum Ziel, Jerusalem von den Muslimen zu befreien. Saladin war es gelungen Jerusalem von den Christen zurückzuerobern. Die drei größten Ritterorden der Christenheit waren die Tempelritter, der Deutsche Orden und die Johanniter.

    Antworten
  102. 103

    Atlanter

    Die Schönheit der Natur der Menschen und ein naturverbundenes Leben:

    Arkona und Swetowit [brd-schwindel.ru]

    Antworten
  103. 104

    Bjørn Lystaal

    Weil wir schon bei den Ordensgemeinschaften sind:

    Alle Orden haben ein Grundgesetz, so auch die angeblich so genannte Schutzstaffel seinerzeit.

    War die Ordenseigenschaft vielleicht ein Grund für ihre Rehabilitation nach dem Ende der sichtbaren Kampfhandlungen?

    Antworten
    1. 104.1

      N8Waechter

      „Alle Orden haben ein Grundgesetz“ >> Quelle?

  104. 105

    Erdbeerschorsch

    Zu den Orden:

    Ich hab mal irgendwo gehört, daß es beim 1. und 4. Kreuzzug unter anderem darum ging, aus Jerusalem und Konstantinopel Wissen und Artefakte abzuziehen. Der Templerorden, nach dem 1. Kreuzzug gegründet und benannt nach dem Tempel in Jerusalem, hat dort auf dem Berg wohl was ausgegraben und mitgenommen und später wohl auch verwaltet, womöglich das Wissen auch angewendet.

    Beim 4. Feldzug waren ja die Venezianer federführend, die nach meinem Kenntnisstand wohl auch ziemlich viel Einfluss auf die Weltgeschichte hatten und haben.

    Antworten
  105. 106

    Sailor

    Und weiter geht es: 🙂

    29. In welchem Verhältnis standen Otto I und Papst Johannes XII?

    Ihr Verhältnis zueinander beruhte auf dem Privilegium Ottonianum:

    Das Privilegium Ottonianum [de.wikipedia.org] ist ein am 13. Februar 962 Papst Johannes XII. durch Kaiser Otto I. gewährtes Privileg. Es bestätigte die Pippinische Schenkung und die Existenz des Kirchenstaates.

    Ein zweiter Teil regelte die Papstwahl: Der Papst sollte kanonisch (nach Kirchenrecht) vom römischen Klerus und Volk gewählt, jedoch erst nach Ablegung eines Treueeids vor kaiserlichen Gesandten geweiht werden.

    Johannes [de.wikipedia.org] brach den Treueeid, in Rom hielt der Kaiser eine Synode ab, um den Papst abzusetzen. Johannes erscheint nicht, wird in Abwesenheit abgesetzt. Nachfolger wird Leo VIII. Kaum hatte der Kaiser Rom verlassen, kehrte der geflohene Papst im Januar 964 zurück und ließ auf einer Synode seinerseits Leo VIII absetzen. Dieser floh ins Heerlager Ottos. Bevor der Kaiser erneut nach Rom ziehen konnte, starb Johannes.

    30. Wer war der Nachfolger von Papst Johannes XII und wie wurde er zum Papst?

    Die Anhänger von Johannes, bekannt für seinen Treuebruch, wählten nach seinem Tod Benedikt V. [en.wikipedia.org] zum Papst. Hiermit war Otto I. nun nicht einverstanden.

    Der gewählte Benedikt wurde vor eine Synode gestellt, die Leo einberufen hatte, und er wurde vom Erzdiakon gefragt, wie Benedikt es wagte, den Stuhl des heiligen Petrus zu übernehmen, während Leo noch am Leben war. Er wurde auch beschuldigt, seinen Eid auf den Kaiser gebrochen zu haben, wo er versprach, niemals einen Papst ohne die Zustimmung des Kaisers zu wählen. Benedikt bekannte sich schuldig und wurde abgewählt.

    Der Erzbischof von Hamburg-Bremen gewährte Benedikt Asyl, Hyperboreer, s. a. Hamburg. 🙂
    ——-
    Synode / Konzil: Versammlung einer Kirche, bei der in der Regel die bischöflichen Gewalten Lehre, Leitung und Heiligung besprochen werden.

    Antworten
    1. 106.1

      sherina

      Guten Abend, Nachtwächter. Die Netzverweise in Frage 29 funktionieren nicht.

    2. N8Waechter

      Danke für den Hinweis, werte sherina. Wurde soeben ausgebessert. 🙂

  106. 107

    Morlock

    Hallo liebe Annegret Briesemeister K. 100.1

    Bleibe bitte an der 12 dran, was die auf sich hat, scheint mir im Video zwar einigermaßen nachvollziehbar, aber das sagt einer der am Freitag den 13. geboren ist (nach Gregorianischem Kalender)!?

    Deine Antwort hat mich dazu bewogen auch weiter zu suchen. Nach dem Video „Kalender und Zeitenmanipulation“ (ebenfalls von die Zuversicht) suchte ich die 12 bei Wikipedia. Vielleicht findest Du ja etwas, was Licht in die Sache bringt?

    Europaflagge mit 12 Sternen!

    Zwölf [de.wikipedia.org]

    Durch die Veränderung der Zeit und der Kalender (Herrschaftsinstrument) sind wir vom Ursprünglichen getrennt.

    So keine Zeit mehr,
    lg Morlock.

    Antworten
    1. 107.1

      weißer rhythmischer Weltenüberbrücker

      @Morlock #107

      Die 12 ist das Prinzip der dynamischen Stauung.

      Quelle: Der Maya Faktor von José Argüelles [kopp-verlag.de]

      Im Anhang auf Seite 199, gibt es auch als Pdf, dort ist der Anhang aber nur zum Teil enthalten.

      Jetzt schreibe ich doch mal Bedeutung der Zahlen ab, sonst ist die 12 doch ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen:

      „… erkennen wir die Schlüsselzahlen 4, 9 und 13. 4 ist die Zahl für Maß; 9 zeigt Periodizität oder Vollständigkeit an; 13 steht für die allen Dingen innewohnende Bewegung. Die Differenz aus 9 und 13 ist natürlich 4.

      Während die 7, der Mittelpunkt zwischen 1 und 13, der mystische offene Begriff ist, der alle Dinge durchdringt, ist die 5, die Differenz aus 4 und 9, die Zahl der Mitte, verstanden als der Punkt, von dem aus die Dinge gemessen werden können, z.B. die Himmelsrichtungen, die Jahreszeiten usw. Denn 5 ist 4 (die Zahl des Maßes) plus 1 (die Zahl der Einheit).

      Die Bedeutung jeder Zahlen hängt teilweise von den Faktoren ab, deren Summe sie ist. 2 (1+1) ist die Zahl der Polarität, während die 3 (2+1) für Rhythmusprinzip steht. 6 (3×2 oder 3+3) ist die Zahl rhythmischer Ganzheit, während die 8 (4+4 oder verdoppeltes Maß) die Zahl der Oktave ist, die Schlüsselzahl der Resonanzharmonie selbst. 10 (9+1) steht für das Prinzip der Dissonanz und 12 das Prinzip der dynamischen Stauung.“

      So, für heute ist erst mal Schluß, die Heia wartet … 🙂

    2. 107.2

      Annegret Briesemeister

      Lieber Morlock,

      ich bleibe selbstverständlich dran. Die zwölf Sterne auf der Flagge beziehen sich laut Wolfgang Eggert auf die zwölf Stämme Israels, meine ich mich zu erinnern. Das würde auch begründen, warum nicht inzwischen alle Länder durch einen Stern auf der Flagge repräsentiert sind.

      Was die Aufteilung der Monate betrifft, so könnten es ursprünglich nur 10, aber auch 13 oder sogar 15 gewesen sein. Aber was bedeutet in dieser Sache ursprünglich, wie weit muss ich zurückgehen? Oder gab es die Aufteilung des Jahres in Monate überhaupt nicht, sondern lediglich die den Jahreszeiten und den Himmelskonstellationen zugeordneten Höhepunkte? Sommersonenwende oder Wintersonnenwende, etc?

      Wie du bemerkst suche ich nach so einigen Antworten. Und ich kann nicht mal genau sagen, was mich zu dieser Suche bewogen hat, irgendwie waren intuitiv plötzlich diverse Fragen in mir.

