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11 Kommentare

  1. 1

    LKr2

    Nun ist die Erde angeblich so um die 4,5 Milliarden Jahre alt.
    Da frage ich mich als Laie schon, wie kann es sein, daß es nach der langen Zeit immer noch zu Eruptionen mit Unmengen an Lava kommt?

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    1. 1.1

      Hans Kolpak

      Weil die schulwissenschaftlichen Meinungen an vielen Irrtümern festhalten!

      Die Erde gast fortlaufend aus, überall, rundherum, an Land und im Meer, hauptsächlich Methan.

      Rund um die Erde gibt es unterschiedlich warme Ausgasungen, Schlammvulkane oder Lavavulkane – auch am Südpol und am Nordpol. Natürlich passt dies vielen Menschen nicht ins Weltbild, weil sie dann erklären müssten, warum dies auf den anderen Planeten und Monden im Sonnensystem völlig normal ist. Also werden alle diese Normalitäten unter den Teppich des „Unerklärbaren“ geschoben und verschwiegen.

      Niemand zieht die Methanleugner wegen Volksverhetzung zur Rechenschaft. Der Holocaust durch zahllose Naturkatastrophen, bei denen Menschen einfach verbrannt sind oder vergast wurden, wird hartnäckig geleugnet.

      Man lese einfach das Buch des Astrophysikers Thomas Gold „Biosphäre der heißen Tiefe“.

      http://www.dzig.de/Es-gibt-genug-Kohle-Gas-und-Erdoel-einfach-genug-Punkt

    2. 1.2

      LKr2

      @Hans Kolpak

      Aber beantwortet das meine Frage?

      Warum ist die Erde nach so langer Zeit noch im Innern ein Feuerball?

      Und was sagen die Hohlerdlinge dazu. Alle Feuerfest?

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  4. 2

    Mettler

    Na das passt ja. Die Kaskade an Lebensbedrohlichen Gefahren wird immer größer. Endzeit! Ein guter Zeitpunkt, das Leben wahrhaftig zu schätzen.

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  6. 3

    Gunnar von Groppenbruch

    Auch dieser Vulkan wird wie viele andere überfälligige, geologische Ereignisse durch den Impakt des Endzeit-Geschehens (EG) ausgelöst werden und mit mit ihnen gemeinsam den Begriff EG mit Sinn erfüllen. Mehr dazu hier:
    https://huettendorferansichten.wordpress.com/endzeit-geschehen1-kurze-zusammenfassung-ueber-den-ablauf-des-endzeit-geschehens/
    Wundern muß ich mich allerdings über die Vorstellungen der Verfasser über die geografische Mitte Europas!
    Seit wann liegt Neapel in der Mitte Europas?!?!?
    Allein in West-Ost-Richtung zwischen dem Westen Irlands und Portugals sowie dem Ural und der Emba ist die Mitte Europas ungefähr in der Länge Finnlands und Baltens!
    Durch die ungleichmäßig dreieckige Form des Kontinentes mit der größten Landmasse im Osten ist Neapel hier gänzlich außen vor, sondern allenfalls ein Anhängsel im tiefsten Süden und mittleren Westen des Kontinentes!
    1989 haben französische Geologen die Mitte Europas bei dem Orte Purnuškės nördlich von Wilnius in Litauen errechnet, Koordinaten: ♁ 54° 54′ 0″ N, 25° 19′ 0″ O !

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    1. 3.1

      Imre

      Sicher hat der Verfasser Westeuropa gemeint, was aber trotzdem so nicht stimmt. Schwamm drüber. Wenn die Ampel in erdgeschichtlicher Hinsicht jedoch auf gelb steht, könnte das vielleicht doch noch tausend Jahre halten? Eventuell nimmt auch der Ausbruch im Yellowstonepark oder dem Skt. Andreasgraben etwas Druck aus dem Kessel – meine vielleicht laienhafte Beruhigungspille.

