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14 Kommentare

  1. 1

    rote_pille

    97%… wie im Kommunismus… lol

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    1. 1.1

      roxsi

      Nur gibt`s den Kommunismus nicht mehr, sondern stattdessen via BRICS ein auf Fortschritt ausgerichtetes neues Rußland, welches sich deutlich vom amerikanischen Weltterrorismus unterscheidet und eine bessere Zukunft für die Menschheit anstrebt..

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  5. 2

    Argonautiker

    Es mag vielleicht für die USA nicht so gut laufen, aber für die, die aus den USA heraus in den Krieg treiben schon. Das Problem ist nämlich, jetzt hat man Rußland in einen militärischen Krieg verwickelt. Etwas, was sie schon immer wollten. Damit sind sie ein Schritt weiter. Wenn sie nun noch einen Fall generieren, der es begründet die Nato zu involvieren, also z.B. ein fingiertes Ereignis, das auf die Türkei übergreift und sie hineinzieht, dann kann das schnell eskalieren.

    Gewalt ruft allzuleicht Gegengewalt hervor. Ob nun Obama bombt, oder Putin, das Bomben stellt nie eine wirkliche Lösung der inhaltlichen Probleme dar. So sympathisch P.C.Roberts auch erscheinen mag, indem er von Wahrheit spricht, aber auch er polarisiert, und das führt in Krisensituationen immer in die Entzweiung, anstatt in Gespräche mit dem Ziel einer Einigung.

    Die Suche nach Wahrheit, ist eigentlich eine Bewegung auf Einigung. Das Benutzen des Begriffs der Wahrheit, während inhaltlich polarisiert wird, daß tun gerade alle. Von Frieden reden und entzweiend handeln. Roberts sollte wissen, daß auch sein Land unter den Kriegstreibern leidet. Die, die in den Krieg treiben, sind nicht national, sondern global, für sie zählt nur der Gewinn.

    Das, dies nun also eine glückliche Wende ist, die da in Syrien passiert, daß glauben auch nur Die, die sich schon haben polarisieren lassen, und dadurch denken, daß Putins Bomben gute Bomben sind. Meines Erachtens ist das Irrtum, das ist nur ein Schritt weiter. Wirklicher Fortschritt wäre es gewesen, wenn man an den Verhandlungstisch gekommen wäre.

    Schöne Grüße aus Bremen

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    1. 2.1

      ultragun

      An den Verhandlungstisch mit dem IS? Ja, klar.

  6. 3

    Argonautiker

    @Ultragun
    Gewalt erzeugt Gewalt, das ist nun mal so, es sei denn, daß man diesen Teufelskreis durchbricht. Auch der IS besteht aus Menschen. Sicherlich wird es nicht leicht sein, diese Leute an einen Verhandlungstisch zu bringen, aber eine andere Lösung gibt es nicht, weil sonst eben Gewalt nur Gewalt erzeugen wird. Außerdem gibt es auch beim IS nicht nur das Fußvolk, sondern auch Leute mit Zielen, und wieso denken Sie, sollte man mit denen nicht reden können?

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    1. 3.1

      N8Waechter

      Argo, dann können die sich ja auch einfach in D.C. treffen und das bequatschen, da haben es beide Seiten nicht weit. 😉

  7. Pingback: P. C. Roberts: Putins entschlossene Botschaft an den Westen | N8Waechter.info | Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung

  8. 4

    Argonautiker

    Der war gut,…, 😉 und die Obersten Etagen findet man sicherlich dort in DC, das stimmt. Aber die lokalen Führer, die man benutzt, die haben schon meist ein echtes Anliegen, was in ihrem Leben begründet liegt, was nicht bloß Ausübung von Macht darstellt. (so hoffe ich)

    Aber selbst wenn es sich wirklich alles nur um bezahlte Söldner handelt, sind das Menschen. Menschen die es halt irgendwie schlecht erwischt hat. Wer legt schon gerne dauernd Leute um? Eigentlich nur Kranke oder sonstwie Gescheiterte.

    Ich kann also verstehen, wenn man in einer schwachen Position aus Angst, in Aggression verfällt, weil man seine ganzes Dasein gefährdet sieht. Könnte man also mit den lokalen, benutzten Führern, eine Lösung erzielen, dann verlören die Manipulatoren im DC die Angriffspunkte.