      Heil und Segen
      Annegret

  107. 108

    sherina

    22. Was ist ein Kaiser?

    Ein Kaiser war der Herrscher des gesamten Heiligen Römischen Reiches. Dieses Reich setzte sich aus den Gebieten der römisch-deutschen Herrscher zusammen. Das Römische Reich sollte somit fortgeführt und die Herrschaft des Kaisers durch Gottes heiligen Willen legitimiert werden.

    Der Kaiser war für den Schutz des Heiligen Römischen Reichs zuständig.

    Zudem musste man „von Gottes Gnaden“ vom Papst zum Kaiser gesalbt werden.

    Antworten
    1. 108.1

      N8Waechter

      Werte sherina,

      vielleicht wäre die Frage anders formuliert besser auf den Punkt gewesen, denn da ist noch viel mehr!

      Ein Hinweis: Der römisch-deutsche König war bereits Herrscher über das Römisch-Deutsche Reich, denn er wurde von den Kurfürsten gewählt (dass dort ordentlich „gekungelt“ wurde, ist bekannt). Doch nicht jeder König wurde auch Kaiser (Thema Investiturstreit und dessen Folgen). :schaufelschaufel: 😉

    2. 108.2

      Der Sachse

      Das Wort Kaiser geht auf Julius Caesar (Keysar) zurück. Es ist germanisch und ein lateinisches Lehnswort. Den ersten Kaisertitel hatte übrigens Augustus (Nachfolger von Caesar) inne. (Kaiser [de.wikipedia.org])

      Ein interessanter Aspekt ist, dass dieser Titel zusammen mit dem Titel „Imperator“ geführt wurde. Dieser Titel bezeichnete ursprünglich die Befehlsgewalt über eine Legion und jede Legion konnte seinen Befehlshaber als Imperator ausrufen. Später blieb dieser Titel nur den Kaisern vorbehalten. Er bezeichnet die Quelle ihrer Macht.

      Hieraus ergibt sich für mich die Schlussfolgerung, dass alle Kaiser (auch die „christlichen“) sich auf Julius Caesar berufen und das Reich, dass er geschaffen hat. Vielleicht wäre hier die Frage 22a angebracht: Wer war Julius Caesar?

      In meinen Augen mehr, als nur ein talentierter Heerführer und Staatsmann. Er beerdigte die alte römische Republik und erschuf ein neues (Kaiser) Reich. Nebenbei führt er einen neuen Kalender ein. Basis seines Machtaufstiegs war das Triumvirat (Casear = Politik, Crassus = Geld, Pompeius = Militär). Eine Kombination, die bis heute wirkt. Ansonsten muss er ein ziemlich brutaler Schlächter gewesen sein.

  108. 109

    sherina

    35. Was ist Kirche?

    Die Kirche ist das „Volk Gottes“ in Kontinuität zum ersterwählten Bundesvolk Israel (der j*disch-christliche Dialog hat diesbezüglich eine bewegte Geschichte hinter sich). Durch die Berufung der Apostel hat Jesus Christus Israel erneut sammeln wollen; in der Nachfolge dieser Apostel verstehen sich die Kirchen als die Zeugen des Evangeliums, die die Botschaft Christi weitergeben und so der Welt das Heil nicht nur verkünden, sondern es durch den Heiligen Geist auch in ihr vergegenwärtigen.

    Nicht jede christliche Konfession (Zusammenfassung von Glaubenssätzen) ist im religionswissenschaftlichen Sinne und dem Selbstverständnis nach eine Kirche im Sinne einer Organisation, und auch nicht jede Kirche im organisatorischen Sinne ist eine Konfession im Sinne eines Bekenntnisses, dennoch ist der Zusammenhang zwischen Kirche als Organisation und Konfession als Bekenntnis signifikant.

    Kirche (Organisation) [de.wikipedia.org]

    (Unglaublich, was man alles so findet. Diese Definition war mir bisher unbekannt. Für mich stand Kirche für ein Gotteshaus. Das Schlimme ist, jene meinen das alles auch so. Sie vergegenwärtigen das Heil. Wir leben in einer heilen Welt. Für mich bedeutet Heil sein = Ganzheit, Natürliche Ordnung, Schöpfung. Jene benutzen dieselben Worte, aber deren Bedeutung ist eine ganz andere. Unglaublich!)

    Antworten
  109. 110

    sherina

    36. Was ist eine Gemeinde?

    Die Gemeinden haben sich durch das Zusammenleben von Menschen in dörflichen Siedlungen entwickelt, in denen die gemeinsame Nutzung der Natur herausragende Bedeutung hatte. Als „ursprüngliche“ Gebietskörperschaften sind sie früher entstanden als der Staat.

    Gemeindeaufgaben [fes-online-akademie.de / PDF]

    Diverse Definitionen:

    – unterste Verwaltungseinheit des Staates
    – unterste Verwaltungseinheit einer Religionsgemeinschaft; Seelsorgebezirk, [Gebiet einer] Pfarrei
    – Gesamtheit der Mitglieder, Angehörigen einer Gemeinde
    – Gesamtheit der Teilnehmer an einem Gottesdienst
    – zu einer bestimmten Gelegenheit zusammengekommene Gruppe von Menschen mit gleichen geistigen Interessen; Anhängerschaft

    Antworten
    1. 110.1

      Der Sachse

      Aus meiner Sicht sind folgende Punkte aus den Gemeindeaufgaben wichtig:

      – das Recht auf Selbstverwaltung (Art. 28 Abs. 2 GG)
      – Die Gemeinde erledigt alle Aufgaben, die in der örtlichen Gemeinschaft selbst wurzeln, also mit den Leben in der Gemeinde unmittelbar und untrennbar verbunden sind. (Art. 6 BayGO)

      Die Gemeinden sind nicht die unterste Verwaltungseinheit des Staates. Das sind die Landkreise und Landratsämter. Die Gemeinden sind die Grundlage des Staates! (Art. 1 BayGO)

      Ich zitiere aus der bayrischen Gemeindeordnung [gesetze-bayern.de].

  110. 111

    sherina

    37. Welchem ursprünglichen Zweck dienten Kirchenbauten?

    Nach dem Kirchenrecht der römisch-katholischen Kirche ist es „ein heiliges, für den Gottesdienst bestimmtes Gebäude, zu dem die Gläubigen das Recht freien Zugangs haben, um Gottesdienst vornehmlich öffentlich auszuüben.“

    Die Kirche ist der zentrale Ort des Gottesdienstes der römisch-katholischen, alt-katholischen, orthodoxen, iroschottischen, anglikanischen und der evangelischen Gemeinden. Sie dient der Versammlung der Glaubensgemeinschaft, der gemeinsamen Andacht, der Verkündigung des Wortes Gottes, der Spendung und dem Empfang von Sakramenten und Sakramentalien.

    Kirche (Bauwerk) [de.wikipedia.org]

    Antworten
    1. 111.1

      N8Waechter

      37a. Was ist eine Wehrkirche? 😉

    2. 111.2

      Lena

      37. Welchem ursprünglichen Zweck dienten Kirchenbauten?

      Sie wurden auf heiligen Kultplätzen errichtet, um diese zu entweihen und ihnen, den heiligen Orten, die Energie zu nehmen.

      Als Kultstätte oder Kultplatz wird ein geheiligter, geographisch markanter bzw. separierter und für die Ausübung von Kulten verwendeter Ort bezeichnet. Der Begriff Kultstätte zielt dabei insbesondere auf Orte und bauliche Anlagen der Vor- und Frühgeschichte ab. Religiöse Bauwerke und Gebäude neuerer Zeit, besonders christlichen Ursprungs, gelten dagegen als Sakralbauten.

      Zu den natürlichen Kultplätzen zählen heilige Berge, Felsheiligtümer, Heilige Steine, Höhenheiligtümer, Gipfelheiligtümer oder Grottenheiligtümer; aber auch Heilige Inseln (heligo Land = Helgoland, Holy Island, bei Anglesey, Holy Isle vor der Isle of Arran, Inish Cealtra im Lough Derg, Irland), Heilige Quellen (mit besonderen Kultstätten ausgestattet: Roseninsel, Sylt), oder Höhlen, Seen, Wälder und Moore. Häufig ist bis in die heutige Zeit an der Namensgebung der ehemalige Charakter als Kultstätte erkennbar (z. B. Odense = ‚Odins See‘; Thorslund = ‚Thors Wald‘). Ebenso charakterisierten bestimmte markante Bäume, oder durch sie markierte Orte (heiliger Hain) eine Kultstätte.