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  8. 4

    Reflektor

    Ich kenne die Phlegräischen Felder bei Neapel selbst, den Vesuv und etliche der anderen vulkanologischen Erscheinungen vor Ort:

    Das „Haupt-Notventil“ für die regionale Magmenkammer im Untergrund, die von der Lokalität und Ausdehnung hauptsächlich unterm „Golf von Neapel“ liegt, war bisher immer noch der Vesuv, der 1945 das letzte Mal ausgebrochen ist. Der Vesuv ist vulkanologisch ein „Sprengvulkan“ (deshalb „Notventil“!).

    Aus den Phlegräischen Feldern gast es ständig ab, was zur Druckentlastung in der Magmenkammer positiv beiträgt.
    Das Gas stammt hauptsächlich aus der Resorption, mit thermischer Dissoziation, der benachbarten Karbonat-Formationen (im wesentlichen Kalkstein), und aus dem „Dach“ der Kammer.

    Der Meeresboden des Golfes von Neapel bewegt sich aus diesem Grunde, d. h. dem zeitlich schwankenden Gasdruck in der Magmenkammer folgend, mindestens seit Jahrhunderten, wahrscheinlich seit Jahrtausenden bereits auf und ab, was man an den dort aus dem Wasser stehenden antiken griechischen Tempelsäulen erkennen kann (Bohrmuschelbefall-Linien), was vor ca. 250 Jahren bereits von J. W. von Goethe erkannt und von ihm in seinen Berichten über seine Italienreise beschreiben und gezeichnet wurde. (Bekanntlich war Goethe ja auch naturwissenschaftlich sehr interessiert).

    Ingenieurgeotechnische Auswirkungen hat dieses Auf und Ab des Daches der Magmenkammer z. B. im Kanalisationssystem der Küstenstadt Neapel, die ebenfalls auf diesem Magmenkammerdach liegt, durch Veränderung der Abflußgradienten.
    Dies macht sich besonders unangenehm bemerkbar während starker Niederschläge, bei denen dann die Oberflächendrainage-Wässer aus den Gullis hoch kommen mit ihrer „Vorhut“ bestehend aus großen Mengen an Ratten, die die Flucht aus den überflutenden, vulkanologisch „verbogenen“ Kanälen ergreifen. (Wasser fließt halt nur unter Zwang bergauf).

    Kein Kanalbauplanungsingenieur in Neapel weiß aber im Voraus, wie sich der Untergrund ihrer Stadt als „Dach“ der Magmenkammer in Zukunft verbiegen wird, so daß eine ordentliche Oberflächenentwässerung mittels Kanalisation schwierig, wenn nicht unmöglich ist, von der Abwasserentsorgung der Stadt ganz zu schweigen.

    Zivil-Ingeneure, die in tektonisch ruhigen Gebieten tätig sind, können sich solche Probleme nicht vorstellen, da nicht mal Grundlagen, wie geodätische Fixpunkte, Konstante sind sondern bliebige temporäre Variable unbekannter Größenordnung.

    Da geologisch-tektonische Vorgänge sowohl evoluntionär als auch revolutionär ablaufen, sind zeitliche Event-Voraussagen und Aussagen über Ablaufszenarien schwierig.

    Meist wird an sinnvollen geologischen, vulkanologischen und geotechnischen Untersuchungskosten gespart, in Anbetracht der Größenordnungen der auf dem Spiele stehenden volkswirtschaftlichen Werte (immerhin eine Großstandt und weit mehr, von den gefährdeten Menschenleben ganz zu schweigen) eindeutig am falschen Platz.
    Dies liegt sehr wesentlich an der fachlichen Inkompetenz der politischen Entscheider in sog. „demokratischen“ Herrschaftssystemen.

    Übrigens:
    Es gibt auch unter Nord- und Mitteldeutschland eine riesige Magmenkammer, die sichtbar (und überwacht) z. B. in den Laacher Eifelseen entgast und zwar mit zeitlich ansteigenden Entgasungswerten.

    Ich meine, in beiden Fällen ist trotzdem übertriebene Sorge vor Ausbrüchen von Stratovulkanen aus diesen Magmenkammern fehl am Platz, da zwischen menschlichem und geologischen Zeiträumen ein gigantischer Unterschied besteht.

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