    Aber genau das tut niemand mehr, niemand ist wirklich noch diplomatisch unterwegs, und versucht mittels Ziehung von Grenzen, Orte für die jeweiligen Lebensformen zu schaffen, um ihnen Heimat geben können. Die Nationalen Herrscher wollen ihr Land nicht mit anders denkenden aufteilen, und unterdrücken diese, mit Mehrheits- und Machtprinzipien. Und die Globalisierten Finanziers nutzen diese Situationen, forcieren diese Schwelbände, und zerstören zusätzlich noch möglichst sämtliche bestehenden Grenzen, sodaß die Unterschiede noch heftiger aufeinander prallen.

    Putin war zu mindest Außenpolitisch eine Zeitlang diplomatisch unterwegs, aber nun vertritt er auch nur noch seine Interessen in Syrien, weil wenn er die Stellung nicht hält, und der Weg für das Gas aus Katar frei wird, ist sein Gas und Öl in ein paar Jahren noch viel weniger wert, als es das jetzt, durch die Drückung der Rohstoffpreise, schon ist. Dann braucht er wieder Kredite, und Rothschild wäre wieder im Gespräch den Vertrag über die Zentralbank, der ja nun bald ausläuft zu verlängern.

    Man handelt nicht, sondern man nötigt. Du kaufst mir jetzt den Geier ab, sonst schneid ich dir die…..

    Beste Grüße

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    1. 4.1

      N8Waechter

      Ja, damit gehe ich durchaus konform, Argo. Ein Wort noch zu WP: für mich gibt es da noch einen “netten“ Begleiteffekt der neuen außenpolitischen Agenda aus Moskau. Mit dem, was WP jetzt dort umsetzt, scheißt er nämlich den Amis gehörig vor den Koffer und stellt sie vollkommen bloß. Dazu zeigt er, dass mit Russland definitiv zu rechnen und keinesfalls zu spaßen ist. Er hat offensichtlich jetzt die Faxen dicke (oder hat den Auftrag bekommen, diesen Anschein zu erwecken…). Leider geschieht dies auf dem Boden und zu Lasten Dritter…

    2. 4.2

      joah

      „Wer legt schon gerne dauernd Leute um? Eigentlich nur Kranke oder sonstwie Gescheiterte.“
      Genau so ist es. Ohne jetzt den Oberlehrer herauskehren zu wollen: man beschäftige sich mit Psychologie. Jemand, der nur Krieg kennt, den dreht man nicht mehr um. Dieserjenige will dann auch nur noch Krieg und Vergeltung, um andere Dinge drehen sich seine Gedanken nicht mehr. Derjenige ist psychologisch wahrhaft kaputt.

      Ich will damit nicht ausdrücken, daß die Krieger an ihrer Situation selbst schuld wären, denn sie sind dennoch (mit) die Opfer, aber ändern wird man sie nicht mehr können.

    3. 4.3

      Argonautiker

      @ N8Waechter
      so ist es, und weil es im Bereich Dritter vollzogen wird, kann man den Profit privatisieren, und das Leid auf die Dritten sozialisieren.

      Es ist wie im Herrn der Ringe, da gibt es so einen bösen Berater des Königs, der ihm immer Dinge einflüstert, wodurch er selbst, und auch sein Volk, in einer Art Bann steht, der alle ins Siechtum führt und nur der Berater profitiert. Dieser Bann, der aus der Hochfinanz kommenden Königsflüsterer, muß gebrochen werden. Das kann nur jeder für sich selbst tun, indem er Geld nicht zu seiner Entscheidung relevant macht, dann kann das Flüstern dieser Berater nicht mehr das eigene Herz erreichen.

      Putin ist leider auch nur einer mit sympathischen Underdog Status, da er dem Hauptunterdrücker die Stirn bietet. Er hat sein Imperium schon auch auf Gazprom aufgebaut, welches ein nahezu Monopol besitzt, was eigentlich auch wiederum viel über die inhaltliche Weise Putins aussagt. Monopol ist gleich Diktat. Wie es also aussähe, wenn er die USA wirklich überwinden würde, bliebe fraglich. Ich fürchte es wäre ebenso ein Diktat, nur eben ein Anderes.

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