      Kultstätten konnten auch allein von Menschenhand gestaltete, abgegrenzte Bezirke sein. Das können Gehege, Gräben, Mauern, Steinkreise, Wälle etc. sein. Im Einzelfall kann ein Kultplatz nur durch „im Wissen der Nutzer verankerte“ Schranken (sog. Tabuzonen) von der Umgebung separiert sein. Den Steinen der Megalithanlagen, Platten, Säulen oder Stelen kamen unterschiedliche kultische Funktionen zu. So dienten sie etwa als Altar, zur Vergegenwärtigung Verstorbener oder der Repräsentanz verschiedener Gottheiten. Bekanntheit erlangten die Megalithanlagen wie Stonehenge in England, maltesische Tempel oder Tempel wie Karnak in Ägypten.

      Kultstätte [de.wikipedia.org]

    3. 111.3

      Lena

      Ich möchte noch diese sehr interessante Seite nachreichen:

      Wehrkirche [de.wikipedia.org]

      Als Wehrkirche werden Kirchen bezeichnet, die mit Vorrichtungen zur Abwehr von Feinden, wie z. B. Zinnen, Wehrerkern, Maschikulis oder Schießscharten versehen sind. Wikipedia

    4. 111.4

      Danny L.

      37a. Was ist eine Wehrkirche?

      Im Duden steht kurz und knackig:

      (im Mittelalter) befestigte Kirche, die in Kriegszeiten als Zuflucht für die Gemeinde dient.

    5. 111.5

      Lena

      Was mir hinterher noch einfiel zu den Kirchenplätzen, die ganz bewußt auf uralte unserer Kultplätze gesetzt wurden, ist diese Seite:

      Heilige Linien – Ortung germanischer Bergheiligtümer [cantab.net]

      HuS,
      Lena

  111. 112

    Sailor

    31. Warum war es für die Rom-Kirche notwendig, England zu katholizieren?

    Die Rom-Kirche versuchte die Ausbreitung der germanischen Religion zu verhindern.

    Die Römer siedelten unter der Führung Caesars erstmals 55 und 54 v. Chr. in England, zunächst jedoch nicht als Eroberer. Erst ein knappes Jahrhundert später wurde England von den Römern besetzt. In das nach dem Rückzug der Römer um 410 n. Chr. entstehende Machtvakuum drangen immer wieder schottische Völkergruppen ein. In der Folgezeit wanderten Gruppen von Angeln, Jüten und Sachsen ein. Die angelsächsischen Völker brachten ihre germanische Religion mit.

    England – Römerzeit und Christianisierung [de.wikipedia.org]
    —–
    sherina (109),

    Zitat: „Was ist Kirche … Unglaublich, was man alles so findet“

    Werte Sherina, schon unglaublich auch, was uns an neuem Wissen durch die Fragestellung der werten Herren Magnus und N8wächter vermittelt wird! 🙂

    Antworten
    1. 112.1

      N8Waechter

      Werter Sailor, werte sherina,

      Ihr beide habt augenscheinlich bestens verstanden, worum es Magnus und mir hier wirklich geht. Wenn ich mich recht erinnere, hatte der gute Larry (wenn auch eher spaßig) kommentiert: „Wir wollen keine Fragen, sondern Antworten.“

      Nun, der reine Artikelkonsument wird am Ende nicht verstehen können, wie eng die Jetztzeit mit unserer Geschichte zusammenhängt. Ein Artikel wird bestenfalls in voller Länge gelesen und nach meist sehr kurzer Zeit ist der Großteil der Informationen im geistigen Abfalleimer gelandet.

      Ihr beide habt Euch, wie eine ganze Reihe anderer Leser und Kommentatoren, auf den Weg gemacht und seid den Fragen nachgegangen. Und Wunder, oh Wunder, Ihr habt Dinge gelernt, welche den Beitrag selbst erst in eine entsprechende Perspektive bringen! Und durch Eure eigene Tätigkeit, Euer eigenes Handeln, seid Ihr zu Erkenntnissen gekommen, welche Ihr vorher nicht hattet und das Beste daran ist: Den überwiegenden Teil davon werdet Ihr Euch merken! 😉

      Die Fragen zu stellen und allen Lesern die Möglichkeit zu geben, Antworten darauf zu finden, führt zu erheblichem Erkenntnisgewinn und glaubt mir, wir sind erst am Anfang! Der nächste Teil ist in den letzten Zügen und wird recht bald kommen. Und wer aufgrund des Teil 1 schon viele Antworten für sich selbst gefunden hat, ist für den zweiten Teil und vor allem den weiteren darauf folgenden Teilen eindeutig im Vorteil.

      Ich bin sehr gespannt, wie viele am Ende noch folgen können … 😉

      Heil und Segen!
      N8w.

    2. 112.2

      Sailor

      Zu 112.1: Ich denke, werter Nachtwächter, dass es aktuell auch wichtig ist, einen alternativen Blick auf die uns vom bisherigen und aktuellen Schulsystem vermittelten Geschichtskenntnisse zu werfen.

      Zitat: „Das Beste daran ist: Den überwiegenden Teil davon werdet Ihr Euch merken.“

      Richtig, die Fragen im Q-Stil sind genial, tragen zu besserem Verständnis bei. Und nebenbeiauch zu meiner individuellen Erkenntnis, dass mein bisheriges Wissen zu manchen Fragen keiner wirklichen Prüfung standhält! Deswegen danke ich Euch beiden noch einmal und wechsle nun auch zum Du. 🙂

      kg 200 und sherina,

      Danke, werte Sherina und werter kg200,

      An dieses Kirchenthema habe ich mich, nachdem ich einiges gelesen habe, nicht mehr heran gewagt. 🙂

    3. 112.3

      Lena

      Werter Sailor, // 112.2

      das alles ist doch ganz einfach, wenn man es erst einmal im Kopf hat:

      „Es wird gelogen, bis sich die Balken biegen. Es wird/wurde geklaut, bis zum geht nicht mehr und immer noch mehr und dann verdreht, dass das Unterste (der Dreck) zu Oberst kommt und das Oberste (das Reine) zu Unterst zu liegen kommt.“

      In dieser Jetzt-Zeit wird wieder alles auf die Füße gestellt, juhuh! Das Reine darf wieder nach oben steigen und im Gegenzug muss das Unreine, der Dreck, wieder absteigen. So ist es. Der Wasserkrug ist geöffnet und das Fischezeitalter muß absteigen, so wie die Wahrheit und das Licht des reinen Wassers All-Fa-Thors wieder aufsteigt.

      Heil und Segen!
      Lena

  112. 113

    Morlock

    zu N8waechter K 111.1

    Kurzversion: „Als Wehrkirche werden Kirchen bezeichnet, die mit Vorrichtungen zur Abwehr von Feinden, wie z. B. Zinnen, Wehrerkern, Maschikulis oder Schießscharten versehen sind.“ Wehrkirche [de.wikipedia.org] > Kirchenburgen [de.wikipedia.org]

    Weitere Gedanken zur Kirchenfunktion (Geistig/Glaube)

    Es gibt das Kirchenschiff, die Deckenwölbung. Das Kirchenboot ist offiziell etwas anderes. Darunter sind die Schäfchenbänke, wenn man das ganze von der anderen Seite betrachtet sieht es aus wie ein Galeere. Wer rudert das Schiff?

    Hier ein Netzverweis [eiderstedter-schutzengel.de] von St. Peter-Ording, der Nikolai Kirche, wenn man drinnen steht und an die Decke schaut ist es, als wenn man auf dem Kopf steht. Mehrfach erlebt. Und man hat das Gefühl, zur Not das Ganze umdrehen und fertig ist der Schiffsrumpf. St. Peter hat mit Petrus zu tun. Das Wappen mit den zwei Schlüsseln, kommt angeblich daher, das Petrus im Sand seine Schlüssel verloren hat. Das nur nebenbei.

    Hier eine Galeerenbank: Bilddatei

    Galeere, Bank, Schiff!

    Und Pellworm, der Feind dort war damals der blanke Hans! Blank ist die BRD ja schon länger. 🙂

    Bilddatei

    Begeisterte Grüße

    Antworten
  113. 114

    Morlock

    Kirchensteuer! Wird in BRD direkt mit der Lohnsteuer abgezogen. Da gibt es doch den alten Spruch:

    „Wenn der Taler in dem Beutel klingt, die Seele in den Himmel springt.“

    Kirchensteuer: Weiß jemand zufällig wo die noch überall kassiert wird?

    Kirchensteuer, wer steuert die Kirche?

    Antworten
    1. 114.1

      Annegret Briesemeister

      Lieber Morlock,

      zufällig weiß ich das auch nicht, wo überall noch Kirchensteuern eingetrieben werden. Mal kurz bei Wikipedia überflogen, ließ mich auf jeden Fall Schweden und Finnland mit ähnlichen Systemen erkennen.

      Der Staat als Erfüllungsgehilfe der Kirche, und zu bedenken, selbst wer keiner der beiden großen Religionen angehört und auch keine Kirchensteuer zahlt, wird durch die staatlichen Subventionen und Privilegien (z.B. Befreiung von gewissen Gebühren, etc.) aus offiziellen Steuermitteln dann doch auf diese Art zur Kasse gebeten.

      Wir werden also unerkannt zur „Schlachtbank“ geführt und finanzieren dieses menschenverachtende, satanische System völlig unfreiwillig mit jeder einzelnen Steuerzahlung mit.

      Und vor einigen Tagen berichtete ntv ganz offiziell darüber, daß die Kirchen in Deutschland jährlich mehr Geld erhalten und präsentierte genaue Zahlen über die Höhe der Leistungen an die katholische und evangelische Kirche. Auffallend war, daß der Beitrag für die evangelische Kirche sehr viel höher war, als für die katholische. Das war in den anderen Jahren immer andersherum.

      Heil und Segen
      Annegret

  114. 115

    Morlock

    N8waechter K. 112.1

    Zitat: „Ich bin sehr gespannt, wie viele am Ende noch folgen können … 😉“

    Alle, früher oder später, der Rest muss wiederholen, bzw. nachsitzen.

    Wegen: WWG1WGA.

    Antworten
  115. 116

    Morlock

    Lieber weißer rhythmischer Weltenüberbrücker K. 107.1

    Leider verstehe ich das nicht was Du schreibst. Zahlen sind eine Sache.

    Was bedeutet: „Die 12 ist das Prinzip der dynamischen Stauung.“?

    Dein Netzverweis führt zu einer leeren Kopp-Seite? Lass uns doch bitte teilhaben, wenn Du wieder wach bist.

    Es ging ursprünglich um die Manipulation der Zeit und des Kalenders um uns zu verwirren. Und um das Verständnis, wieso wir das hier und jetzt so empfinden, wie es ist.

    4 geteilt durch 3, ist Allerlei oder (bitte selber den Rechner be-nutzen)

    Kurz um, bitte um Erklärung?

    Namaste`

    Antworten
    1. 116.1

      N8Waechter

      Der Netzverweis (habe ich eingebaut) führt zu dem Buch von José Argüelles: Der Maya-Faktor. Und bei mir funktioniert der Verweis …

    2. 116.2

      weißer rhythmischer Weltenüberbrücker

      Werter Morlock #116

      mir war klar, dass nach der Bedeutung gefragt werden würde und ich habe nach einer genaueren Definition gesucht (war zwischenzeitlich zwar wach aber arbeiten – Landwirtschaft) bisher noch erfolglos.

      „Es ging ursprünglich um die Manipulation der Zeit und des Kalenders um uns zu verwirren. Und um das Verständnis, wieso wir das hier und jetzt so empfinden, wie es ist.“

      Nicht nur wir sind sozusagen aus Takt/Rhythmus (mit dem jetzt üblichen >i>künstlichen Kalender) gebracht worden, es wurde uns ein Takt/Rhythmus vorgegeben der nicht natürlichen Ursprungs ist (irgendwas um 1580 und Papst Gregor war das meine ich, muss ich nochmal nachlesen).

      Soweit ich weiß, hatte jedes Naturvolk einen von der Natur vorgegebenen Kalender/Zählweise, z.B. 13 Monate zu 28 Tagen + einen Tag „außerhalb der Zeit“. Dass der Mondzyklus und der Menstruationszyklus 28 Tage haben, ist sicher kein Zufall.

      Zur Heilung der Welt und der Menschen braucht es auch unbedingt wieder einen natürlichenKalender, damit wir wieder mit der Natur/Kosmos/All im Gleichklang mitschwingen können. Ohne einen weltweit wieder eingeführten natürlichen Kalender, ist Heilung unmöglich!

      „4 geteilt durch 3, ist Allerlei oder (bitte selber den Rechner be-nutzen)“

      Was meinst Du damit? Ich werde nicht schlau daraus. Ich habe mich ca. 10 Jahre mit Büchern, ab etwa 2000 mit dem Zuse + Weltnetz aufgeschlaut, falls das in diese Richtung gehen sollte …

      Bei der 12 bleib ich dran, kannst Dir ja das Maya-Faktor-Pdf holen, beim Gockel gleich der erste Eintrag. 136 Seiten, in etwas über 2 Stunden bist Du durch. 😉

      Soweit auf die Schnelle, das Hamsterrad „ruft“. 😉

  116. 117

    weißer rhythmischer Weltenüberbrücker

    Hier mal eine Situationsbeschreibung:

    Das Flüchtlingsgedicht

    So sieht’s aus 🙁

    Antworten
  117. 118

    sherina

    Er ist wieder da, der Nachtwächter. 🙂

    Hast du die Pause von uns genossen und bist gut erholt?

    Weiter geht es. Ich habe gestern vorgearbeitet. 🙂

    Antworten
    1. 118.1

      N8Waechter

      Werte sherina,

      bedauerlicherweise keine wirkliche Pause für mich. Private Verpflichtungen und Übernachtung im Vereinsheim mit meinen Fußball-Jungs (=» deutlich zu wenig Schlaf 😉 ). Aber dennoch, ich bin wieder da und holla!, Du hast vorgearbeitet! :lach:

      Heil und Segen!
      N8w.

  118. 119

    sherina

    38. Wem gehört das Vermögen einer Kirchengemeinde?

    Vermögen der römisch-katholischen Kirche

    Das Vermögen der römisch-katholischen Kirche setzt sich dezentral aus dem Vermögen des Heiligen Stuhls, der Bistümer und mit der römisch-katholischen Kirche verbundenen Organisationen und Unternehmen zusammen. Maßgeblich für die Kirchenfinanzierung sind neben Einnahmen aus Kirchensteuern, Spenden und Erträgen aus wirtschaftlichen Unternehmungen und Beteiligungen auch staatliche Unterstützungen und Steuervorteile.

    Vermögen der Römisch-Katholischen Kirche [de.wikipedia.org]

    Noch Fragen, wem das Vermögen einer kleinen oder größeren Gemeinde gehört? Das irdische Milliardenreich der Gottesmänner [focus.de]

    Auch schön beschrieben: Wem gehört das Geld der Kirche?

    Es gibt keine ungeteiltes Vermögen „der Kirche“. Eigentümer des kirchlichen Vermögens ist nicht die eine Gesamtkirche, sondern sind die jeweiligen kirchlichen juristischen Personen. Dies führt dann zu nahezu unendlich vielen und unendlich verschiedenen Eigentümern innerhalb der Kirche.
    Ähnlich ist es auch im staatlichen Bereich: Das Vermögen eines Bundeslandes umfasst auch dort nicht das Vermögen der Städte und Gemeinden als kommunale Selbstverwaltungskörperschaften.

    Die einzelnen kirchlichen Institute handeln im Rahmen der kirchlichen Vorgaben grundsätzlich selbstständig bei der Verwaltung und der Vertretung ihres jeweiligen Vermögens, ohne dass sie dabei aber von den kirchenrechtlichen Zweckbindungen losgelöst sind oder ohne jegliche Aufsicht der zuständigen kirchlichen Behörden agieren könnten.

    Kirche und Geld: Häufige Fragen/ [bistum-trier.de]

    oder dies hier:

    Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld freie-christen.com]

    Antworten
  119. 120

    sherina

    39. Warum haben Kirchen Landbesitz?

    Der Grundbesitz ist Jahrhunderte alt. Teilweise geht er auf Gaben der feudalen Landesherren (als Eigentümer allen Grundes) zur Sicherstellung der Finanzierung kirchlicher Arbeit zurück.

    Nach Artikel 140 Grundgesetz in Verbindung mit Artikel 138 Absatz 2 der Weimarer Reichsverfassung wird der kirchliche Grundbesitz auch heute verfassungsrechtlich vor staatlichen Eingriffen geschützt. Besonders bedeutsam für den kirchlichen Grundbesitz sind vielfältige Zustiftungen und Erbschaften einzelner Personen, mit dem Ziel die kirchliche Arbeit langfristig zu fördern.

    Grundbesitz [kirchenfinanzen.de]

    Antworten
  120. 121

    sherina

    40. Was ist ein Bischof?

    Ein Bischof (von altgriechisch ἐπίσκοπος epískopos ‚Aufseher‘, ‚Hüter‘, ‚Schützer‘)[1][2] ist in vielen Kirchen der Inhaber eines Amtes, der die geistliche und administrative Leitung eines bestimmten Gebietes hat, das üblicherweise zahlreiche lokale Gemeinden umfasst. Das Bischofsamt und auch die Gesamtheit der Bischöfe werden als Episkopat bezeichnet.

    Ein römisch-katholischer Bischof ist immer männlich und muss zuerst zum Diakon und dann zum Priester geweiht worden sein. Die Weihe zum Bischof erfolgt durch einen anderen Bischof, meist mit zwei assistierenden weiteren Bischöfen. Eine Weihe ist nur erlaubt, wenn sie der Papst zuvor bestimmt hat.

    Antworten
  121. 122

    sherina

    41. Welche ursprüngliche Funktion erfüllte ein Bischof?

    „Die einzelnen Bischöfe, denen die Sorge für eine Teilkirche anvertraut ist, weiden unter der Autorität des Papstes als deren eigentliche, ordentliche und unmittelbare Hirten ihre Schafe im Namen des Herrn, indem sie ihre Aufgabe zu lehren, zu heiligen und zu leiten an ihnen ausüben.“ (Was für eine grauselige Formulierung, besonders das Wort: „weiden“)

    Bischof [de.wikipedia.org]

    Die Bischöfe waren ursprünglich Gehilfen und Nachfolger der Apostel. Sie führten die Aufsicht über die Mitglieder einer Gemeinde und wachten über die Reinheit der christlichen Lehre. Nach und nach erweiterten sie ihre Gewalt, indem sie unumschränkt über den Klerus ihres Sprengels herrschten und sich durch ihre Bildung einflußreich und unentbehrlich bei der Verwaltung des Staates machten.

    Dadurch konnten sie immer weniger Zeit für ihr eigentliches Lehramt und die Seelsorge der Gemeinde erübrigen. Sie übergaben daher diese Geschäfte dem Klerus und behielten für sich nur die Ordination der Priester, die Konfirmation der Kinder, die Verfertigung des heiligen Chrisma. Später bestellten sie eigene Vikarien, die fast alle Amtsverrichtungen der Bischöfe zu besorgen hatten, und Weihbischöfe oder Koadjutoren genannt wurden. Unter einer bischöflichen Kirche wird allgemein die englische verstanden.

    Bischof [de.mittelalter.wikia.com]

    Was macht der Bischof eigentlich so? [hildesheimer-allgemeine.de] (Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung erklärt ihren Schäfchen/“Kindlein“/Lesern kindgerecht die Welt eines Bischofs.)

    Antworten
  122. 123

    sherina

    Werte Kommentatoren,

    dies sind die letzten 2 Fragen:

    52. In welchem Zustand war Frankreich Ende des 12. Jahrhunderts?

    53. Welche Ausdehnung hatte Frankreich zu dieser Zeit?

    Wer will noch mal, wer hat noch nicht? 

    Endzeit [spiegel.de (Druckausgabe 26/18)]

    Antworten
    1. 123.1

      Lena

      Zu 52.

      Im 12. Jahrhundert war die Hälfte Frankreichs unter der Herrschaft des englischen Königshauses Anjou-Plantagenet (durch die Heirat der Eleonore von Aquitanien mit Heinrich II. von England).

      Frankreich Geschichte [laender-lexikon.de]

      Zu 53.

      Zudem stärkte Philipp IV. (der Schöne, 1285–1314) die Königsmacht und erkämpfte für Frankreich bis Ende des 13. Jahrhunderts die Vormachtstellung in Europa.

      Geschichte Frankreichs [de.wikipedia.org]

      Die Papst- und Bischoffsmütze wird Mit(h)ra genannt. Auch gibt es einen Mithras Kult. Alles verschwurbelt und verdreht, lest bitte selbst:

      Mithras, der Lichtbringer aus der Sonne [zeitenschrift.com]

      Die Prinzen – Alles nur geklaut [YT]

  123. 124

    kg200

    22. Was ist ein Kaiser?

    Althochdeutsch: cheisar, keisur -> stammt angeblich vom lateinischen „Caesar“, eine sinnvolle Erklärung aus dem Althochdeutschen habe ich trotz langer Suche nicht finden können, denn ich glaube kaum, dass es einfach nur ein „Lehnwort“ ist (siehe Erhard Landmann – Weltbilderschütterung [archive.org]).

    Laut Wikipedia handelt es sich beim mittelalterlichen Kaisertum um eine „gesteigerte Königsherrschaft“.

    Antworten
  124. 125

    kg200

    38. Wem gehört das Vermögen einer Kirchengemeinde?

    – Es gibt kein ungeteiltes Vermögen „der Kirche“. Eigentümer des kirchlichen Vermögens ist nicht die eine Gesamtkirche, sondern sind die jeweiligen kirchlichen juristischen Personen.
    – Dies führt dann zu nahezu unendlich vielen und unendlich verschiedenen Eigentümern innerhalb der Kirche.
    – Ähnlich ist es auch im staatlichen Bereich: Das Vermögen eines Bundeslandes umfasst auch dort nicht das Vermögen der Städte und Gemeinden als kommunale Selbstverwaltungskörperschaften.
    – Die einzelnen kirchlichen Institute handeln im Rahmen der kirchlichen Vorgaben grundsätzlich selbstständig bei der Verwaltung und der Vertretung ihres jeweiligen Vermögens, ohne dass sie dabei aber von den kirchenrechtlichen Zweckbindungen losgelöst sind oder ohne jegliche Aufsicht der zuständigen kirchlichen Behörden agieren könnten.

    Quelle: Kirche und Geld: Häufige Fragen [bistum-trier.de]

    Der Kirchengemeinderat ist für die Verwaltung des Vermögens der Kirchengemeinde verantwortlich. Er hat es sorgsam zu bewirtschaften, in seinem Bestand zu erhalten und nach Möglichkeit zu mehren. Das kirchliche Vermögen darf dem kirchlichen Haushalts- und Kassenrecht nicht entzogen werden. Vermögensteile, die zur Erzielung von Erträgen geeignet sind, sind im Rahmen ihrer Zweckbestimmung so zu verwalten, dass sie angemessene Erträge erbringen.

    Quelle: Grundsätze der Vermögensverwaltung [kirchenrecht-nordkirche.de]

    Antworten
  125. 126

    kg200

    39. Warum haben Kirchen Landbesitz?

    Landbesitz ist Vermögen und Macht. Im Wikipedia-Artikel zur Säkularisation (staatliche Einziehung oder Nutzung kirchlicher Besitztümer (Land oder Vermögen)) steht:

    „Viele Besitztümer der Kirche, unter ihnen auch landeständische Klöster oder die bisherigen fürstbischöflichen Residenzen, wurden enteignet und fielen an weltliche Landesherren. Insbesondere profitierten der König von Preußen, der Kurfürst von Bayern, der Herzog von Württemberg, der Markgraf von Baden und der Landgraf von Hessen-Darmstadt von der Säkularisation. Allein in Baden vervierfachte sich die Fläche des Landes, die Zahl der Einwohner verfünffachte sich durch den Landzugewinn. Württemberg konnte seine Fläche und Einwohnerzahl immerhin verdoppeln.

    Durch die Enteignung kirchlicher Güter verlor insbesondere (aber nicht nur) die katholische Kirche einen großen Teil ihrer weltlichen Macht.

    Quelle: Säkularisation [de.wikipedia.org]

    Des weiteren lesen wir:

    „Der deutsche Staat verpflichtete sich bei Inkrafttreten der Weimarer Verfassung am 14. August 1919 jährliche Entschädigungszahlungen an Religionsgesellschaften für die Enteignung von Kirchenbesitz im 18. und 19. Jahrhundert (Säkularisation) zu leisten.“

    Weiter:

    „Der aus der Weimarer Verfassung übernommene Artikel 138, Absatz 1 des Grundgesetzes von 1949 besagt „Die auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften werden durch die Landesgesetzgebung abgelöst. Die Grundsätze hierfür stellt das Reich auf.““

    „Die römisch-katholische Kirche sei mit 8250 km² Grundeigentum größter privater Grundbesitzer in Deutschland.“

    Quelle: Vermögen der Römisch-Katholischen Kirche [de.wikipedia.org]

    Im Übrigen natürlich nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten „westlichen Welt“, gilt die Kirche als größter Grundbesitzer (und vermutlich auch als größter Immobilienbesitzer).

    Antworten
    1. 126.1

      Lena

      Die Herren der Welt -> noch:

      Bilddatei

      Heil und Segen!
      Lena

  126. 127

    kg200

    52. In welchem Zustand war Frankreich Ende des 12. Jahrhunderts?

    „Heinrich II., Herzog der Normandie und seit 1154 König von England, erwarb durch Heirat große Teile Frankreichs und verstärkte so den Einfluss der Engländer im Land. Mit dem Aufstieg der Kapetinger zum Herrschergeschlecht war ein kultureller Höhenflug verbunden. Zudem stärkte Philipp IV. (der Schöne, 1285–1314) die Königsmacht und erkämpfte für Frankreich bis Ende des 13. Jahrhunderts die Vormachtstellung in Europa.“

    Quelle: Geschichte Frankreichs [de.wikipedia.org]

    „Erst Philipp II. (1180–1223) verwendete um 1190 erstmals den Titel König von Frankreich (Roi de France, Franciae Rex, seltener Rex Franciae).“

    Quelle: Königreich Frankreich (987–1792) [de.wikipedia.org]

    „Philipp gilt als einer der bedeutendsten Könige in der mittelalterlichen Geschichte Frankreichs. Seine Herrschaft war bestimmt von dem Kampf gegen das Haus Plantagenet und das „angevinische Reich“. Nach wechselvollen Auseinandersetzungen mit Heinrich II., Richard Löwenherz und Johann Ohneland konnte er letztlich über die Plantagenets siegen und ihnen den größten Teil ihrer französischen Territorien entreißen. Dies ermöglichte den Durchbruch des kapetingischen Königtums insoweit, dass der König nun mächtiger war als jeder einzelne Vasall in Frankreich. Zugleich verhalf sein Sieg über Otto IV. in der Schlacht bei Bouvines 1214 dem Staufer Friedrich II. zum römisch-deutschen Königtum.“

    Quelle: Philipp II. (Frankreich) [de.wikipedia.org]

    53. Welche Ausdehnung hatte Frankreich zu dieser Zeit?

    Bilddatei [upload.wikimedia.org]

    Antworten
  127. 128

    sherina

    Ich habe dies gestern bei meinen Recherchen auf Der BRD-Schwindel gefunden:

    Die formaljuristische Lebenderklärung/Menschwerdung auf Malta [brd-schwindel.ru]

    Für das Gesamtverständnis sollte es ganz gesehen werden und es betrifft das Thema von Geld und Glauben. Augenmerk ab Minute 26. Sehr interessant. Besonders dies: „capitis denuntio maxima“. Einfach mal den Begriff im Weltnetz eingeben und lesen.

    Antworten
  128. 129

    sherina

    So wie ich dich seit Jahren erlebe, steckst du doch ( noch 🙂 ) eine durchzechte Nacht locker weg.

    Antworten
    1. 129.1

      N8Waechter

      Na, da war nichts mit „durchzechen“, werte sherina. Die Jungs sind im Schnitt 12 und mussten halbwegs unter Kontrolle gehalten werden! 😀

  129. 130

    kg200

    Ein großes Dankeschön an den Nachtwächter und an Magnus für diesen Artikel.

    Ich muss gestehen, dass mich die frühere Geschichte nie so richtig interessiert hat und ich mehr in der jüngeren Geschichte „gewühlt“ habe. Aber durch den Artikel und die ganzen Fragen sowie verschiedenen Antworten der Kommentatoren, ist da doch ein Interesse geweckt worden. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Teile!

    Antworten
  130. 131

    sherina

    Werter kg200,

    herzlichen Dank, da waren wir ja zu zweit fleißig. 🙂 Wir haben es geschafft!

    Ich freue mich schon auf Teil 2.

    Heil und Segen,
    sherina

    Antworten
  131. 132

    kph

    Werter N8Waechter,

    ich habe mich noch einmal an die Frage 50. gewagt. Mein erster Versuch zu dem Thema war gescheitert. Dies hieß für mich: nachsitzen. Es ist recht schwer zu einem Ergebnis zu kommen, ohne eine Vermutung anzustellen. Deshalb habe ich hier zwei mögliche Szenarien.

    50. Warum haben sich die Heere Konrads und Ludwigs nicht vereinigt?

    [aufgrund der Ausführlichkeit hierhin ausgelagert]

    kph

    Antworten
  132. 133

    sherina

    Die lieben Kleinen. 🙂

    Antworten
  133. 134

    Clara

    Hallo,

    irgendwo wurde über die künstliche Zeit geschrieben. Leider finde ich diese Stelle jetzt nicht.

    Hier: opera-platonis.de, ist ein Werkzeug zur Umrechnung einiger Kalendarien (oder Kalender?)

    Auch gibt es dort noch weitere interessante Artikel.

    HuS
    Clara

    Antworten
  134. 135

    weißer rhythmischer Weltenüberbrücker

    Ergänzend zu meinem Kommentar #116.2 habe ich meine mittlerweile recht umfangreichen Unterlagen bezüglich Kalender + Maya + Zeit mal etwas geordnet. Danke, werter Morlock, für diese Möglichkeit.

    Das Wort Kalender stammt aus dem römischen Wort „Calende“, welches der Name für ein Buch war, in dem die monatlichen Schulden aufgeführt wurden.
    Mehr über Kalender und Zeit:

    Bilddatei

    Die 12 ist das falsche Maß der Zeit … im dritten Absatz (eigentlich schon der 2. Absatz), auf Seite 14 in dem PDF „Maya Kalender- Was ist das?“, wird die Bedeutung der 12 als Zahl der dynamischen Stauung eigentlich deutlich. Somit ist momentan die Welt und alles darauf sozusagen „taktlos“ gemacht worden und so auch Ursache für die ganze Unordnung und dass alles nicht so ist wie es sein sollte.

    Die Manipulation der Zeit ist mit Sicherheit Grundlage dafür, uns im wahrsten Sinne des Wortes aus dem „Takt“ zu bringen (müssen). Soll weltweite Heilung bei allem geschehen, muss wieder in die natürlichen Rhythmen „eingetaktet“ werden.

    Anmerken möchte ich noch, dass ich kein Fachmann in dieser Sache bin. Ich habe das im Februar 2017 entdeckt und arbeite mich immer noch in diese Thematik ein, komme aber aufgrund der Komplexität nicht so recht weiter.

    Einen weiteren Einstieg das in Thema der manipulierten Zeit usw., gibt es hier:

    maya.at

    Antworten
  135. 136

    Morlock

    Zu N8waechter, K. 116:

    „Der Netzverweis (habe ich eingebaut) führt zu dem Buch von José Argüelles: Der Maya-Faktor. Und bei mir funktioniert der Verweis …“

    Das ist richtig, ich habe das falsch interpretiert, da weißer rhythmischer Weltenüberbrücker schrieb in K. 107.1

    „Quelle: Der Maya Faktor von José Argüelles [kopp-verlag.de] Im Anhang auf Seite 199, gibt es auch als Pdf, dort ist der Anhang aber nur zum Teil enthalten.“

    Ich habe dann nur das Buchangebot gesehen ohne Titelbild? Jetzt weiß ich, dass es den Maja Faktor auch so im Weltnetz zum herunterladen gibt.

    Danke! Passiert schon mal, wenn man jeden Kommentar liest.

    lg (im von Xanten-Stil)

    Antworten
  136. 137

    Erdbeerschorsch

    Zum Thema fällt mir ein:

    „Ein Ring, sie zu knechten …“

    Wann wird der Ring endlich zurück in den Schicksalsberg geworfen?

    Antworten
  137. 138

    Morlock

    Zu: weißer rhythmischer Weltenüberbrücker K. 116.2, K.135 sowie Flüchtlingsgedicht:

    Danke, dass Du dich gemeldet hast. Das ist manchmal selbst hier auf dieser Austauschplattform nicht selbstverständlich.

    Zum Flüchtlingsgedicht:

    Ja das ist wohl wahr und es zeigt doch gerade, dass wir das kollektiv nicht mehr hinnehmen wollen. Die Sichtweise der Flüchtige, ist aber auch verständlich. Der gute Westen mit seiner Wirtschaftsmacht, bis hin zum wahllosen Bomben im Nahen Osten und Afrika zwingt die Menschen doch förmlich dazu, jeden Strohhalm zu greifen. Es weiß ja keiner, wer denen die Strohhalme hinhält! Von Israel fange ich gar nicht erst an. Ich will das nicht weiter ausführen, das kann man mal in einem anderen Beitrag erläutern.

    Das mit dem Maja-Kalender habe ich auf Festplatte gesichert und schaue es mir an. Dazu möchte ich sagen, das ist teilweise alles in dem Video Astrotheologie (die 12 betreffend) gut erklärt. Maja-Kalender im folgend erwähnten Video. Ich hatte gerade vorher -Kalender und Zeiten Manipulation- (die Zuversicht) nochmal gesehen. Ich muss gestehen, fast alle Videobeiträge von ihm gesehen zu haben. Dort erklärt er auch das mit dem Maja-kalender.

    Manchmal ist so ein Zuse doch nicht so plietsch wie ein Gehirn, ich knüpfe dort für mich ersichtliche Dinge einfach zusammen und gehe davon aus, jeder andere weiß das natürlich dann auch. Nur beim eintippen kürzt das Gehirn dann einfach ab. Angefangen hatte ich bei der 12. Dann kamen wir zu Zeit später zu deinen Beitrag mit der Dynamischen Stauung.

    4 geteilt durch 3 ergibt 1,333….

    Das sollte nur eine Zahlenspielerei sein. Es ging mir um den Umgang von uns, den wir mit Zahlen betreiben. Und wieder die Zuversicht mit dem Beitrag „Pyramiden und der Zahl Pi“.

    Mathematik ist eine Form der Philosophie, gegründet auf Logik (nein kein Netzverweis an dieser Stelle). Und niemand weiß, ob das überhaupt stimmt. Beim Zuse gehen wir von 0 und 1 aus, mehr ist da nicht.

    Zu deiner These die Welt wäre „Taktlos“, genau das Gegenteil ist war. Getaktet auf den soundsovielten Teil des Zerfalls eines Cäsiumatoms 133. Gleich 1 Sekunde. Das Maß aller finanziellen Dinge.

    Dann kommen wir ja schon zur bösen Atomkraft … und immer tiefer im Lügenkonstrukt.

    Ich hoffe, das kann ich so stehen lassen, ohne anzuecken. Und die Empfehlung, obwohl wir Netzverweise in wirklich ausreichender Menge hier haben, zur Kalender- und Zeitenmanipulation möchte ich nochmal unterstreichen. Auch weil die Päpste da fleißig mitgemischt haben.

    HuS

    Antworten
    1. 138.1

      weißer rhythmischer Weltenüberbrücker

      Ja, ich kann das durchaus so stehenlassen. Allerdings noch eine Ergänzung zu Deinem „Zu deiner These die Welt wäre „Taktlos“, genau das Gegenteil ist war. Getaktet auf den soundsovielten Teil des Zerfalls eines Cäsiumatoms 133. Gleich 1 Sekunde. Das Maß aller finanziellen Dinge.“

      Ich meinte das „Taktlos“ auch etwas zweideutig. 🙂

      Du sagst das ganz richtig: Zerfall – der (künstliche) Takt begründet auf zerfallen. Was geht damit noch einher? Genau Sittenverfall, Moralverfall usw. Der Takt den die Natur vorgibt ist genau das Gegenteil: aufbauend, strukturierend > Wirbel > V. Schauberger „Ihr bewegt falsch …“.

      Und genau da müssen wir wieder hin, in diesen natürlichen Takt. Und das wird, es ist nicht mehr aufzuhalten. Der natürliche Takt ist Voraussetzung zur Heilwerdung!

      Ja, ganz sicher.

      HuS

  138. 139

    gstauderwaugerl

    So, nach 12 Wochen (Scherz!) komme ich auch mal zum Bearbeiten. Bin mittlerweile „schon“ bei Frage 18 von Teil 1 (!) angekommen. Auweia! OMPF!

    18. Wer führte den Titel des “Pontifex Maximus“?

    Der Titel Pontifex Maximus (lateinisch für „oberster Brückenbauer“) bezeichnete ursprünglich den obersten Wächter des altrömischen Götterkults und ging später auf die römischen Kaiser und schließlich auf den Bischof von Rom über.

    „Aus der reichen Erfahrung des Römischen Reiches, das mit dem Grundsatz „Teile und Herrsche“ (Divide et impera) seine Herrschaft ausübte, haben die Bischöfe von Rom allmählich die Rolle des Kaisers übernommen, der ja inzwischen seine Residenz in Konstantinopel (Konstantinstadt) aufgeschlagen hat (Ostrom). Der Papst übernahm den heidnischen Hohepriestertitel des Pontifex Maximus (Obersten Brückenbauers zwischen den Religionen).

    Woher kommt dieser Titel. Als Babylon erobert wurde, flohen die führenden Köpfe der alten Religion nach Pergamon. Diese Stadt wurde das Zentrum jenes alten heidnischen Kultes, und der König von Pergamon zum „Pontifex Maximus“.

    Als der König von Pergamon Attalus III. im Jahr 133 v. Chr. starb, vermachte er den Bürgern Roms, seine Herrschaftsgebiete, seinen großen Reichtum und sein königliches und priesterliches Amt. Demzufolge wanderten die in die alte Religion Eingeweihten nach Italien aus und ließen sich in der etruskischen Ebene nieder, von wo aus sie die etruskischen Mysterien verbreiteten. So wurde schließlich Rom der Mittelpunkt dieses Kultes.

    Als Julius Cäsar Staatsoberhaupt war, wählte man ihn zum „Pontifex Maximus“. Dieser Titel wurde von allen römischen Kaisern bis Gratian beibehalten. Letzterer weigerte sich als Christ einen heidnischen Titel zu tragen, der ihn zum Oberhaupt der heidnischen Staatsreligion machte.

    Im Jahre 378 nach Chr. wurde Damasus, dem damaligen Bischof von Rom, der Titel des „Pontifex Maximus“ übertragen. So war er nicht nur das Oberhaupt der Kirche Roms, sondern galt jetzt auch als rechtmäßiger Nachfolger der alten Hohepriester Babylons, womit sein Pontifikat auch auf die Heiden ausgedehnt wurde. Diese Vermischung von Heidentum und Christentum prägt noch heute den Katholizismus. Aus diesem Hintergrund wird eine Einheit unter allen Religionen vom Vatikan angestrebt.

    So wird diese Kirche nicht nur eine Staatskirche, – was Jesus nie wollte -, sondern selber auch ein Kirchenstaat, der seine diplomatischen Beziehungen zu vielen Staaten hat und sie bekommt die Züge der Hure Babylon, der Mutter der Huren.“

    Wie entstand die Katholische Kirche? [zeitmacher.eu]

    Wieviele Teile werden es denn so ungefähr werden? Nur so, wegen der Urlaubseinteilung … 😀

    Antworten
    1. 139.1

      N8Waechter

      Nun, werter gstauderwaugerl, wir arbeiten im Moment an der Reformation. Und da die Ereignisdichte sowie die Querverbindungen zwangsläufig deutlich zunehmen, wage ich keine Prognose … 😉

      Heil und Segen!
      N8w.

  139. 140

    gstauderwaugerl

    Ist da übrigens wirklich die christlich-katholische Kirche gemeint, oder nicht doch die römisch-katholische Kirche?

    8. Welchen besonderen Anspruch erhebt die christlich-katholische Kirche?

    Die Christ-Katholische Kirche gehört zur Konfessionsfamilie der altkatholischen Kirchen. Das Wort ‚alt‘ in altkatholisch bezieht sich auf die sogenannte Alte Kirche des ersten Jahrtausends n.Chr., die synodal und nicht hierarchisch im heutigen Sinn der römisch-katholische Kirche strukturiert war. „Christ“ betont, dass Christus das Haupt der Kirche ist. Bischof und Nationalsynode entscheiden wenn immer möglich im Konsens.

    Auf dem ersten Vatikanischen Konzil (1870) formulierte die röm.-kath. Kirche einige neue Glaubenssätze. Nachdem der Papst durch die politische Einigung Italiens seine weltliche Macht, den Kirchenstaat, verloren hatte, wurde ihm eine absolute geistliche Autorität zugesprochen. Seitdem steht der Papst, aus Sicht seiner Kirche, über dem Recht (Jurisdiktionsprimat) und kann in Glaubensfragen „unfehlbare“ Lehren verkünden. Trotz heftigen Widerstandes setzten sich diese erheblichen Neuerungen in der röm.-kath. Kirche rasch durch. Katholiken, die im alten katholischen Glauben verharren wollten, wurden zunehmend aus dem kirchlichen Leben ausgegrenzt. Um nicht der Feier der Eucharistie und dem Empfang der Sakramente beraubt zu werden, gründeten sie eine „Notkirche“, die altkatholische Kirche.

    Die Christ-Katholische Kirche ist eine moderne katholische Kirche, unabhängig vom Papst, frei vom Zölibat, mit Mitbestimmungsrechten für Laien und einem eher traditionellen Verständnis katholischer Werte, Liturgie und Spiritualität.

    Credo: [hierhin ausgelagert]

    Geschichte [christ-katholisch.de]
    christkatholisch.ch

    Antworten
    1. 140.1

      N8Waechter

      Danke, gstauderwaugerl, da habe ich etwas gelernt. Und es zeigt einmal mehr, wie zersplittert der christliche Glaube ist.

  140. 141

    Kruxdie

    Hier eine Geschichtsschrift:

    Revision der europäischen Geschichte (Teil 1) [archive.org]

    Antworten
  141. 142

    Sailor

    RT Deutsch meldete im Mai 2018:

    Knochen von einem der ersten Bischöfe Roms in britischer Mülltonne entdeckt [deutsch.rt.com]

    Ich kann den Inhalt dieser Meldung logischerweise nicht verifizieren, nur mutmaßen, warum so eine Meldung erscheint, ob es sich somit um eine so dokumentierte Abneigung des britischen Systems gegenüber dem 1. Bischof von Rom handelt, was auch immer …

    Wer war Clemens 1? Clemens war anscheinend der 2. oder 3. Nachfolger von Petrus als Gemeindevorsteher von Rom, der auch Paulus noch persönlich kannte und von den Aposteln „noch ihre Predigt in den Ohren und ihre Überlieferung vor Augen“ hatte. Der 1. Clemensbrief stammt tatsächlich von Clemens, wurde um 96 verfasst und ist als Handschrift aus dem 5. Jahrhundert erhalten; der 2. Clemens- und andere ihm zugeschriebene Briefe stammen von anderen Verfassern.

    Kaiser Trajan verbannte Clemens der Legende aus dem 4. Jahrhundert zufolge mit vielen anderen Christen zur Zwangsarbeit in die Marmorsteinbrüche von Chersones – heute Ruinen bei Sewastopol auf der Halbinsel Krim -, wo alle schwer an Wassermangel litten. Clemens vereinte sich mit allen Christen zum inständigen Gebet, schaute ein Lamm, das mit dem rechten Fuß scharrte, grub an diesem Ort – es sprudelte eine Quelle. Zahlreiche Menschen ließen sich daraufhin taufen. Davon unterrichtet, ließ Trajan ihn mit einem Anker am Hals ins Meer stürzen und seine Mitchristen töten. Lange Zeit erschien am Jahrestag von Clemens‘ Tod sein Sarg in marmornem Tempel aus dem Wasser.

    Netzverweis: Clemens I. [heiligenlexikon.de]

    Dies dürfte dann, wenn man der Legende Glauben schenkt, zeitgleich mit dem Machtausbau des Pontifex Maximus geschehen sein. 🙂

    Ein anderes Thema und ein Bild, gefunden beim Twitter Account von Flynn Junior:

    Bilddatei

    Frei übersetzt:

    „Eines Tages wird alles einen perfekten Sinn ergeben. Lache nun im Zustand der Verwirrung, lächle durch Deine Tränen und denke daran, alles geschieht aus einem Grund.“

    Danke, werter Nachtwächter, für Deine letzten Beiträge. 🙂

    Antworten
  142. 143

    nordlicht

    11. Was ist religiöser Glaube?
    12. Welche Funktion erfüllt religiöser Glaube?

    Beim nochmaligen Lesen des 1.Teils blieb ich an dem Konzil von Nicäa hängen. Auf dieser einschneidenden Versammlung wurde als Hauptpunkt die Dreieinigkeit (Trinität) von Vater, Sohn und Heiligem Geist „beschlossen“.

    Erstes Konzil von Nicäa [de.wikipedia.org]

    Mit diesem Beschluss legitimierte das Papsttum im Kern seinen eigenen Anspruch, auf ewig Stellvertreter Gottes auf Erden zu sein, mithin seine materielle und ideelle Macht über die Christen langfristig abzusichern. Aber es ging (aus meiner Sicht entscheidend) auch darum, die natürliche Spiritualität der heidnischen Völker umzulenken. So integrierte man dann ja auch die heidnischen Feste in das kirchliche System.

    An dieser Stelle muss nun auf Atlantis verwiesen werden. Immerhin gelten die Atlanter nach Ansicht von alten Weisen als der Quelle nahestehende Geschöpfe. Auch sollen die Atlanter eine Art Halbgötter mit heller Hautfarbe gewesen sein. Und diese Beschreibung trifft sehr wahrscheinlich ebenso auf Jesus zu.

    Kurz zu Jesus: Jesus‘ Kampf gegen das j*dische Pharisäertum war nach meiner Sicht vor allem gegen die Bindung des Individuums an die seinerzeit „etablierte“ Religion gerichtet. Religion hat etwas mit Bindung zu tun. Aber Bindung an wen? An welche Kraft? Und: Muss sich überhaupt jemand an irgendetwas binden, der sich seiner Bestimmung sicher ist? Der Jesus jedenfalls scheint sich seiner Bestimmung sicher gewesen zu sein. Und wer Wissen hat, braucht nicht zu glauben und benötigt schon gar keine religiöse Fessel.

    Die religiöse Fessel: Religion ist ein in das Innere des Menschen reichendes Instrument von „Seelenhändlern“, was die Kirchengeschichte über die Jahrhunderte bestätigt und sich heute als groteskes Gutmenschentum zeigt. So ist z.B. das institutionelle Spendenwesen der Jetztzeit nichts anderes als eine moderne Variante des Ablasshandels, organisiert durch die „Kirche“.

    „Kirche“ ist ein (Glaubens)Unternehmen, dessen Gründung im Konzil von Nicäa erfolgte und in dem der jeweilige Papst den lukrativen Posten des Aufsichtsrats innehat und zudem die psychologische Seite des Krieges gegen die Schöpfung im Auftrag Satans auszufüllen hat.

    Soweit meine derzeitige Sicht auf das „System“.

    Ich möchte anfügen, dass ich mich, als ungetaufter Heide, über lange Zeit intensiv mit Bibel usw. beschäftigt und durch manche Gespräche (auch beruflich) mit Amtsträgern Einblick in die Strukturen der „Firma“ hatte und habe. Da gibt es zwar Pfennigfuchser ohne Ende, aber auch manche Sucher auf dem Weg nach tatsächlicher Erlösung von dem Bösen.

    Es ist großartig, wie Ihr beide, N8W und Magnus, uns anspornt, hinter die Kulissen des Welttheaters zu blicken. Tausend Dank!

    Nordlicht

    Antworten

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